Soziales

»Die Stand­ort­kon­kur­renz wird von den Un­ter­neh­men ge­nutzt, um Löh­ne, Ar­beits­be­din­gun­gen und So­zi­al­stan­dards in ganz Eu­ro­pa im­mer wei­ter nach un­ten zu drü­cken.«

Aus dem Programm der DKP

Endlich tut sich 'was!

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Endlich tut sich 'was
auf dem Kamper Acker

Der Kamper Acker ist seit Vernichtung grosser Bäume eine triste grau Betonfläche Mitten in Holthausen, dem Sitz der Henkelwerke in Düsseldorf.

Ständig Konflikte mit Drogenabhängigen, die keinen Treff haben, alkoholisierte Arbeitslose ohne Perspektiven, geschlossene Geschäfte und Eltern, die ihre Kinder nicht allein auf den Platz gehen lassen.

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Preiserhöhung des VRR-Sozialtickets

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DKP kritisiert Erhöhung des VRR-Sozialtickets

Der Verwaltungsrat des Verkehrsverbundes Rhein Ruhr (VRR) hat zum 1. Januar 2018 eine durchschnittliche Erhöhung der Tarife um 1,9 Prozent beschlossen. Zum 1. Oktober 2017 tritt bereits eine vorgezogene Erhöhung des VRR Sozialtickets um 2,25 Euro auf 37,80 Euro in Kraft. Damit erhöht sich das VRR Sozialticket um sechs Prozent.

Der VRR spricht insgesamt von einer «moderaten Preisanpassung.» Die DKP kritisiert diese Darstellung in aller Schärfe: «Der Verwaltungsrat des VRR hat völlig den Bezug zur Realität verloren, wenn der Preisanstieg für das Sozialticket drei Mal so hoch ist wie die durchschnittliche Tariferhöhung!»

Seit Einführung vor fünf Jahren verteuert sich das VRR Sozialtickets damit um 26,4 Prozent. Die Hartz IV-Sätze haben sich in der gleichen Zeit nur um 9,4 Prozent erhöht. Die DKP unterstreicht: «Das Sozialticket verdient diesen Namen nicht! Es ist ein Skandal, dass arme Menschen immer mehr für den öffentlichen Nahverkehr bezahlen sollen. Die DKP fordert eine Erhöhung der NRW Landesmittel für den VRR, damit Hartz IV-Bezieher kostenfrei den öffentlichen Nahverkehr nutzen können!»

Text und Foto: U.Koopmann

Gesundheit als Ware

Grafik: Medizinisches Werkzeug und Euros.

Das ist doch krank

Uns wird ständig erzählt, wir seien für unsere Gesundheit selbst verantwortlich. Angeblich werden wir krank, weil wir zu dick sind, zu dünn sind, zu wenig Sport treiben, zu wenig Yoga machen, zu wenig Äpfel und linksdrehenden Joghurt essen. Und außerdem müssten wir mehr auf unsere so genannte WorkLife-Balance achten. Was uns aber in Wirklichkeit krank macht, das sind zu einem immer größeren Teil auch unsere Arbeitsbedingungen. Der ständige Druck und die Arbeitshetze durch die extreme Arbeitsverdichtung. In kürzerer Zeit sollen wir mit weniger Kolleginnen und Kollegen noch mehr leisten.

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Klagen gegen Mietwucher in Hassels

Bild aus Video.

«Zur gleichen Zeit Vernichtung von günstigem Wohnraum

In Hassels wurde eine grosse Wohnsiedlung für die Mannesmänner gebaut. Ende der 70er Jahre  wurde das Mannesmann-Röhrenwerk dicht gemacht, die Menschen wurden arbeitslos, zogen weg oder wurden Hartz-IV- Empfänger. Nun wird diese Wohnsiedlung modernisiert, d.h. die Mietbremse  wirkt nicht und die Mieter sollen auf Anhieb 3 bis 4 Euro  mehr Miete pro Quadratmeter bezahlen: im Klartext bis zu 250 Euro mehr Gesamtmiete.  Da viele Bewohner:Innen Leistungen vom Amt beziehen und das Amt in vielen Fällen nicht bereit ist, die Leistung entsprechend der Mieterhöhung aufzustocken, sind 500 Bedarfsgemeinschaften , d.h. ca. 1500 Menschen davon betroffen.

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Sozialwahl 2017

Keine wirkliche Mitbestimmung

Logo: SV-watch

Zur Zeit versenden Krankenkassen, Rentenversicherer und Unfallkassen rund 52 Millionen Wahlunterlagen. Obwohl die Einflussmöglichkeiten der Selbstverwaltungsorgane immer geringer werden, sollte wohlüberlegt sein, die Stimmzettel in den Papierkorb zu hauen. Denn die Lobbyisten von weiteren Privatisierungen der Sozialversicherungssysteme stehen in den Startlöchern. Wollen das Gesundheits- und Rentensystem noch mehr dem Markt überlassen.

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1. Mai 2017 in Moskau

 

 

NRW Landesregierung passen Verwaltungsgerichtsurteile nicht

Supermarkt in Schweden: täglich geöffnet, nur Heiligabend geschlossen.

Sonntags zu

Die Einzelhandelskonzerne, deren Helfershelfer in den Kommunen und der NRW Landesregierung werden zunehmend nervös. Schon wieder hat ein Verwaltungsgericht 28 verkaufsoffene Sonntage für 2017 gekippt. Diesmal in Essen. Die Richter begründeten in einem Eilverfahren am 13. März ihre Entscheidung damit, dass die angegebenen Gründe in keinem Fall ausreichen.

Die Behörde machte klar, dass verkaufsoffene Sonntage nur begleitend zu Festen, wie Jahrmärkten, möglich sind. Nicht dem Selbstzweck dienen dürfen, um die Läden länger zu öffnen. Getreu ihrer Aufgabe, wir setzen durch, was von oben verlangt wird, mussten SPD und CDU sich eines Besseren belehren lassen. Dem Streben nach Profitmaximierung, gegenüber den Kunden dargestellt als Gelegenheit auch sonntags Schnäppchen zu erhaschen, wurde zumindest zum jetzigen Zeitpunkt ein Riegel vorgelegt.

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1922 – Einführung der Vermögenssteuer

 Ein hundert Gramm Goldbarren im Vergleich zu einer 1€-Münze.

Vermögenssteuer wird eingeführt

am 08.04.1922
WDR ZeitZeichen | 08.04.2017 | 14:58 Min.

Der Erste Weltkrieg hat nicht nur Menschenleben sondern ganze Volkswirtschaften aufgefressen. Das Geld ist buchstäblich in Rauch aufgegangen. Die europäischen Staaten sind pleite – der Verlierer soll zahlen. Die junge Weimarer Republik sieht sich schon bald unerfüllbaren Reparationsforderungen gegenüber. Doch woher nehmen? Von den Vermögenden, von den Reichen!

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