Antifaschismus

»Die Ver­nich­tung des Fa­schis­mus mit sei­nen Wur­zeln, der Auf­bau ei­ner neu­en Welt des Frie­dens und der Frei­heit ist un­ser Ziel.«

Schwur von Buchenwald

Elsaßstraße am 3. März 1933 in Köln

"</p

Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus

Gedenken an die Ereignisse in der Elsaßstraße am 3. März 1933.

Auf Flugblättern kündigte die DKP-Gruppe Köln Innenstadt ihre Aktion an. Die jährliche kleine Kundgebung fand am Nachmittag des 4. März 2017 statt - wie jedes Jahr aus Anlass des Jahrestags des Nazi-Überfalls auf die Elsaßstraße. Der Kreisvorsitzende Klaus Stein hielt ein kurze Ansprache.

Weiterlesen: Elsaßstraße am 3. März 1933 in Köln

Feierstunde für die Opfer des Faschismus

 In der Kirche: Bildprojektion und Podium.

26.  Januar: Feierstunde für die
Opfer des Faschismus –
Beeindruckend und aktuell

Es ist nicht leicht, eine Feierstunde für die Opfer des Nazifaschismus so zu gestalten, dass sie einerseits dem Anlass, dem Jahrestag der Befreiung der Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz durch Soldat(inn)en der Roten Armee, angemessen ist und gleichzeitig in Form und Inhalt nicht zum ritualisierten und damit letztlich inhaltsarmen Honoratiorenereignis verkommt. Die Organisator(inn)en der Kölner Gedenkstunde «Erinnern – eine Brücke in die Zukunft» meistern diese Schwierigkeit seit Jahren und schaffen es sogar, immer besser zu werden. Für ihre Mühe und deren beeindruckendem Ergebnis ist allen Mitwirkenden nicht genug zu danken.

Weiterlesen: Feierstunde für die Opfer des Faschismus

Rechter Terror in Deutschland

Bild aus Video.

Die Blutspur

Ihre Opfer haben die falsche Religion, Hautfarbe oder politische Meinung: Seit Jahrzehnten mordet ein rechtsterroristisches Netzwerk in Deutschland. «ZDF-History» verfolgt seine Blutspur.

Beitragslänge: 43 min
Datum: 19.02.2017
Verfügbarkeit: Video verfügbar bis 20.02.2018, 00:00
Produktionsland und -jahr: Deutschland 2017
Altersbeschränkung: Freigegeben ab 6 Jahren
Dokumentation | ZDF-History: Die Blutspur – Rechter Terror in Deutschland

Weiterlesen: Rechter Terror in Deutschland

Zwei Stellungsnahmen zum Urteil des BVG

 

Pressemitteilung des DKP-Parteivorstands, 17. Januar 2017

Nicht auf Gerichte verlassen

DKP zu NPD-Verbot und «wehrhafter Demokratie»


Zu der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes, die NPD nicht zu verbieten, sagte Patrik Köbele, Vorsitzender der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP), am Dienstag: «Was bedeutet die ‹wehrhafte Demokratie›, von der diejenigen reden, die diesen Staat und die existierende Kapitalherrschaft verteidigen?

Das Bundesverfassungsgericht zeigt, was sie nicht bedeutet: Die NPD, eine aggressive, rassistische, faschistische Partei wird nicht verboten. Natürlich wäre das juristisch möglich gewesen – Artikel 139 des Grundgesetzes bedeutet, dass faschistische Organisationen in Deutschland verboten sind. Diese bürgerliche Demokratie ist immer dann ‹wehrhaft›, wenn die Regierung es für nötig hält, Linke und besonders Kommunisten zu überwachen, aus dem öffentlichen Dienst zu entlassen, zu verbieten. Die KPD ist bis heute verboten, die Berufsverbote gegen Kommunisten immer noch nicht beendet.

Die DKP fordert weiterhin ein Verbot der NPD und aller faschistischer Organisationen.
Ein Verbot würde die NPD schwächen: Sie hätte es schwerer, ihre rassistische Hetze zu verbreiten, sie könnte keine Steuergelder für ihre Wahlkämpfe mehr kassieren. Das NPD-Urteil von Karlsruhe zeigt nur einmal mehr: Den Kampf gegen die Faschisten müssen wir auch gegen den so genannten Verfassungsschutz führen, auf die Gerichte dieses Landes sollten wir uns dabei nicht verlassen.»

Für Rückfragen und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an presse@dkp.de

Weiterlesen: Zwei Stellungsnahmen zum Urteil des BVG

Medienberichterstattung zu Kölner Silvesternacht

 

Medien
Berichterstattung
zu Kölner
Silvesternacht

 

 

 

Medienanalyse zu sexualisierter Gewalt

Aktuell wird über den Sprachgebrauch «Nafri» für Nordafrikaner durch die Kölner Polizei und die Gefahr des «Racial Profiling» diskutiert. Die Sprache der öffentlich-rechtlichen Medien bei der Berichterstattung über die Übergriffe und sexualisierte Gewalt in der Kölner Silvesternacht 2015/2016 untersuchte kürzlich eine Studie des Gunda-Werner-Instituts (GWI).

Die öffentlich-rechtlichen Medien sind dazu verpflichtet nichtdiskriminierend zu berichten. Deshalb liegt der Fokus der Untersuchung auf ARD und ZDF. Analysiert wurden ausschließlich Nachrichtensendungen. Dem GWI zufolge enthielten viele «rassifizierende Elemente». Und: «Eine feministische Perspektive fehlte völlig».

Wie hätte eine angemessene Berichterstattung aussehen können? Mit welchen Problemen sahen sich die JournalistInnen konfrontiert?

Einige Ergebnisse der Studie:

In der Medienberichterstattung werden die «Täter» zu einer homogenisierten Tätergruppe. Damit werden die «Täter» als die «Anderen» («nordafrikanischer Raum», «Flüchtlinge») verortet und damit Sexismus und sexualisierte Gewalt kulturalisiert.
Die öffentlich-mediale Debatte fokussiert auf Konsequenzen, die die als homogen wahrgenommene «Tätergruppe» betrifft: Abschiebung sowie Verschärfung der Asylgesetzgebung.
Als Leerstelle bleibt eine Kontextualisierung sexualisierter Gewalt als gesamtgesellschaftliches Phänomen. Es werden so gut wie keine Expert*innen zu diesem Themenfeld befragt. Eine Referenz auf die längst vor Köln begonnenen Mobilisierung (durch u.a. den Deutschen Juristinnenbund) zur Verschärfung des Sexualstrafrechts fehlt.


Studie der Heinrich Böll Stiftung


 

Kulturelle Kontinuität

"</p


Spaziergang zum 39er Denkmal am Reeser Platz, durch die ehemalige Schlageter-Siedlung, den Nordpark und die Nordpark-Siedlung

 
19. November 2016. Der Düsseldorfer Nordpark entstand in der Folge der Ausstellung «Schaffendes Volk» von 1937. Grundriss, axiale Anlage, plastischer Schmuck und eine Reihe von Details lassen diese Herkunft erkennen. Der Nordpark und insbesondere die beiden Siedlungen, die Teil dieser Ausstellung waren, weisen idyllische Qualitäten auf, die Bestandteil der faschistischen Demagogie waren und womöglich heute noch ihre Wirkung entfalten. Uns überraschen kulturelle Kontinuitäten, die aus den zwanziger Jahren in die Nazizeit und wieder in die Gegenwart reichen. Darüber wollte eine Gruppe der Naturfreunde Düsseldorf mehr wissen.

Weiterlesen: Kulturelle Kontinuität

Mahnwache in Bergisch Gladbach

Menschen mit Fahnen, Redner vor Mauer mit Gedenktafel und Blumengebinde.

Erinnern für die Zukunft

Samstag, 5. November 2016, 11:00 Uhr bis ca. 12:00 Uhr,
auf dem Gelände der Kirche St. Joseph

Seit mittlerweile 26 Jahren erinnert in Bergisch Gladbach eine Mahnwache an die Reichspogrom­nacht vom 9. November 1938, als in vielen deutschen Städten Synagogen und jüdische Geschäfte in Brand gesteckt wurden. «Der 9. November 1938 ist ein historischer Wendepunkt. Er markiert den Übergang von der Diskriminierung der deutschen Juden hin zur systematischen Verfolgung und industriellen Ver­nichtung», so Jörg Mährle vom DGB Köln-Bonn, «was mit hasserfüllten Worten begann, endete in einer rassistischen Massenvernichtung.»

Weiterlesen: Mahnwache in Bergisch Gladbach

70 Jahr VVN-BDA NRW

Voller Saal, im Hintergrund Bar und Bühne.

Nie wieder Faschismus!
Nie wieder Krieg!

14.08.2016 | Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Landesvereinigung Nordrhein-Westfalen, wurde am 26. Oktober 1946 in Düsseldorf von den Delegierten der über 50.000 Naziopfer des Landes gegründet. In der VVN organisierten sich Frauen und Männer, die während der Naziherrschaft verfolgt wurden, den Holocaust überlebt, Widerstand geleistet haben oder vor dem Hitlerfaschismus fliehen mussten. Seit 1971 trägt sie den Zusatznamen «Bund der Antifaschist/innen», denn von da an konnten auch Hinterbliebene und jüngere Antifaschistinnen und Antifaschisten Mitglied werden. Diese Personengruppe stellt heute den Großteil der rund 1000 Mitglieder in unserem Bundesland, Sie wirken als «Zeugen der Zeugen».

Weiterlesen: 70 Jahr VVN-BDA NRW