«Korrektur von Übertreibungen»
Der 22. Parteitag
und das Netzwerk
Bericht von Klaus Stein
Liebe Genossinnen und Genossen,
am 5. Februar sackte der Kurs des Dow-Jones um 4,6% ab, das war der höchste Tagesverlust seit dem 15. Oktober 2008. Damals waren es 7,9%. Übertroffen wurde diese Rate am 19. Oktober 1987 mit 22,6%.
Das scheint nicht so viel. Dennoch verschwanden Anfang Februar schätzungsweise 5 bis 10 Billionen Dollar Börsenwerte im Orkus, das sind immerhin mehr als 10% des Welt-BIP. Hinterher wurde über die Ursachen spekuliert. Die harmloseste Erklärung heißt dann «Korrektur von Übertreibungen». Andere verweisen auf Spekulanten, die einen Index nutzen, mit dem an der Volatilität, der Wechselhaftigkeit der Kurse, verdient wird. Wie überhaupt sogenannte Index-Fonds (englisch exchange-traded funds, ETF) auf Kursentwicklungen wetten, ohne in Aktien oder Anleihen zu investieren.


