Betrieb & Gewerkschaft

»Den Ge­werk­schaf­ten kommt für die Or­ga­ni­sie­rung der Ar­bei­ter­klas­se und für das Kräf­te­ver­hält­nis zwi­schen den Klas­sen ei­ne Schlüs­sel­rol­le zu.«

Aus dem Programm der DKP

Pilotabschluss im Einzelhandel NRW

Demonstrierende mit ver.di-Fahnen.


Der Kampf geht weiter …

Der im Einzelhandel seit zwei Monaten geführte Arbeitskampf in Nordrhein-Westfalen ist beendet. Überraschend schnell einigte man sich in der vierten Tarifrunde. Erneut vereinbarte die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di mit dem Handelsverband NRW eine zweijährige Laufzeit. Die Allgemeinverbindlichkeit der Entgelttarifverträge (AVE) wurde von der Kapitalseite vom Tisch gefegt.

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ver.di: Warnstreik bei WDR und Beitragsservice

Warnstreik bei WDR
und Beitragsservice

Streikende mit ver.di-Fahnen.

Köln, 9. Juli 2019 | ver.di ruft die Kolleginnen und Kollegen beim WDR und beim ARD-ZDF-Deutschlandradio-Beitragsservice für heute zwischen 6:00 und 24:00 Uhr zum Warnstreik auf.

Aufruf zum Warnstreik bei WDR und Beitragsservice

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Neuer Druck gegen altes Unrecht

Uwe Koopmann engagiert sich in der DKP Düsseldorf und kämpft unter anderem gemeinsam mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) gegen Berufsverbote.

Markus Bernhardt im Gespräch mit Uwe Koopmann

UZ: Die neue Vorsitzende der Landesverbandes NRW der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Maike Finnern, hat kürzlich massive Kritik an den Berufsverboten geübt. Warum sind Radikalenerlass und Berufsverbote noch Jahrzehnte nach lhrer Einführung durch die SPD und deren damaligen Bundeskanzler Willy Brandt ein Thema?

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Tarifrunde Einzelhandel: Löhne verursachen Altersarmut

 

Kasse klingelt – Geldbörse ist leer

Der Einzelhandel gehört noch immer mit zum Schlusslicht bei den Löhnen und Gehältern. Der Kampf um mehr Geld ist mittlerweile eine Frage der Existenzsicherung. Wer vierzig Jahre im Einzelhandel gearbeitet hat, erreicht aufgrund der Rentenkürzungen nach der heutigen Berechnung mal gerade 32 Punkte auf seinem Rentenkonto. Das ist eine durchschnittliche Rentenhöhe von knapp 1000 Euro brutto monatlich. Mit den jetzigen Niedriglöhnen und Arbeitsbedingungen rutscht man unaufhaltsam in die Altersarmut.

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Berufsverbote – politische Verfolgung

Button. Grafik: Maus. «Sei keine Duckmmaus! Aktiv gegen Berufsverbote!»- 

Neue
GEW-Aktivitäten gegen schmerzliche
Berufsverbote

Die neue Vorsitzende der Landesverbandes NRW der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Maike Finnern, legte den Finger gleich zu Beginn der Landeskonferenz (LVV) in eine alte Wunde, die 40 Jahre lang in keiner Weise von den unterschiedlichen Landesregierungen geheilt worden ist: die Berufsverbote. Zur besseren Information hatte die GEW-AG «Berufsverbote» eine übersichtliche Ausstellung aufgebaut.

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700 Entlassungen bei Media-Markt

Mediamarkt, Fassade. 

Nichts mit Spaß

Bei Media Markt, der mit dem Slogan «Hauptsache Ihr habt Spaß» wirbt, geht die Angst um. Der Elektronikkonzern, der zur Media-Saturn-Holding (MSH) gehört, plant einen radikalen Personalabbau. Große Teile der Verkaufsflächen sollen ausgegliedert werden. Zusätzlich wird die Produktpalette in den Märkten drastisch eingeschränkt. Auf diese Art will der Ceconomy* Konzern jährlich 130 Millionen Euro einsparen.

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Griesson muss in Kempen bleiben

 Gruppenbild Demonstrant*innen mit Regenschirmen und Plakaten. Transparent: «Sicherheit und Zukunft für die Beschäftigten. Mensch vor Marge! Griesson muss in Kempen bleiben! Solidarität mit den Kolleg*innen in Kempen!».

DKP überbringt solidarische Grüße

Der Zeitpunkt hätte kaum zynischer gewählt sein können. Unmittelbar vor Weihnachten hat die Fa. Griesson, die den Kempener Traditionskekshersteller De Beukelaer (Prinzenrolle) übernommen hatte, den Kolleginnen und Kollegen ein echt faules Päckchen unter den Baum geworfen. Der gesamte Standort soll geschlossen und die Produktion nach Thüringen verlegt werden. Knapp 300 Arbeitsplätze mit einem Federstrich gestrichen, einer minimalen Erhöhung der Profitmarge geopfert.

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Eisenbahngewerkschaft zeigte Kampfbereitschaft

Streikende Eisenbahner, Plakat: «Unser Wunschzettel 7,5% mehr. Mehr Zeit für Freunde & Familie...».

Forderungen durchgesetzt

Der Warnstreik der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) Anfang letzter Woche kam überraschend und mit voller Wucht. Die EVG, die innerhalb des Bahnkonzerns über 50 Prozent der Beschäftigten organisiert und knapp 80 Prozent der Mandate der Interessenvertretungen im DB-Konzern hält, hatte nach mehr als einem Jahrzehnt deutlich gemacht, was es heißt, sich mit der Gewerkschaft anzulegen. Wenn die EVG streikt, geht nichts mehr, und es nützt auch kein Notfahrplan.

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