Umwelt

Ökologischer Imperativ

«Selbst ei­ne gan­ze Ge­sell­schaft, ei­ne Na­ti­on, ja al­le gleich­zei­ti­gen Ge­sell­schaf­ten zu­sam­men­ge­nom­men, sind nicht Ei­gen­tü­mer der Er­de. Sie sind nur ih­re Be­sit­zer, ih­re Nutz­nie­ßer, und ha­ben sie als bo­ni pa­tres fa­mi­li­as (gu­te Fa­mi­li­en­vä­ter) den nach­fol­gen­den Ge­ne­ra­tio­nen ver­bes­sert zu hin­ter­las­sen.»

Karl Marx, Das Kapital, Band 3

Das Eiszeit-Experiment

Mann vor auftauendem Permafrostboden.

Pleistozän-Park

240 Kilometer nördlich des Polarkreises taut der Permafrostboden auf. Unaufhaltsam? Der Geophysiker Sergej Simow will den Klimawandel hier zumindest verlangsamen. Auf einem Gebiet von zwanzig Quadratkilometern, weiden acht Arten von Pflanzenfressern: Rentiere, jakutische Pferde, Elche, Bisons, Moschusochsen, Yaks, Kalmücken-Rinder und Schafe.

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Geschäftsmodell Müll


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Es ist ein Milliardengeschäft:

Unser Müll aus Deutschland wird um den ganzen Globus verkauft, verschifft, gehandelt. Bis 2018 landete ein großer Teil unseres Plastikmülls in China. Jetzt kommt er zurück.

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Kein Atommüll-Verschiebebahnhof in Würgassen!

Zentrales Atommüll-Zwischenlager
in Würgassen geplant

Am 6. März 2020 verkündete die Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) völlig unerwartet, in Würgassen am alten AKW-Standort ein zentrales Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle zu errichten. Das Bundesumweltministerium habe dem Vorhaben bereits zugestimmt, so die BGZ.

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Videobeweis entlarvte Polizeilügen

Gerichtsverhandlung
endete mit der Einstellung
unter Auflagen

 Demonstrierende, Plakat: «Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht!».

Desaster für die Staatsanwaltschaft

Während der Verhandlung am 26.11.2019 vor dem Amtsgericht in Grevenbroich ist die Anklage gegen den Umwelt-Aktivisten H. wie ein Kartenhaus zusammengebrochen. Ihm wurde Beleidigung, Körperverletzung und tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte (§ 114 StGB der sog. G20-Paragraph mit Strafandrohung von mind. sechs Monaten Freiheitsstrafe) im Zusammenhang mit den Protest-Aktionen von Ende Gelände im Juni 2019 gegen den Garzweiler Tagebau vorgeworfen.

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CO2-Bepreisung versus Sozialverträglichkeit

Junge Menschen, Fridays for Future Fahne, Plakate, «Rettet die Umwelt».

29. November:
Climate Action Köln

Gemeinsam
für Klima­gerechtigkeit

20.000 Menschen in Köln

Das Kölner Bündnis sagt: «Die profitorientierte Wirtschaft setzt immer mehr Treibhausgase frei. Statt auf CO2-Neutralität und Nachhaltigkeit zu setzen, verschärft sie die Klimakrise.

Die Erde verwandelt sich in einen lebensfeindlichen Planeten.

Die Klimabewegung wächst. Sie hat das Kimakrise unüberhörbar auf die Tagesordnung gesetzt. Allein in Deutschland haben am letzten globalen Klimastreiktag über 1,4 Millionen Menschen – Kinder, Jugendliche und Erwachsene – eine nachhaltige Klimapolitik gefordert. Weil diese jedoch immer noch nicht in Sicht ist, ist es Zeit, ungehorsam zu werden und massenhaft einen Schritt weiterzugehen. Dabei wird von uns keine Eskalation ausgehen.

Uns reichen keine Klimapäckchen mehr. Wir sagen #NotMyKlimapaket, auf zum #Neustartklima und fordern eine komplette Neubearbeitung des Klimapakets!» (aus dem Aufruf)

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Das US-Militär: Auf Kriegsfuß mit dem Klima

Fotomontage: Freiheitsstatue mit heftig qualmender Fackel, bis zur Brust im Ozean. «Das US-MilitärAuf Kriegsfuß mit dem Klima von Marc Werner».


IMI-Studie 7/2019

Aus dem Inhalt:

  • Klimaabkommen: Leerstelle Militär
  • Militär und weitere Umweltverschmutzung
  • Das US-Militär als zentraler Treiber des Klimawandels

Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V.


Das US-MilitärAuf Kriegsfuß mit dem Klima


 

Lebensader Rhein

 Rheinlandschaft.

Wie ein Fluss gesund wird

Der Rhein ist ein deutsches Markenzeichen. Vor 50 Jahren war er eine Kloake, ein biologisch totes Gewässer. Heute gilt er als internationales Vorzeigeprojekt für gelungene Fluss-Sanierung. Aber neben Lachsen und Maifischen finden sich auch Mikroplastik-Partikel und Schadstoffe im Rhein. Wie geht es Vater Rhein tatsächlich?

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Widerstand im Hambacher Forst

Die rote Linie

Bild aus Video: Demonstrierende mit Plakaten und Fahnen im Wald. 

Seit 2015 begleitet die Regisseurin Karin de Miguel Wessendorf die Proteste gegen die Rodung des Hambacher Forstes und gegen die Zerstörung der Dörfer am Rand der Braunkohle-Tagebaue im rheinischen Braunkohlerevier, der größten CO2-Quelle Europas. Zuerst ist es nur ein Aufbegehren einzelner Gruppen mit unterschiedlichen Zielen, doch im Herbst 2018 wird der Protest gegen die Rodung schließlich zu einer breiten überregionalen Bewegung.

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