Frieden

Der neue kalte Krieg

Doku

Mehr
Atomwaffen
für Europa?

Nach Ende des Kalten Krieges wurden tausende Atomwaffen aus Europa abgezogen. Doch kommt jetzt eine Zeitenwende? Es droht eine neue atomare Aufrüstung.

Die Gefahr eines begrenzten Nuklearkriegs sei nach Ansicht von Experten heute wieder sehr groß. «Kehrt der Kalte Krieg zurück? – Mehr Atomwaffen für Europa» ist eine kritische Bestandsaufnahme der aktuellen atomaren Aufrüstung und ihrer Bedeutung für Europa.

Der Autor Andreas Orth kann belegen: die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump vom 21.10.2019, den INF-Vertrag über Mittelstreckenwaffen zu kündigen, sei nur ein Teil einer bislang unbeachteten nuklearen Aufrüstung.

Der Film dokumentiert, dass bereits neue U-Boot-gestützte US-Mittelstreckensysteme in Planung sind. Schon ab 2019 sollen in den USA neue Atombomben für deutsche Tornadobomber getestet werden. Und auf der anderen Seite bereitet Russland die Stationierung von Iskander-Nuklearraketen im Baltikum vor.

In dem Film spricht Andreas Orth mit renommierten Militärexperten aus Frankreich, Deutschland, Russland und den USA, zeigt Testbilder der neuen atomaren Waffengeneration und er hat in bislang streng geheimen ehemaligen Atomraketenstellungen und Bunkern in Frankreich und Deutschland gedreht.


Video aus mediathek ZDF: Beitragslänge: 43 min, Datum: 06.02.2019
Video verfügbar bis 06.02.2020, 11:00
Produktionsland und -jahr: Deutschland 2018

Der neue Kalte Krieg – Mehr Atomwaffen für Europa?


 

Oster­mar­sch-Auf­ruf 2019 beschlos­sen

Ostermarschierer*innen mit Friedensfahnen und Transparent: «Ostermarsch RheinRuhr 2018. Abrüsten statt Aufrüsten. Friedenspolitik statt Konfrontation».

Oster­mar­sch-Auf­ruf 2019

In der Frie­dens­ver­samm­lung vom 19.01.2019 wurde der Oster­mar­sch Auf­ruf 2019 beschlos­sen.  Falls Sie es möch­ten kön­nen Sie  bis zum 21. Februar Unterstützer-Unterschriften, die im gro­ßen Flyer erschei­nen sol­len, ent­we­der per E-mail: aufruf19@ostermarsch-ruhr.de ver­schi­cken.

Zie­hen Sie den Post­weg vor, dann soll­ten die unter­schrie­be­nen Lis­ten eben­falls bis zum 21.02. zum Ostermarsch-Büro c/o DFG-VK NRW, Braun­schwei­ger Straße 22, 44145 Dort­mund, vor­lie­gen.

Quelle: ostermarsch-rheinland.de
Foto: Irène Lang



 

Protest gegen die Kündigung des INF-Abrüstungsvertrages durch die USA

Friedensfreund*innen mit Flugblättern und Plakaten.

Wenn über Düsseldorf eine
Atombombe explodieren würde

Würde eine B61-Atombombe mit 170 Kilotonnen Sprengkraft über dem Hauptbahnhof von Düsseldorf explodieren, dann gäbe es neben dem Feuerball, der massiven Strahlung und der Druckwelle eine thermale Strahlung, deren Radius im Norden bis zum Flughafen und im Süden bis zur A 46 reichen würde. Welche Symbolik: Die Ortschaft Gnadental in Neuss läge knapp außerhalb dieses Kreises.

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1. Internationale Konferenz gegen US und NATO Militärstützpunkte

 Europakarte mit NATO-Staaten.

Konferenz gegen Militärbasen der USA und der NATO


Die erste internationale Konferenz gegen Militärbasen der USA und der NATO fand vom 16. bis 18. November in der Liberty Hall in Dublin, Irland, statt. An der Konferenz nahmen rund 300 Teilnehmer aus über 35 Ländern der Welt teil. Auf der Konferenz wurden Vorträge gehalten von Vertretern aus Ländern aller Kontinente, darunter Kuba, Argentinien, Brasilien, Kolumbien, Vereinigte Staaten, Italien, Deutschland, Portugal, Griechenland, Zypern, Türkei, Polen, Vereinigtes Königreich, Irland, Tschechische Republik, Israel, Palästina, Kenia, DR Kongo, Japan und Australien, Präsentationen.

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25. Kasseler Friedensratschlag

Friedenspolitischer Ratschlag in Kassel am 1. und 2. Dezember 2018

Bei der Vorabendveranstaltung zum 25. (Jubiläums-) Friedensratschlag in Kassel erfolgte vor etwas 100 Teilnehmern von Horst Trapp eine kurze Darstellung der Vorgeschichte des Ratschlages und der Wahl von Kassel als Treffpunkt der unterschiedlich sozialisierten Friedensbewegung aus alten und neuen Bundesländern. Anschließend  begeisterten «Die Grenzgänger» aus Bremen mit  Musikstücken und Episoden unserer Geschichte und aktuellen politischen Themen, holten dabei in Vergessenheit geratene Lieder aus den Archiven und bewegten sich dabei musikalisch zwischen Chanson, Swing, Folk und Rock.

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Biowaffen-Forschung der USA und Deutschlands

 United States Airman wearing an M-17 nuclear, biological, and chemical warfare mask and hood.

Irrsinn mit Methode

Der Appetit kommt beim Essen. Siehe das mit Panzer- und Truppenverschickung nach Norwegen nun anlaufende NATO-Manöver «Trident-Juncture». Am 10. Oktober teilt die FAZ per Kurzmeldung mit: «Das größte Herbstmanöver der NATO seit Ende des Ost-West-Konflikts wächst weiter.» An der Übung, die vom 25. Oktober bis zum 7. November stattfindet, «werden nun rund 50 000 Soldaten teilnehmen». Das reicht, um nahtlos den Ost-West-Konflikt weiterzuführen.

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Italien: 100.000 beim Friedensmarsch in Assisi

Friedensmarsch in ­Assisi

09.10.2018:

  • 100.000 am Sonntag beim traditonellen Friedensmarsch von Perugia nach Assisi
  • antirassistisches Koordinationskomitee: es gibt ein anderes Italien
  • Solidarität mit Mimmo Lucano

100.000 Menschen beteiligten sich am vergangenen Sonntag (7.10.) beim traditionellen Friedensmarsch von Perugia nach Assisi; darunter viele junge Menschen und viele Familien, mit Rucksäcken auf den Schultern und Windjacken, um sich vor dem Regen zu schützen. Sie marschierten «für Frieden und Brüderlichkeit», gegen alle Formen von Diskriminierung und Rassismus. Denn «niemand soll allein gelassen werden», wie es im Manifest von Perugia-Assisi 2018 heißt.

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Entmilitarisiertes Rheinland / Kalkar Demo

Friedensbewegte mit Fahnen und Transparenten.

Demonstration für
Frieden und Abrüstung
am 3. Oktober 2018
in Kalkar

Bei gutem Wetter und guter Stimmung demonstrierten am 3. Okotober um die 300 Menschen in Kalkar gegen die dortigen Kommandozentralen von Bundeswehr- und NATO-Luftwaffe. Mit dabei viele Fahnen mit dem zerbrochenden Gewehr, dem Logo der DFG-VK . Angesichts der Vielzahl an Demonstrationen in diesen Tagen und Wochen blieb die Teilnehmerzahl etwas hinter dem Vorjahr zurück. Aber im nächsten Jahr werden es wieder mehr, so die Stimmung bei den Demonstranten.

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