Antifaschismus

»Die Ver­nich­tung des Fa­schis­mus mit sei­nen Wur­zeln, der Auf­bau ei­ner neu­en Welt des Frie­dens und der Frei­heit ist un­ser Ziel.«

Schwur von Buchenwald

Trauer- und Antifa-Demo in Hanau

 

Demonstranten mit Fahnen. Rechts: «Forum Hanau».


22. Februar 2020

«Alle zusammen gegen
den Faschismus!»

– FASCHISMUS IST KEINE MEINUNG! –
– FASCHISMUS IST EIN VERBRECHEN! –

«Alerta, Alerta, Antifascista!» «Alle zusammen gegen den Faschismus!» «Faşizme karşı omuz omuza!» «Hoch die internationale Solidarität!» tönte es lautstark und deutlich immer wieder gemeinsam von Hunderten Demo-Teilnehmer*innen in Hanau. Allein hier beteiligten sich weit über 6.000 Menschen an den Trauer-Protesten gegen rechte Gewalt und faschistischen Terror! Überall in der Stadt waren die Mahnmale, geschmückt mit Blumen, Kerzen und den Bildern der Ermordeten, vor deren Häusern und auf dem Gebrüder-Grimm-Platz. Tausende Menschen drängten sich auf dem Freiheitsplatz in Hanau bei der Auftakt- und der Abschluss-Kundgebung. Ein beeindruckendes Zeichen gegen Faschismus und rechten Terror!

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Gedenken in Erkrath

Vorn putzt Schülerin, Bürgermeister assistiert, im Hintergrund Schülerinnen und Schüler.

Bürgermeister putzt
Stolpersteine
für ermordete
KPD-Genossen

Erkraths Bürgermeister Christoph Schultz (CDU) putzt seit mehreren Jahren jeweils am 27. Januar mit Schülerinnen und Schülern Stolpersteine für drei ermordete KPD-Genossen in Erkrath. Das Gedenken galt auch in diesem Jahr wieder einer nach Theresienstadt deportierten jüdischen Mitbürgerin, die dort am 11. Dezember 1942 ermordet wurde. Eine Gruppe behinderter älterer selektierter Frauen wurde ebenfalls deportiert. Ein weiterer Stolperstein galt dem polnischen Zwangsarbeiter Tomaasz Brztotwicz, der wegen des Verdachts der «Rassenschande» öffentlich von der SS aufgehängt worden war.

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Die Befreiung von Auschwitz

Filmaufnahmen sowjetischer Kameramänner

Kinder in KZ-Kleidung mit aufgekrempelten Armen. 

Dieser mehrfach ausgezeichnete Dokumentarfilm enthält alle bekannten Filmaufnahmen, die sowjetische Kameramänner nach der Befreiung von Auschwitz zwischen dem 27. Januar und dem 28. Februar 1945 gedreht haben. Um die Authentizität der Dokumente zu wahren, werden selbst grausamste Bilder ohne Kürzungen gezeigt und auf Geräusch- und Musiksynchronisationen verzichtet.

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Geheimdienst als Zensor der Zivilgesellschaft?

Grafik: Gefängnisgitter, eine Hand mit Tuch, die andere zur Faust geballt. 

Hans-Litten-Archiv klagt gegen
Verfassungsschutz


Das Hans-Litten-Archiv klagt vor Gericht gegen seine Nennung im Verfassungsschutzbericht des Bundes für das Jahr 2018. Darin wird der Archivverein als «extremistische Gruppierung» aufgeführt, die «verfassungsfeindliche Ziele» verfolge. Zudem wird der als gemeinnützig anerkannte eigenständige Verein fälschlich als «Struktur» der Antirepressionsvereinigung Rote Hilfe e.V. bezeichnet.

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Eine schlimme Botschaft des Europäischen Parlaments

«Europäisches
Geschichtsbewusstsein» Logo FIR.

Am 19. September 2019 verabschiedete das EU-Parlament in Straßburg eine Resolution, in der es angeblich um die «Bedeutung der europäischen Vergangenheit (oder des europäischen Geschichtsbewusstseins) für die Zukunft Europas» ging. 535 Abgeordnete stimmten für diese Entschließung, 66 dagegen und 52 enthielten sich der Stimme.

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Gedenken am KZ-Außenlager

Gedenkstätte, Fahnen, Jugendliche.

Rock gegen Rechts – Gedenken

Den unmittelbaren Zusammenhang von Krieg und Faschismus, den Opfern und Nutznießern der Zwangsarbeit verdeutlichte am Samstag, 3. August, das Gedenken am KZ-Außenlager Stoffeln in Düsseldorf. Etwa 100 Schülerinnen und Schüler von acht Düsseldorfer Schulen hatten die einheitlich gestalteten Gedenkorte errichtet.

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Pressemitteilung - Nazi-Brief mit Morddrohung

Rote Faust zerschmettert Hakenkreuz.

Offenes Bekenntnis zur NSDAP

CBG erhält
Nazi-Brief mit
Morddrohung

Düsseldorf, 22.02.2019 | Die COORDINATION GEGEN BAYER-GEFAHREN (CBG) hat am vergangenen Mittwoch einen Nazi-Hetzbrief mit Morddrohung erhalten. «Antifaschisten rechtfertigen die deutschen Kriegstoten» und «Antifaschisten lassen Zuwanderung und Volkszerstörung zu» steht da unter anderem zu lesen, bevor es heißt (alle Rechtschreibfehler im Original): «Tod diesem Dreckspack und diesen Schmoks. Ein Schlag, Ein Stich, Ein Schuss. Kurz und bündig.

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Gedenken für ermordete Kommunisten

 Menschen mit Regenschirmen.

 

Weiße Rosen für drei
enthauptete Kommunisten

Anlässlich der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Soldaten der Roten Armee wurde in der Stadt Erkrath (Rheinland) der durch die Nazis ermordeten Mitbürger gedacht. Neben den drei enthaupteten Kommunisten Emil Schmidt (1884 - 1934), Peter Hupertz (1897 - 1934 und Otto Lukat (1904 - 1934) galt die Erinnerung ebenso der in Auschwitz ums Leben gekommenen jüdischen Mitbürgerin Bertha Mayer, einer Gruppe von Frauen, die im Rahmen des Euthanasieprogramms ermordet wurde, und dem polnischen Zwangsarbeiter Tomasz Brzotowicz, der öffentlich wegen «Rassenschande» aufgehängt wurde.

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