Umwelt

Ökologischer Imperativ

»Selbst ei­ne gan­ze Ge­sell­schaft, ei­ne Na­ti­on, ja al­le gleich­zei­ti­gen Ge­sell­schaf­ten zu­sam­men­ge­nom­men, sind nicht Ei­gen­tü­mer der Er­de. Sie sind nur ih­re Be­sit­zer, ih­re Nutz­nie­ßer, und ha­ben sie als bo­ni pa­tres fa­mi­li­as (gu­te Fa­mi­li­en­vä­ter) den nach­fol­gen­den Ge­ne­ra­tio­nen ver­bes­sert zu hin­ter­las­sen.«

Karl Marx, Das Kapital, Band 3

SOS Südsee – Das Wasser kommt

Ozean. Ein Mann steht mit den Beinen im Wasser.

Weltspiegel-Reportage

24.03.2018 | 29 Min. | UT | Verfügbar bis 24.03.2019
Film von Uwe Schwering

 
Vielen Südseestaaten steigt das Wasser buchstäblich bis zum Hals. Der steigende Ozean frisst sie einfach auf. Können Flutwälle und -mauern Schutz bieten oder hilft langfristig nur die Evakuierung ganzer Staaten?

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Plastik überall - Geschichten vom Müll

Plastik ist Wunderwerk und Teufelszeug zugleich.

Einerseits ist Plastik vielfältig einsetzbar und preisgünstig, andererseits verantwortlich für ein globales Umweltproblem. Denn Plastik ist überall: als Müllstrudel im Meer und als Mikroplastik in der Nahrungskette. Da stellt sich die Frage: Warum haben die Menschen das Problem noch nicht in den Griff bekommen?

Es ist Wunderwerk und Teufelszeug zugleich: Plastik. Einerseits ist es auf vielfältige Weise einsetzbar, preisgünstig und unglaublich haltbar. Andererseits ist Plastik verantwortlich für ein globales Umweltproblem, denn jeden Tag landet mehr Plastikmüll in der Natur, in Flüssen und Ozeanen. Mittlerweile ist der einst gefeierte Kunststoff überall auf dem Planeten zu finden: als riesiger Müllstrudel in den Meeren und als Mikroplastik in der Nahrungskette. Insgesamt wurden auf der Erde bisher rund 8,3 Milliarden Tonnen Plastik produziert. Verpackungen machen den Großteil des Mülls aus. Mit 220 Kilogramm Verpackungsmüll pro Kopf waren die Deutschen 2014 sogar Europameister. Wiederverwertung von Plastik funktioniert allen politischen Bemühungen zum Trotz mangelhaft. Umweltaktivisten wie Merijn Tinga haben dem Plastikmüll den Kampf angesagt. Der niederländische Biologe verfolgt mit einem Surfboard aus alten Plastikflaschen die Reise des Kunststoffs von den Flüssen bis ins Meer. Mit seinen Aktionen will er auf die gefährliche Langzeitwirkung von Plastikmüll für Mensch und Tier aufmerksam machen. Es stellt sich die Frage, warum es keine effektive Lösung gibt, um den stetig steigenden Plastikberg abzutragen. Die Dokumentation begleitet Aktivisten, Wissenschaftler und Politiker und geht der Frage nach, welche Gründe es gibt, dass man das Problem noch nicht in den Griff bekommen hat.

 


https://www.arte.tv/de/videos/077392-000-A/plastik-ueberall/


 

Avocado – Umweltkiller

Ausgetrocknetes Flussbett zur Müllhalde verkommen, ins Bild gehaltene Fotos, wie schön es früher aussah.

Wassermangel und
Menschenrechtsvergehen

Sie gilt in Europa als ‹Superfood› und hat wegen ihres Nährstoffreichtums ein durchweg positiv besetztes Image: die Avocado. Prominente veröffentlichen Avocado-Kochbücher und bei Veganern gilt die Frucht seit Jahren als umweltbewusste Alternative zu Fleisch. Doch in Chile, einem der weltweiten Hauptanbaugebiete, sind mit der Avocado Wassermangel, Menschenrechtsvergehen und eine unökologische Logistikkette verbunden.

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Mit Glyphosat und Gen-Saat

Biozid wird aufs Feld gebracht. 

die Story im Ersten

Wie Bayer mit Monsanto die
Landwirtschaft verändern will

Es soll die größte Fusion der deutschen Wirtschaftsgeschichte werden: Bayer aus Leverkusen will den US-Konzern Monsanto übernehmen, der den umstrittenen Unkrautvernichter Glyphosat herstellt. Auf dem Weg zur Fusion lauern große Risiken.

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Fukushima-Jahrestag

 Anti-Atom-Aktive mit Fahnen und Transparent «Fin du Nucléaire».

Protest über der Autobahn

10.03.2018 | Anlässlich des Fukushima-Jahrestages – vor sieben Jahren ereignete sich die größte zivile Nuklearkatastrophe Japans – führten die zwei wichtigsten Anti-Atomkraft-Gruppen Lüttichs (Fin du Nucléaire FDN und Le Réveil Anti Nucléaire R.A.N.) eine spektakuläre Aktion auf einer der Autobahnbrücken der E 42 in der Nähe Lüttichs durch. Mit zwei großen Transparenten und über zwanzig Fahnen wiesen sie die Autofahrer in beiden Fahrtrichtungen wirksam auf den Jahrestag wie auch auf die Gefahren der Nuklearenergie hin. Dabei steht wie immer der Rissereaktor in Tihange, 40 Kilometer von Lüttich entfernt, im Zentrum des Widerstands.

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Dicke Luft in den Städten

Stickoxide und Feinstaub

Luftmessstation an viel befahrener Straße.

Es herrscht dicke Luft in Deutschlands Städten: Die zulässigen Grenzwerte werden nicht eingehalten. Mit drastischen Folgen: Vor allem Stickoxide und Feinstaub gefährden unsere Gesundheit.

Doku | planet e.-Dicke Luft in den Städten | 28 min
Deutschland 2017

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Kostenloser ÖPNV soll Fahrverbote in Deutschland verhindern

 Ein Straßenbahnzug in Düsseldorf.

Nur so ein Vorschlag

Die Bun­des­re­gie­rung hat im No­vem­ber das «So­fort­pro­gramm sau­be­re Luft 2017–2020» ins Leben ge­ru­fen, das Kom­mu­nen hel­fen soll, Maß­nah­men für eine bes­se­re Luft­qua­li­tät um­zu­set­zen. Bis jetzt war von dem Pro­gramm wenig zu hören, ge­nau­so wenig von der Ver­wen­dung der bis zu einer Mil­lar­de Euro, die dafür zur Ver­fü­gung stün­den. Aber nun haben par­tei­über­grei­fend die am­tie­ren­den Mi­nis­ter Bar­ba­ra Hend­ricks (Um­welt, SPD) Chris­ti­an Schmidt (Ver­kehr, CSU) und Kanz­ler­amts­chef Peter Alt­mai­er (CDU) einen Brief an an EU-Um­welt­kom­mis­sar Kar­me­nu Vella ge­schrie­ben, des­sen In­halt sich wie eine klei­ne Re­vo­lu­ti­on an­hört. Der öf­fent­li­che Nah­ver­kehr in Städ­ten soll kos­ten­los wer­den, um die Zahl der pri­va­ten Fahr­zeu­ge zu ver­rin­gern.

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Berge, Bäche, Flüsse, Wälder… müssen der Profitgier weichen

Vernichtung ihrer
Lebensgrundlagen

Protestierende Dorfbevölkerung. 

Liebe Freundinnen und liebe Freunde,

wir, die «Initiative zur Solidarität mit den Einwohnern des Dorfes Dedeyazi» (Provinz Malatya – Kreisstadt Dogansehir/Türkei) wenden uns mit folgendem dringenden Appell an Euch:

Vor allem im letzten Jahrzehnt sind in der Türkei ganze Landstriche von der Landkarte gelöscht worden. Berge, Bäche, Flüsse, Wälder… müssen der Profitgier weichen. Allein für die Errichtung der 3. Megabrücke und des  3. Flughafens in Istanbul wurden u.a. 3 Millionen Bäume gefällt/zerstört.

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