Antifaschismus

»Die Ver­nich­tung des Fa­schis­mus mit sei­nen Wur­zeln, der Auf­bau ei­ner neu­en Welt des Frie­dens und der Frei­heit ist un­ser Ziel.«

Schwur von Buchenwald

Leverkusen: Gedenken 8. Mai 1945

Befreiung von der faschisti­schen Gewalt­herrschaft

Gedenkende am Gedenkstein.

Am 8. Mai ge­dach­ten Mit­glie­der der Kul­tur­ver­ei­ni­gung Le­ver­ku­sen und der Deutsch-Rus­si­schen Ge­sell­schaft des Jah­res­ta­ges der Be­frei­ung vom Fa­schis­mus. Sie ver­sam­mel­ten sich am Eh­ren­mal für so­wje­ti­sche Zwangs­ar­bei­ter auf dem Fried­hof in Le­ver­ku­sen-Man­fort und leg­ten dort ro­te Nel­ken nie­der.

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Erinnerung an 71 Morde

Gedenkfeier in der Wenzeln­berg­schlucht

Teilnehmer der Gedenkfeier mit VVN-Fahnen und Transparenten: »Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!«, »Ohne Nazis ist das Leben bunter!«, »Kein Platz für Nazis und andere Rassisten. Nirgendwo – auch nicht im Parlament!«.

6. April 2014 | Wen­zeln­berg­schlucht bei Lan­gen­feld: Wo sonst die Na­men der Op­fer ver­le­sen wur­den, wur­den in die­sem Jahr die Na­men der Mör­der ge­nannt. Jo­chen Vo­gel, Lan­des­spre­cher der VVN-BdA, lis­te­te sie auf und er­in­ner­te dar­an, dass sie al­le nach En­de des Krie­ges und der mi­li­tä­ri­schen Nie­der­schla­gung des Fa­schis­mus straf­frei blie­ben. 71 Mor­de der Na­zis in den letz­ten Kriegs­ta­gen blie­ben un­ge­sühnt. Ein Zei­chen für die Kon­ti­nui­tät fa­schis­ti­scher Ge­schich­te auch nach dem 8. Mai 1945.

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Köln 1933: Mülleimer und Blumentöpfe

Die Elsaß­straße mahnt

Der Ter­ror der Na­zis ge­gen ih­re Geg­ner stei­ger­te sich, so­bald Hit­ler am 30. Ja­nu­ar 1933 als Reichs­kanz­ler in­stal­liert war. Schie­ße­rei­en wa­ren an der Ta­ges­ord­nung. Seit 1985 er­in­nert in der El­saß­stra­ße ei­ne Ge­denk­ta­fel an die­sen Ter­ror. Hier mar­schier­te am Abend des 3. März 1933 die SA, die uni­for­mier­te Schlä­ger­trup­pe der Na­zis. Kurz vor­her war sie von Gö­ring zur Hilfs­po­li­zei er­nannt wor­den. Bis zu die­sem Zeit­punkt hat­ten die Be­woh­ner der El­saß­stra­ße Na­zi-Pro­vo­ka­tio­nen ver­hin­dern kön­nen. Es flo­gen Müll­ei­mer und Blu­men­töp­fe von Fens­tern und Dä­chern. Ar­bei­ter­sport­ler stell­ten sich der SA in den Weg.

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Köln: Gedenken in der Antoniterkirche

Ausstellungsbildtafel: »Finale. Köln im Herbst und Winter 1944«.

Ge­den­ken an die Op­fer des Na­tio­nal­­so­zi­a­­lis­mus

Am Mon­tag, den 27. Ja­nu­ar 2014 fand in der An­to­ni­ter­kir­che die jähr­li­che Ge­denk­fei­er für die Op­fer des Na­tio­nal­so­zia­lis­mus statt. In die­sem Jahr wur­de der Men­schen ge­dacht, die in Köln En­de 1944 dem zu­neh­men­den Ter­ror der Ge­sta­po aus­ge­setzt wa­ren. Die Kir­che war wie im­mer dicht be­setzt und vie­le Men­schen nah­men auch an dem an­schlie­ßen­den Mahn­gang zum Denk­mal für die De­ser­teu­re am Ap­pell­hof­platz teil.

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Reinwaschung gescheitert

Proteste bei Ausstel­lungs­eröffnung des Verfas­sungs­schutzes

Man fühlt sich wohl im rech­ten Sumpf. Aus­ge­rech­net im ehe­ma­li­gen «Haus des Deut­schen Os­tens», heu­te «Ger­hart-Haupt­mann-Haus», zeigt das Bun­des­amt für Ver­fas­sungs­schutz (VS) ei­ne Aus­stel­lung über Neo­fa­schis­mus. Ist die­se Adres­se doch An­lauf­stel­le di­ver­ser rech­ter Or­ga­ni­sa­tio­nen und re­van­chis­ti­scher Ver­trie­be­nen­ver­bän­de.

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Pogrome in Düsseldorf

Der 10. Novem­ber in Düssel­dorf–Benrath

Gedenktafel mit Blumenschmuck.

In Düs­sel­dorf-Ben­rath leb­ten die Ju­den mit ih­ren Ge­schäf­ten vor allem um den Markt­platz und in der heu­ti­gen Haupt­stras­se und hat­ten ih­re Syn­ago­ge in der Frie­dhof­stras­se.

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