Termine

MES-Programm 2020

Cartoon: Marx und Engels.

Veranstaltungen der Marx-Engels-Stiftung

Die jeweils durchgestrichenen Tagungen müssen wegen der Maßnahmen gegen das Corona-Virus leider ausfallen.



 

Samstag/Sonntag 29./30. August,
Dortmund, Revierpark Wischlingen

MASCH-Programm beim UZ-Pressefest

 


Samstag, 19. September, Stuttgart, Waldheim Clara Zetkin,
Gorch-Fock-Str. 26, 10:30-17:30 Uhr

Digitalisierung des Kriegs und der Kriegsvorbereitung

 In Zusammenarbeit mit der Informationsstelle Militarisierung (imi) Tübingen.


 


Samstag, 3. Oktober, Münster 

Klimawandel, Klimakampf – Stand und Perspektiven

 


Samstag, 10. Oktober, Stuttgart , Waldheim Clara Zetkin,
Gorch-Fock-Str. 26, 10:30-17:30 Uhr

Es gab keine Stunde Null

Anlass für diese Tagung ist der 75. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus am 8. Mai 1945. Diese Tagung soll sich beschäftigen mit der Vorbereitung der Nachkriegszeit in der Endphase des 2. Weltkriegs durch Exponenten des deutschen Faschismus, aber auch durch Repräsentanten der Westalliierten. Es soll also z.B. um die gezielte Ermordung möglicher führender Köpfe eines künftigen demokratischen, gar sozialistischen Deutschland gehen, um die Pläne der Gruppe um Ohlendorf für eine deutsche Nachkriegsordnung, die auch nach der von ihnen bereits erwarteten Niederlage den Interessen des großen Kapitals Rechnung trägt, um US-amerikanische und britische Planungen, wichtige Vertreter des faschistischen Militärs, der technischen Intelligenz und der Nazi-Geheimdienste für eine künftige Konfrontation mit der UdSSR zu gewinnen – also um Fragen der Kontinuität einer sozialökonomischen Ordnung über das Kriegsende hinaus.

Referenten in Stuttgart:

  • Kurt Baumann (Kassel): "Bereits die Ratio des nächsten Krieges." Die Endzeitverbrechen der deutschen Faschisten kurz vor der Befreiung.
  • Hermann Kopp (Düsseldorf): Nachkriegsplanungen des NS-Imperialismus.
  • Jürgen Lloyd (Krefeld): Das Kontinuum. Was ist es, das über den Wechsel der Staatsformen Bestand hat?

 


Samstag, 24. Oktober, Marburg

China-Vietnam: Eine schwierige Partnerschaft?

  • Günter Giesenfeld (FG Vietnam, Marburg): China-Vietnam: eine schwierige Partnerschaft
  • Sebastian Carlens (stellv. Chefredakteur Junge Welt, Berlin): Die wirtschaftliche und militärische Entwicklung Chinas
  • Stefan Kühner (FG Vietnam, Karlsruhe): Die wirtschaftliche Entwicklung Vietnams seit 1975
  • Klaus Wagener (Red. Marx. Blätter, Dortmund): Das Spannungsverhältnis zwischen China, den USA und den ASEAN-Staaten / Die Pazifikstrategie der USA

 


 

Freitag, 6. November, Wuppertal,
Alte Kirche Wupperfeld, Bredde 69

Uraufführung «Lizzy will es wissen»

Uraufführung eines zum 200-Jahre Jubiläum von Engels geschriebenen neuen Stücks des Weber-Herzog-Musiktheaters: «Lizzy will es wissen». In humorvollen wie gedankenreichen Spielszenen, Liedern und Dialogen zwischen Engels und seiner Lebensgefährtin Lizzy Burns, einer irischen Arbeiterin, zeigt das Stück Engels als eine umfassend gebildete wie auch eingreifende und kämpferische Persönlichkeit. Durch ihre zupackende Art bringt Lizzy Burns Friedrich Engels dazu, komplizierte wissenschaftliche Zusammenhänge und philosophische Themen in einer anschaulichen Weise zu erklären. In vielen Zitaten aus den verschiedensten Schriften von Engels wird die Aktualität seines theoretischen wie politischen Wirkens veranschaulicht z. B. der verhängnisvolle Zusammenhang zwischen kapitalistischer Produktion und Naturzerstörung.

 


 

Samstag, 7.  November, 10:00 - 17:30 Uhr, Wuppertal,
Alte Kirche Wupperfeld, Bredde 69

Konferenz:
Friedrich Engels (1820 - 2020) –
Aktualität eines Revolutionärs

In Kooperation mit der Heinz-Jung-Stiftung (Zeitschrift «Z»). Unterstützt von der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW.

  • Die Konferenz wird eröffnet mit einem Vortrag von Prof. Frank Deppe, Marburg
    Engels und die Linke – Geschichte und Gegenwart
  • Nach der Mittagspause folgen zwei ca. 2-stündige «Panels».
    • Engelsʼ Subjekt der Geschichte:
      Arbeiterklasse und Lohnabhängige heute

      Mit Achim Bigus (Osnabrück) und Nihat Öztürk (Düsseldorf) haben wir dafür zwei bekannte linke Betriebsräte bzw. Gewerkschafter, mit Prof. Nicole Mayer-Ahuja (Göttingen) und Prof. Klaus Dörre (Jena) zwei marxistische Soziolog*innen gewinnen können. Der Moderator, John Lütten, ist Mitglied der Z-Redaktion.
    • Utopie und Wissenschaft: Sozialistische Perspektive heute.
      Klassenfrage – Naturverhältnis – Geschlechterverhältnis

      Die Besetzung dieses Blocks ist noch nicht ganz abgeschlossen. Fest zugesagt haben bisher die Philosophin Eva Bockenheimer, die u.a. in Köln den «Club Dialektik» leitet, und der Sozialwissenschaftler Ingar Solty, Berlin, der seit einiger Zeit bei der RLS als Referent für Frieden- und Sicherheitspolitik arbeitet. Mit zwei weiteren Referent*innen sind wir noch im Gespräch. Moderator für dieses Panel wird Arnold Schölzel sein, Vorstandsmitglied unserer Stiftung und langjähriger Chefredakteur der Tageszeitung «junge Welt».

Bei beiden Panels wird auch das Publikum zu Wort kommen.

 

 


Sonntag, 15. November, Leipzig, Villa Davignon

Polen – Geschichte und Gegenwart

Marx-Engels-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Leipziger Rotfuchs-Gruppe
Mit Prof. Werner Röhr, Dr. Holger Michael und Rainer Lauterbach

 


Samstag, 21. November, Nürnberg

Klimawandel und internationale Politik

Seminar mit Prof. John Neelsen

 


Sonntag, 13. Dezember, Wuppertal,
MEZ, Gathe 55, 11.00–14.30 Uhr

Matinee zu Beethoven

Mit Stefan Siegert, Hamburg. Von Siegert – Älteren als großartiger Karikaturist der UZ und andere Publikationen aus dem DKP-Umfeld bekannt – hat sich in den letzten Jahren vor allem als Musikjournalist einen Namen gemacht. Im Februar ist bei Reclam von ihm ein Büchlein zu Beethoven erschienen. Wir freuen uns, dass wir ihn für diese Matinee, wenige Tage vor Beethovens Geburtstag, gewinnen konnten, mit der wir unser Veranstaltungsjahr 2020 beschließen wollen. 

 

 

Hermann Kopp
0211-6802828
0151 23 27 3458

Marx-Engels-Stiftung e.V.
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