Partei

»Die DKP als re­vo­lu­tio­nä­re Par­tei der Ar­bei­ter­klas­se ist her­vor­ge­gan­gen aus dem Kampf der deut­schen Ar­bei­ter­be­we­gung ge­gen ka­pi­ta­lis­ti­sche Aus­beu­tung und Un­ter­drü­ckung, ge­gen Mi­li­ta­ris­mus und Krieg.«

Aus dem Programm der DKP

 

3. Tag des 21. Parteitags der DKP beendet

Für Kuba, UZ und gemeinsames Handeln in der DKP

27. Februar 2016, Kassel | Nach der Mittagspause standen weitere Anträge zu Internationales auf der Tagesordnung. Dazu zählten Anträge des Parteivorstandes zur Internationalen Zusammenarbeit und zur Solidarität mit dem sozialistischen Kuba, in dem es unter anderem heißt: «Der auf dem VI. Parteitag der KP Kubas initiierte wirtschaftspolitische Aktualisierungsprozess wird den kubanischen Sozialismus im Hinblick auf die Bewältigung der bevorstehenden Herausforderungen weiter stärken.» Beiden Anträgen folgten die Delegierten mit großer Mehrheit. Weitere Anträge zum Bereich Internationales überwies der Parteitag dem Parteivorstand als Arbeitsmaterial. Zu erwähnen sind hierunter die Anträge aus dem Landesverband Brandenburg und der Kreisorganisation Bonn / Rhein-Sieg, die Aufnahme offizieller Beziehungen mit den kommunistischen Parteien der Republiken Lugansk und Donezk zu prüfen. Im Anschluss an den Themenkomplex folgte eine Grußwort des Parteivorstandsmitglieds der Partei «DIE LINKE» Johanna Scheringer. Scheringer stellte in ihrem Grußwort fest, dass es der Linken in Europa mit Verweis auf Syriza in Griechenland nicht gelungen sei, mit dem Neoliberalismus der EU zu brechen, wenngleich die Verantwortung dafür nicht Syriza allein trage, sondern die gesamte Linke in Europa.

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«Rettet Klinikum Niederberg!»

DKP solidarisch mit Bürgerbegehren in Velbert

Klinikgebäude des Klinikums Niederberg.

Der Vorstand der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) für den Bezirk Rheinland-Westfalen hat auf seiner Sitzung am Sonntag, 13. Dezember, seine Solidarität mit dem Bürgerbegehren zum Erhalt der kommunalen Trägerschaft des Klinikums Niederberg in Velbert zum Ausdruck gebracht. Der Beschluss erfolgte einstimmig.

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Erklärung der DKP zu den Anschlägen von Paris und ihren Folgen

DKP-Logo

Wir trauern um die Opfer

17. November 2015 | Wir trauern um die Opfer der Anschläge in Paris und mit ihren Angehörigen. Wir verurteilen diese Terroranschläge. Wir verurteilen aber auch die Heuchelei der herrschenden Politik.

Es ist Heuchelei, wenn die Opfer von Paris für Bombardierungen, Kriegshetze und Demokratieabbau missbraucht werden, während die Opfer von Odessa, Istanbul, Ankara und Beirut und die abertausenden Opfer von Kriegen wie in Syrien, Libyen und Irak schnell vergessen oder gar nicht erst erwähnt werden.

Es ist Heuchelei, wenn im Bundestag der sogenannte Volkstrauertag zur Kriegstreiberei benutzt wird, statt Schluss zu machen mit Rüstungsexporten und Kriegseinsätzen der Bundeswehr.

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UZ-Zukunftsprojekt erfolgreich gestartet

UZ auf neuen Internetseiten

www.unsere-zeit.de bekommt viel Lob und Anerkennung. Darüber freuen wir uns sehr! Zahlreiche Verbesserungsvorschläge werden wir in den nächsten Wochen umsetzen und weitere Service- und Archivfunktionen einbauen. Ein regelmäßiger Besuch unserer Seite lohnt sich!

Bitte begleitet die Entwicklung der Online-UZ auch weiterhin so rege, damit wir die nächsten »Ausbaustufen« im Januar 2016 zum LLL-Wochenende und im Juli 2016 zum UZ-Pressefest gemeinsam feiern können!

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DKP Parteitag brachte breite Diskussion und frischen Elan

Leitantrag und Handlungsorientierung verabschiedet

Delegierte aus Rheinland-Westfalen.

Auch aus Städten und Kreisen des DKP-Bezirks Rheinland-Westfalen nahmen am Wochenende aktive Delegierte am 21. Parteitag der DKP im »Haus der Jugend« in Frankfurt am Main teil. Sie beteiligten sich kontrovers und konstruktiv an der Debatte über die aktuelle politische Situation und die nächsten Ziele und Aufgaben der Partei. Verabschiedet wurden von den 171 Delegierten mit großer Mehrheit ein Leitantrag und eine Handlungsorientierung. Ein neuer Vorstand wurde gewählt. Patrik Köbele aus Essen (Vorsitzender), Wera Richter aus Berlin (Stellvertreterin) und Dr. Hans-Peter-Brenner aus Bonn (Stellvertreter) bilden das neue Führungstrio. Dr. Nina Hager, bisher stellvertretende Vorsitzende, kandidierte aus persönlichen Gründen nicht erneut. Ihr Engagement als Chefredakteurin der UZ (DKP-Wochenzeitung »Unsere Zeit«) setzt sie bis zum UZ-Pressefest im kommenden Jahr fort. Der alte und neue Parteivorsitzende Patrik Köbele verabschiedete die Genossin Hager herzlich, begleitet von stehenden Ovationen der Delegierten.

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21. Parteitag vorbei – ein dritter Tag folgt

Saal mit den Parteitagsdelegierten.

Neu­er Leit­an­trag und eine neue Hand­lungs­ori­en­tierung

Am 14./15. November 2015 fand der 21. Parteitag in Frankfurt am Main statt. 171 Delegierte diskutierten u.a. den Leitantrag mit 280 Änderungsanträgen und verabschiedeten ihn bei 41 Gegenstimmen. Die Handlungsorientierung ging etwas unkomplizierter vonstatten und wurde mit 31 Gegenstimmen verabschiedet.

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Strategie, Taktik und Ziel

Schwerwiegende Begriffsverwirrung

Aufkleber: »Bezahlbarer Wohnraum für alle! Mieten runter! Wohnraum schaffen!«.

In den bisherigen Diskussionen im Vorfeld des Parteitages wurde eine schwerwiegende Begriffsverwirrung deutlich: Es werden Begriffe wie Strategie, Taktik und Ziel unseres Wirkens beliebig benutzt, was zu Verwirrung führt.

Beispielhaft dafür ist die Formulierung der »Strategie des revolutionären Bruchs« im Leitantrag des Parteivorstandes an den Parteitag.

Ist der revolutionäre Bruch nun eine Strategie oder ein Ziel?

Die Mitglieder der DKP sind sich einig, dass der Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft eine Notwendigkeit für das weitere (menschenwürdige, zivilisierte) Überleben der Menschheit ist. Dafür muss an einem Punkt der Klassenauseinandersetzungen ein revolutionärer Bruch mit dem kapitalistischen System vollzogen werden.

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Dabei sein ist nicht alles!

Antimonopolistische Demokratie

Bürgerliche oder kommunistische Bündniskonzeption?

Demo mit Fahnen und Transparent: »Globalisierung gerecht gestalten, die Macht der Multis brechen. DKP«.

Äußerungen über den grundsätzlichen Charakter und die Zielrichtung der politischen Aktivitäten unserer Partei beinhalten fast immer Bemerkungen zur Bündnisarbeit. Oft werden Bündnisaktivitäten und die Mitarbeit in Bewegungen hervorgehoben – manchmal bis zur Ausschließlichkeit. Nun ist Bündnisarbeit, früher unter dem Begriff Volksfrontpolitik geläufig, durchaus richtig, wichtig und unverzichtbar. Jedoch drohen hier zwei Fallen: Die eine ist die Verabsolutierung, die alleinige Fokussierung auf die Bündnisarbeit unter Weglassung der ebenso richtigen, wichtigen und unverzichtbaren eigenen kommunistischen Politik innerhalb der Arbeiterklasse, früher als Einheitsfrontpolitik bekannt. Die andere ist die Missachtung der Tatsache, dass auch Bündnispolitik für Kommunisten nur unter klassenmäßigen Gesichtspunkten, in bewusster Verfolgung unserer revolutionären Ziele, ihren Zweck, etwa im Hinblick auf Übergangsstrategien zum Sozialismus, erfüllt. Auch wenn die Notwendigkeit eigener revolutionärer Politik der DKP in der Arbeiterklasse unter Kommunisten wohl kaum offen bestritten wird, so wird sie doch oft genug schlichtweg ignoriert, während der Verzicht auf eine klassenbasierte Bündnispolitik häufig sogar offen im Sinne breiterer Akzeptanz und besserer Wirksamkeit als notwendig begründet wird.

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