Antifaschismus

»Die Ver­nich­tung des Fa­schis­mus mit sei­nen Wur­zeln, der Auf­bau ei­ner neu­en Welt des Frie­dens und der Frei­heit ist un­ser Ziel.«

Schwur von Buchenwald

Gedenken am KZ-Außenlager

Gedenkstätte, Fahnen, Jugendliche.

Rock gegen Rechts – Gedenken

Den unmittelbaren Zusammenhang von Krieg und Faschismus, den Opfern und Nutznießern der Zwangsarbeit verdeutlichte am Samstag, 3. August, das Gedenken am KZ-Außenlager Stoffeln in Düsseldorf. Etwa 100 Schülerinnen und Schüler von acht Düsseldorfer Schulen hatten die einheitlich gestalteten Gedenkorte errichtet.

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Pressemitteilung - Nazi-Brief mit Morddrohung

Rote Faust zerschmettert Hakenkreuz.

Offenes Bekenntnis zur NSDAP

CBG erhält
Nazi-Brief mit
Morddrohung

Düsseldorf, 22.02.2019 | Die COORDINATION GEGEN BAYER-GEFAHREN (CBG) hat am vergangenen Mittwoch einen Nazi-Hetzbrief mit Morddrohung erhalten. «Antifaschisten rechtfertigen die deutschen Kriegstoten» und «Antifaschisten lassen Zuwanderung und Volkszerstörung zu» steht da unter anderem zu lesen, bevor es heißt (alle Rechtschreibfehler im Original): «Tod diesem Dreckspack und diesen Schmoks. Ein Schlag, Ein Stich, Ein Schuss. Kurz und bündig.

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Gedenken für ermordete Kommunisten

 Menschen mit Regenschirmen.

 

Weiße Rosen für drei
enthauptete Kommunisten

Anlässlich der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Soldaten der Roten Armee wurde in der Stadt Erkrath (Rheinland) der durch die Nazis ermordeten Mitbürger gedacht. Neben den drei enthaupteten Kommunisten Emil Schmidt (1884 - 1934), Peter Hupertz (1897 - 1934 und Otto Lukat (1904 - 1934) galt die Erinnerung ebenso der in Auschwitz ums Leben gekommenen jüdischen Mitbürgerin Bertha Mayer, einer Gruppe von Frauen, die im Rahmen des Euthanasieprogramms ermordet wurde, und dem polnischen Zwangsarbeiter Tomasz Brzotowicz, der öffentlich wegen «Rassenschande» aufgehängt wurde.

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Reichspogromnacht 9. November

 Brennende Synagoge.

«Es ist geschehen – folglich kann es wieder geschehen.»

20. Oktober 2018 | Dieser Satz des italienischen Schriftstellers und Auschwitz-Überlebenden Primo Levi aus seinen Lebenserinnerungen ist immer aktuell geblieben.

Der 9. November ist ein Schicksalsdatum in der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts.

Neben anderen Ereignissen zu diesem Datum ist in diesem Jahr besonders an den 9. November 1918 zu erinnern. Mit dem Arbeiter- und Matrosenaufstand und dem Generalstreik wurde vor 100 Jahren zum Ende des 1. Weltkrieges beigetragen und durch diese Revolution brach das deutsche Kaiserreich zusammen.

Nie darf vergessen werden was in der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 geschah.

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Gedenken in Stukenbrock

Gedenkfeier.

Anke Unger, DGB-Regionsgeschäftsführerin in Ostwestfalen-Lippe, der Schiffsoffizier eines zivilen Rettungsbootes aus dem Mittelmeer und eine Sprecherin der SDAJ aus dem Jugend-Camp hielten bewegende Redebeiträge auf dem Sowjetischen Soldatenfriedhof in Stukenbrock. Der Gewerkschaftschor Herford trug eindrucksvolle Friedenslieder von Wader und Jewtuschenko in deutscher und russischer Sprache vor.

Foto: Uwe Koopmann


 Friedhof STALAG Stukenbrock Rede von Martin Kolek


 

Lindner und die Brötchen

Zu Lindners versteckter Polemik
gegen geflüchtete Brötchenkäufer

 Kinderspielplatz vor Wohnhaus.

Christian Lindner führte kürzlich auf dem FDP-Parteitag in Berlin aus: «Man kann beim Bäcker in der Schlange nicht unterscheiden, wenn einer mit gebrochenem Deutsch ein Brötchen bestellt, ob das der hoch qualifizierte Entwickler künstlicher Intelligenz aus Indien ist, oder eigentlich ein sich bei uns illegal aufhaltender, höchstens geduldeter Ausländer. Damit die Gesellschaft befriedet ist, müssen die anderen, die in der Reihe stehen, damit sie nicht diesen einen schief anschauen und Angst vor ihm haben, müssen sich alle sicher sein, dass jeder, der sich bei uns aufhält, sich legal bei uns aufhält. Die Menschen müssen sich sicher sein, auch wenn jemand anders aussieht und noch nur gebrochen deutsch spricht, dass es keine Zweifel an seiner Rechtschaffenheit gibt. Das ist die Aufgabe einer fordernden, liberalen, rechtsstaatlichen Einwanderungspolitik.»

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Gedenken für die 71 Ermordeten in der Wenzelnbergschlucht

 Gedenkende mit Fahnen.

Der Antifaschismus
bleibt aktuelle Aufgabe

Am 13. April 1945 wurden «in den letzten Minuten des Krieges» am Wenzelnberg in Langenfeld bei Düsseldorf 71 Gefangene, auch aus Polen und der Sowjetunion, von den Nazis durch Genickschüsse ermordet. Am vergangenen Sonntag gedachten der Opfer Bürger und Bürgermeister aus den Städten Leichlingen, Langenfeld, Leverkusen, Remscheid, Solingen und Wuppertal. Gemeinsame Schlussfolgerung aller Redner: Antifaschistische Arbeit endete nicht mit dem militärischen Zusammenbruch des Faschismus – antifaschistisches Engagement ist Herausforderung und Verpflichtung bis in die aktuelle Gegenwart.

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Rote Rosen für die Stolpersteine

Gedenkende.

Gedenken
in Erkrath

Unter anderem für drei am 27. März 1934 enthauptete KPD-Genossen wurden anlässlich des Gedenktages zur Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee rote Rosen an den Stolpersteinen in Erkrath abgelegt.

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