Soziales

»Die Stand­ort­kon­kur­renz wird von den Un­ter­neh­men ge­nutzt, um Löh­ne, Ar­beits­be­din­gun­gen und So­zi­al­stan­dards in ganz Eu­ro­pa im­mer wei­ter nach un­ten zu drü­cken.«

Aus dem Programm der DKP

Gerecht. Sozial. Bezahlbar.

Prof. Niklaus Fritschi vor einem Foto des Karl-Marx-Hofes in Wien.


Wien oder Düsseldorf?

«Gerecht. Sozial. Bezahlbar.»

So lautete das Thema eines Symposions, das die Düsseldorfer Gruppe des Bundes Deutscher Architekten (BDA) am 5. Juni im Stadtmuseum veranstaltete. Es ging um «Lösungen, innovative Konzepte und Denkanstöße rund um das fundamentale Menschenrecht auf die eigene, bezahlbare Wohnung».

In Düsseldorf geht die Planung von Stadt und Investoren allerdings vornehmlich dahin, optimale Bedingungen für maximale Profite zu gestalten. Als Beispiele gelten das neue mondäne Viertel Grafental auf dem Gelände des ehemaligen KZ-Außenlagers Berta I und das französische Viertel «Le Flair» zwischen der Toulouser Allee und dem Derendorfer KZ-Deportationsbahnhof. Zu einem historischen Sprung aus der grausamen Vergangenheit in die Gegenwart passt die Beschreibung: Viertel volles Leben, hochwertiges Wohnen, anspruchsvolles Ambiente. Objekt-Nummer 8032: 2-Zimmer-Wohnung (60 m2), möbliert, Miete: 1.950 Euro pro Monat. Aus der Beschreibung: «Der Balkon lädt zum Sonnenbaden und Entspannen ein».

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Die Lage auf dem Wohnungsmarkt

Verfechter*innen von Recht auf Stadt. Transparent: «Gemeinsam gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn».

Die katastrophale Lage auf dem
Wohnungsmarkt ist politisch gewollt

 

6. April 2019. Wir dokumentieren die kurze Rede, die Klaus Stein im Namen von «Recht auf Stadt Köln» auf der Kölner Demonstration «Gemeinsam gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn» gehalten hat.

Rede am 6. April 2019

 

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Rekordgewinne durch Spitzenmieten

Monopoly-Spiel.

Steigende
Mieten,
sprudelnde
Dividenden

3. April 2019 | Steigende Mieten sorgen bei den Immobilienkonzernen für gute Laune. Ende März (26.3.) gab die »Deutsche Wohnen« einen im Jahr 2018 kräftig gestiegenen Gewinn bekannt und legte eine optimistische Geschäftsprognose vor. Der Hauptgrund für das gute Ergebnis: höhere Mieteinnahmen, vor allem in der Hauptstadt.

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Pflegekammern sollen privates Gesundheitssystem festigen

 Säuglingspflege. Schwestern mit Babies.

Risiko und Nebenwirkungen

Die Arbeitsbelastung der Pflegekräfte in Krankenhäusern, Altenpflegestätten und privaten Pflegeinstituten befindet sich am Limit. Mehr Personal, eine bessere Bezahlung und Fortbildung für die Beschäftigten würde vieles verbessern. Zu dieser Erkenntnis kommt die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di). Mit Entlastungsstreiks im Herbst 2018 hat sie große Sympathien auch bei der Bevölkerung erreicht. Pflegebedürftige und ihre Angehörigen merken täglich, wohin ein Gesundheitssystem führt, welches nach wirtschaftlichen Interessen handelt. Der Dampf im Kessel steigt.

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Altersarmut

 Porträt einer alten Frau.

Konzept zur Grundrente

«Der neue Vorschlag ist der im Koalitionsvertrag vorgesehenen Regelung in jedem Fall vorzuziehen», kommentiert Gabi Evers, Vorsitzende der Volkssolidarität Ratingen e.V., das vom Bundesminister für Arbeit und Soziales Hubertus Heil (SPD) vorgelegte Konzept zur Grundrente.

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Arbeitslosigkeit in Deutschland

 Jobcenter, Skulpturengruppe.

Arbeitslosenzahlen
mit Vorsicht genießen

 «So erfreulich die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in Deutschland in den letzten Jahren auch ist, sind diese Zahlen immer mit Vorsicht zu genießen», kommentiert Gabi Evers, die Vorsitzende der Volkssolidarität Ratingen e.V., die kürzlich vorgelegte Monatsstatistik der Bundesagentur für Arbeit.

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Solidarität mit Senioren

Bild aus Video.

Schwierig: Bezahlbare Wohnung
finden

Nach einer kürzlich veröffentlichten Studie, wird der altersgerechte Wohnraum immer knapper und teurer. «Insbesondere für heutige und zukünftige Rentner*innen wird es immer schwieriger, eine bezahlbare und ihren altersbedingten Erfordernissen entsprechende Wohnung zu finden», erklärt Gabi Evers, Vorsitzende der Volkssolidarität Ratingen e.V..

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Pressemitteilung der Initiative «Recht auf Stadt» Köln

Mietersorgen in kirchlichen Mietwohnungen
Kardinal Woelki kümmert sich um Mieterprobleme

«Kardinal Woelkis Portrait mit nebenstehendem Zitat, sinngemäß: «Wie soll denn ein Gemeinwesen funktionieren, wenn sich Durchschnittsverdiener ‹Wohnen› nicht mehr leisten können?».

24. Dezember 2018, Heiligabend, 12.00 Uhr: Kalle Gerigk und Freunde der Gruppe «Recht auf Stadt» werfen einen Brief in den Briefkasten in der Kardinal-Frings-Str. 10, dem Amtssitz von Kardinal Woelki. Sie bitten darin um ein Gespräch.

Es geht um drängende soziale Probleme, die im Zusammenhang mit der Verwaltung von Wohnungen stehen.

Die Wohnungen gehören der DEWOG und der Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH (ASW), für die das Erzbistum Verantwortung trägt.


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Briefeinwurf in der Kardinal-Frings-Straße 10 und Zitat von Kardinal Woelki. (weitere Fotos)