Antifaschismus

»Die Ver­nich­tung des Fa­schis­mus mit sei­nen Wur­zeln, der Auf­bau ei­ner neu­en Welt des Frie­dens und der Frei­heit ist un­ser Ziel.«

Schwur von Buchenwald

Auschwitz-Prozessakten sollen ins Weltdokumentenerbe

Grafik: Übersicht zum KZ Auschwitz.

Bonn, 23.10.2017 | Die Prozessdokumente des ersten Frankfurter Auschwitz-Verfahrens wurden für die Aufnahme in das Weltdokumentenerbe der UNESCO nominiert.

Dies teilte die deutsche UNESCO-Kommission in Bonn mit. Ab Dienstag berät das International Advisory Committee in Paris über Neuaufnahmen in die Liste der kulturhistorisch wertvollen Dokumente. Insgesamt liegen dafür 130 Nominierungen vor.

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Babi Yar – Massenmord

Babi Yar.

Mutmaßlich beteiligte
SS-Angehörige
bleiben ohne Strafe

Am 29. und 30. September 1941 haben sogenannte Sondereinsatzgruppen im ukrainischen Babi Yar über 30.000 Juden erschossen. Ein Massenmord, für den bis heute nur wenige zur Verantwortung gezogen wurden. Noch immer leben SS-Angehörige der Sondereinsatzgruppen, deren Hauptaufgabe die Ermordung ukrainischen Juden war, unbehelligt in Deutschland, obwohl ihre Namen seit Jahren bekannt sind. KONTRASTE hat zwei von ihnen aufgespürt.

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Das Projekt Stolpersteine

 Das Foto zeigt den Künstler Gunter Demnig bei seiner Ansprache anlässlich der Eröffnung, links neben ihm Dr. Elke Purpus, Direktorin der Kunst- und Museumsbibliothek

Ausstellung in Köln

Den ersten Stolperstein hat Gunter Demnig am 16. Dezember 1992 vor dem Kölner Rathaus verlegt. Die Aktion war illegal. Die Anregung ging von dem «Gemeinnützigen Verein für die Verständigung von Roma & Sinti» (Rom e.V), namentlich von Kurt Holl, aus. Eine kleine Tafel, die in den Boden eingelassen wurde, zitiert aus dem sogenannten Auschwitz-Befehl von Heinrich Himmler, um an den Völkermord an Sinti und Roma zu erinnern. Die folgende Diskussion führte dazu, dass der Kölner Stadtrat diese Form des Gedenkens schließlich akzeptieren musste.

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50 Jahre «Blumen für Stukenbrock» aktueller Bericht

 Fotomontage: Grabstein mit roter Nelke, einmontierte Schrift «50 Jahre Blumen für Stukenbrock».

«Neue Entspannungspolitik
gegenüber Russland»

3.09.2017 | Am 2. September 1967 fand auf dem sowjetischen Soldatenfriedhof in Stukenbrock (Ostwestfalen) die erste Gedenkfeier statt. Anlass und Zielsetzung sind auch nach 50 Jahren noch aktuell. Bei der Veranstaltung am Samstag (2.9.) forderte der friedenspolitische Arbeitskreis «Blumen für Stukenbrock» eine neue Entspannungspolitik gegenüber Russland. Der Generalsekretär der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) – Bund der Antifaschisten, Ulrich Schneider, forderte in seiner Rede (unten dokumentiert), dass russische Sicherheitsinteressen ernst genommen werden müssten, anstatt mit Nato-Truppen immer näher an die Grenzen des Landes zu rücken.

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Der Arm der Bewegung

Ausstellung der VVN-BdA

Der Arm der Bewegung -

Die «Alternative für Deutschland»

Am 18. August wurde die Ausstellung eröffnet. Die etwa 30 Anwesenden wurden begrüsst durch Klaus Winkes (VVN-BDA Düsseldorf) und Olli Ongaro (Stay e.V.). 

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Ein fast vergessener Widerstandskämpfer

Widerstand gegen den Faschismus

Grabstein Fabian von Schlabrendorff, Luitgarde von Schlabrendorff.

«Sein Überleben
gleicht einem Wunder»

Fabian von Schlabrendorff – ein (fast) vergessener Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944

Sie werden sich nie begegnet sein und wahrscheinlich haben sie auch nie voneinander gehört, obwohl sie als Kinder in Lippe nur wenige Kilometer voneinander zur Schule gehen. Sie leben in verschiedenen sozialen Welten und gehören verschiedenen Klassen an: Willy Langenberg und Fabian von Schlabrendorff.

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