Betrieb & Gewerkschaft

»Den Ge­werk­schaf­ten kommt für die Or­ga­ni­sie­rung der Ar­bei­ter­klas­se und für das Kräf­te­ver­hält­nis zwi­schen den Klas­sen ei­ne Schlüs­sel­rol­le zu.«

Aus dem Programm der DKP

DGB Köln und IG Metall am 8. Mai

Blumen am EL-DE-Haus zum 75. Jahrestag der Befreiung Deutschlands

Blumen für EL DE.

 

Witich Roßmann (DGB Köln) und Dieter Kolsch (IG Metall Köln-Leverkusen) legten am 8. Mai zum Gedenken an die Befreiung vom Faschismus Blumen am NS-Dokumentationszentrum am Appellhof nieder.

Weiterlesen: DGB Köln und IG Metall am 8. Mai

Röhrenwerk Reisholz nach 121 Jahren geschlossen!

 allourec-Arbeiter demonstrieren, IG-Metall-Transparente.

Ein bitterer Tag

Der 15. Februar war ein bitterer Tag für die verbliebenen 300 Beschäftigten der Vallourec Röhrenwerke (ehemals Mannesmann Röhrenwerke) in Düsseldorf-Reisholz. Bis zuletzt hatten sie gehofft und zusammen mit dem Betriebsrat und der IG-Metall dafür gekämpft das Werk zu erhalten. In einer eindrucksvollen Protestkundgebung demonstrierten am Tag der Schließung mehr als 1000 Mitarbeiter von Vallourec für den Erhalt des Werkes. Aber die Unternehmensleitung sieht keine Chancen mehr, das Werk wirtschaftlich fortzuführen und beschließt die Beendigung der Produktion zum Juni dieses Jahres.

Weiterlesen: Röhrenwerk Reisholz nach 121 Jahren geschlossen!

Drohende Schließung Vallourec Reisholz

Fabrikgebäude, Logo und Text «vallourec», darunter IG Metall Transparent: symbolische Arbeiter mit Fahnen, IGM-Logo «vallorec, 120 Jahre Reisholz. Unser Werk muss erhalten bleiben!».

Solidarität mit den Beschäftigten

Liebe Kollegen,

mit Empörung und Betroffenheit haben wir von der drohenden Schließung der traditionsreichen Vallourec-Röhrenwerke, vormals Mannesmann, in Düsseldorf-Reisholz erfahren. Wieder einmal haben «Marktzwänge» und «betriebswirtschaftliche Notwendigkeiten» Vorrang vor den Bedürfnissen und Interessen der dort arbeitenden Menschen. Das Konzept des Betriebsrates, neben den Arbeitsplätzen auch Wissen und Erfahrung der Beschäftigten zu erhalten, wurde offenbar nicht berücksichtigt. Auch wenn nach Aussage der Geschäftsleitung betriebsbedingte Kündigungen vermieden werden sollen, bedeutet die geplante Schließung für die zum Teil schon Jahrzehnte hier arbeitenden Kollegen einen tiefen Einschnitt. Mit der Schließung des Werkes nach mehr als 120 Jahren setzt sich auch der Prozess der Deindustrialisierung im Düsseldorfer Süden fort.

Weiterlesen: Drohende Schließung Vallourec Reisholz

ver.di: Existenzminimum darf überhaupt nicht sanktioniert werden

 Symbolbild: Demonstrantinnen mit verdi-Fahne (Ausschnitt).

Keine
Sanktionen!

5. November 2019 | Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) zu den Sanktionen im Sozialgesetzbuch II (SGB II) und fordert vom Gesetzgeber, «die bestehenden Regelungen aufzuheben und durch ein menschenwürdiges und verfassungskonformes System zu ersetzen». Der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke erklärte: «Das sogenannte soziokulturelle Existenzminimum darf im Hinblick auf das Sozialstaatsgebot und die das Menschenrecht betreffenden unveränderlichen Artikel des Grundgesetzes überhaupt nicht sanktioniert werden.»

Weiterlesen: ver.di: Existenzminimum darf überhaupt nicht sanktioniert werden

Solidarität mit Özay Tarim

Wir lassen uns die Gewerkschaftsarbeit nicht verbieten!

Wehende ver.di-Fahne. 

Wir stehen zusammen!
Solidarität mit Özay Tarim


Am 05.08.2019 hat Fa. Kötter eine «Unterlassungsklage» gegen ver.di, konkret gegen Veröffentlichungen des Gewerkschaftssekretärs Özay Tarim, beim Arbeitsgericht eingereicht.

Am 15.11.2019 findet beim Arbeitsgericht Düsseldorf (Ludwig-Erhard-Allee 21) um 12.00 Uhr der Kammertermin statt. Setze ein Zeichen der Solidarität! Du bist herzlich eingeladen, Özay vor Ort zu unterstützen!

 

Weiterlesen: Solidarität mit Özay Tarim

Ver.di zukunftsgerecht?

 Kolleginnen in Schräglage: Tanzend durch den Saal oder Schlange stehen am Mikrofon?

Bundeskongress tagt in Leipzig


Auf dem 5. Ordentlichen ver.di Bundeskongress vom 22. bis 28. September 2019 steht eine arbeitsreiche Woche bevor. Das gesellschaftspolitische Umfeld, in dem der Kongress stattfindet, ist alles andere als gut. So hat sich seit dem letzten Kongress vor vier Jahren nicht nur die Klassenauseinandersetzung in allen Bereichen verschärft. Auch die Angriffe von Seiten des Kapitals auf die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Ver.di) haben zugenommen.

Weiterlesen: Ver.di zukunftsgerecht?

Mit «Fridays-for-Future» auf die Straße

 Klimademo.

Es gibt keine Arbeitsplätze auf einem toten Planeten

Bsirske ruft zur Teilnahme
am Klimastreik auf

08.08.2019 | Frank Bsirske ruft die ver.di-Mitglieder auf, am 20. September mit der «Fridays-for-Future»-Bewegung auf die Straße zu gehen ++ Internationaler Gewerkschaftsbund: «Es gibt keine Arbeitsplätze auf einem toten Planeten, aber gemeinsam können wir gute Arbeitsplätze auf einem lebenden Planeten schaffen.»
 

Weiterlesen: Mit «Fridays-for-Future» auf die Straße

Sanierungsvertrag Karstadt-Kaufhof

Flächen­tarif muss her

Das blau beleuchtete Karstadt Magdeburg bei Nacht.

ver.di-Tarifkommissionen von Karstadt-Kaufhof entwickeln Strategiepapier

Die Fusion von Karstadt und Kaufhof trifft jetzt die Beschäftigten beim Kaufhof besonders hart. Nach dem Personalabbau schwingt der Konzern die Keule der Tarifflucht und droht mit 11-prozentiger Lohnkürzung. Um dagegen Widerstand und Positionen zu entwickeln, trafen sich in der vergangenen Woche die vier zuständigen ver.di-Tarifkommissionen des neuen Handelsriesen, um dem Kahlschlag bei Karstadt Warenhaus, Galeria Kaufhof sowie von Karstadt Sports und Karstadt Feinkost zu begegnen. Gemeinsam mit ver.di wurde ein Konzept erarbeitet, wie mit dem neuen Warenhauskonzern Verhandlungen über einen möglichen Sanierungstarifvertrag aufzunehmen sind.

Weiterlesen: Sanierungsvertrag Karstadt-Kaufhof