Antifaschismus

»Die Ver­nich­tung des Fa­schis­mus mit sei­nen Wur­zeln, der Auf­bau ei­ner neu­en Welt des Frie­dens und der Frei­heit ist un­ser Ziel.«

Schwur von Buchenwald

Spanischer Bürgerkrieg 1936

Kämpfer der Spanischen Republik: «Grupo Thälmann» – ein Foto des sowjetischen Schriftstellers Michail Kolzow

Sie verkörperten das bessere Deutschland

Die ersten deutschen Freiwilligen im Juli/August 1936 an der Aragón-Front

Als am 18. Juli 1936 in Spanien reaktionäre Generäle und Teile der Armee gegen die rechtmäßig gewählte Volksfront-Regierung putschten, waren auch deutsche Emigranten unter den Verteidigern der bedrohten Republik. Spanien gehörte zunächst nicht zu den klassischen Exilländern der Deutschen, die ihr Land wegen des Terrors der Nazis verlassen mussten. Das änderte sich mit dem Sieg der Volksfront im Februar 1936. Die unkomplizierte Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis erleichterte oft die Entscheidung, nach Spanien zu gehen. Antifaschistische Ausländer, darunter auch Deutsche, hielten sich außerdem – wegen der für den 19. Juli 1936 geplanten Volksolympiade – vor allem in Barcelona auf. In Gefolge des Putsches kam es in verschiedenen großen Städten zu spontanen Abwehrkämpfen. Zunächst organisiert durch die mächtige anarchosyndikalistische Gewerkschaft CNT (Confederación Nacional de Trabajo) und die sozialistische UGT (Unión General de Trabajadores), stellte sich das einfache Volk, vor allem Arbeiter, Angestellte und linke Intellektuelle, den rechten Putschisten in den Weg. Erstmals in Europa schien es dem Volk zu gelingen, den Siegeszug der Reaktion aufzuhalten. «Grupo Thaelmann»

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Konzentrationslager Natzweiler-Struthof

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Natzweiler-Struthof

Weitgehend unbekannt ist, dass es auch im von der Wehrmacht besetzten Frankreich ein deutsches Konzentrationslager gab: Das im Elsass gelegene Natzweiler-Struthof, ein Ort grausamer Verbrechen, der zugleich Führungszentrum für Nebenlager und Außenkommandos vor allem in Südwestdeutschland war. Zehntausende rassisch und politisch verfolgte Nazigegner und Widerstandskämpfer aus vielen Ländern Europas wurden in diesem Lagerkomplex gequält und durch Zwangsarbeit brutal ausgebeutet, 22.000 von ihnen wurden ermordet. Das durchgängig zweisprachige (deutsch / französisch) Buch stellt das Lagersystem dar und erklärt dessen Besonderheiten. Außerdem enthält es zahlreiche eindrucksvolle Fotografien von Martin Graf – neben Augenzeugenberichten von Überlebenden sowie künstlerischen Zeichnungen und literarischen Texten, so etwa von Tomi Ungerer, Bernhard Schlink oder der Komponistin, Sängerin und Schriftstellerin Sylvie Reff.

Florence Hervé, Dr. phil., *1944, Journalistin, Autorin, Dozentin. Zahlreiche Veröffentlichungen, so zum Thema Faschismus und Widerstand; Mitherausgeberin des Taschenkalenders »Wir Frauen«.

Martin Graf, *1957, Dipl.-Designer (FH). Seit 1984 freier Fotograf und Journalist. Zahlreiche Einzelausstellungen, mehrere Foto-Essays und  Bildbände.


Antifaschisten ausgezeichnet

Auszeichnung vom ZK der KPRF

Urkunde mit Medaille.

Das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei der Russischen Föderation (KPRF) zeichnete mit der Gedenkmedaille «70 Jahre Großer Sieg» fünf Antifaschisten aus Nordrhein-Westfalen aus. Die Medaille, die auf der Vorderseite Hammer und Sichel im Roten Stern zeigt, wurde im Auftrag von Gennadij Andrejewitsch Sjuganow, dem Vorsitzenden der KPRF, an Walborg Schröder, Bettina Ohnesorge und Uwe Koopmann von der Deutsch-Russischen Gesellschaft Rhein-Ruhr und an Werner Höner und Pastor Jochen Schwabedissen vom Arbeitskreis «Blumen für Stukenbrock» verliehen.

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Bonn: Fremdenfeindliche Hetze eindrucksvoll zurückgewiesen

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Bonn: Fremdenfeindliche Hetze eindrucksvoll zurückgewiesen


Mehr als das zehnfache an Menschen folgten am Pfingstsamstag dem Aufruf von «Bonn stellt sich quer» gegen ca. 40 Rechtsextremisten, die nach dem tödlichen Ausgang eines Überfalls auf einen 17jährigen im Zentrum von Bad Godesberg dieses Verbrechen für fremdenfeindliche Hetze instrumentalisieren wollten.

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Scharfe Abfuhr an Erdoğan

 Demonstrantinnen mit Fahnen und Transparent: «No pasaran dem AKP-ISIS Faschismus».

Scharfe Abfuhr in Düsseldorf für Recep Tayyip Erdoğan, AKP und Isis

Das Fazit vieler Reden am 8. Mai in Düsseldorf war eindeutig: Nie wieder Faschismus! Auch nicht in der Türkei! «Düsseldorf stellt sich quer» (DSSQ)  und zahlreiche andere antifaschistische Organisationen, darunter auch die DKP, hatten zu diesem Protest aufgerufen. Er galt auf der lokalen Ebene dem Auftritt des deutsch-türkischen Kulturvereins. Der ist streng nationalistisch ausgerichtet und wird im Fahrwasser Erdoğans verortet. Zugleich werden ihm Verbindungen zu den faschistoiden «Grauen Wölfen» der rechtsextremen Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP) nachgesagt.

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Griechenland im WDR

Griechenland aus den Schlagzeilen

Aufgrund der Diskussion über die Flüchtlinge und Zuwanderer*innen ist Griechenland völlig aus den Schlagzeilen gefallen, obwohl sich an der Situation im Land nichts geändert hat.

Wir setzen deshalb die drei Beiträge aus dem WDR vom 27.04.2016 auf diese Seite. Die Beiträge sind befristet in der Mediathek zu sehen.

Bild aus Video.

Schuld und Schulden – Deutsche Kriegsverbrechen in Griechenland

27.04.2016 | 44:12 Min. | UT |
Verfügbar bis 27.04.2017 | WDR

«Wer hat Recht? Diejenigen, die sagen, irgendwann muss Schluss sein, Deutschland hat genug gezahlt? Oder die, die behaupten, alte Rechnungen seien offen?»

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