Deutsche Kommunistische Partei Rheinland-Westfalen

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Zitat

»Und ob wir dann noch le­ben wer­den, wenn es er­reicht wird – le­ben wird un­ser Pro­gramm; es wird die Welt der er­lös­ten Mensch­heit be­herr­schen. Trotz al­le­dem!«

Karl Liebknecht (1871–1919)

UZ 4

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Unsere Zeit

Sozialistische Wochenzeitung - Zeitung der DKP Unsere Zeit
  • Verfassungsfeinde bauen um
    Am Freitag berät der Bundesrat über den „Entwurf eines Gesetzes zur Reform des Nachrichtendienstrechts“. Donnerstag hatte sich schon der Bundestag in erster Lesung mit dem...

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  • „Wir wurden verarscht!“
    „Erst sollten die Musterungen im Juli 2027 starten und jetzt werden wir gezwungen. Wenn über 1.000 Jugendliche ohne Interesse zur Musterung geladen werden, zeigt das,...

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  • Ohren zu und durch
    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erhielt die Quittung für seine Politik. Das Topthema der drei verlorenen Landtagswahlen war die soziale Sicherheit. In Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern gefolgt...

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  • Schamlose Clan-Bosse
    Glaubt man der medialen Aufregung der vergangenen Tage, sind wir nach den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern in einem neuen Deutschland aufgewacht. An der Ostseeküste...

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  • Finger weg!
    „Wir wurden verarscht! Erst sollten die Musterungen im Juli 2027 starten und jetzt werden wir gezwungen. Wenn über 1.000 Jugendliche ohne Inte­resse zur Musterung geladen werden,...

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  • Charité kämpft
    Am 17. September begann die zweite Streikwelle an der Berliner Charité für mehr und bessere Entlastung. Hintergrund ist die Kündigung des im Jahr 2021 erkämpften Entlastungstarifvertrags...

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  • Klassenkampf? Könnt ihr haben!
    Rund 175.000 Beschäftigte haben am vergangenen Montag beim Automobil-Aktionstag der IG Metall demonstriert. Sie setzten damit ein Zeichen gegen die Angriffe des Kapitals auf ihre Arbeitsplätze...

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  • Blutung stoppen!
    Ob bei VW, Mercedes oder deren Zulieferern – überall müssen sogenannte „Überkapazitäten“ als Totschlagargument für Arbeitsplatzabbau und Werksschließungen herhalten. Bereits im vergangenen Jahr wurden bundesweit mehr...

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  • Mehr Psychopharmaka, mehr Suizide
    Das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz der Bundesregierung, das eher Gesundheitszerstörungsgesetz genannt werden sollte, wurde am 10. Juli vom Bundestag verabschiedet. Es sieht drastische Veränderungen für erkrankte Menschen sowie Behandlerinnen...

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  • Evonik baut ab
    Der Chemiekonzern Evonik hält an seinen Plänen fest, tausende Arbeitsplätze abzubauen. Insgesamt sollen es 3.200 sein, 2.150 davon in Deutschland. Nach einer „Strategieklausurtagung“ bekräftigte das...

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  • Tarifforderung beschlossen
    Die Tarifkommission der IG Metall Baden-Württemberg hat am Dienstag die Forderung für die Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie beschlossen. Die Entgelte der rund 900.000 Beschäftigten und...

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  • Hier gibt es nichts zu sehen
    Marc Henrichmann (CDU), der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums und damit höchster Gralshüter nachrichtendienstlicher und militärischer Geheimnisse, schlägt Alarm. Nach den Wahlerfolgen der laut Henrichmann „russlandtreuen...

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  • Eskalationsspirale stoppen
    Am 3. Oktober finden auch in diesem Jahr zwei große bundesweite Friedensdemonstrationen – in Berlin und Stuttgart – statt. Sie bilden für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Höhepunkte...

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  • Kuba ist nicht allein
    Vom 12. bis 19. September führte die Initiative „Unblock Cuba“ vor der US-Botschaft in Berlin eine Woche lang Solidaritätsaktionen durch, um gegen Washingtons völkermörderische Politik gegenüber der...

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  • Was wollen wir für dieses Land?
    Am vergangenen Wochenende fand in Essen die 8. Tagung des DKP-Parteivorstandes statt, eine Woche vor den bundesweiten Schulstreiks gegen die Wehrpflicht und den Aktionen der Gewerkschaften...

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  • „Höhere Gewalt“
    Saudi-Arabien hat Kunden in Europa darauf hingewiesen, dass geplante Lieferungen von Rohöl im Oktober ausfallen werden. An sich garantieren die Verträge eine feste monatliche Liefermenge....

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  • Uschi prescht vor
    Niemand weiß, was ein „assoziiertes Mitglied“ der EU sein soll – außer Friedrich Merz und Ursula von der Leyen. Der eine schlug diesen in keinem EU-Vertrag...

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  • Spitzenreiter Amazon
    Gerade hat das Wirtschaftsmagazin „Forbes“ seine Liste der reichsten US-Amerikaner veröffentlicht. Ganz weit oben steht Elon Musk, der mit 428 Milliarden US-Dollar bereits im letzten Jahr...

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  • Wahlen in Russland bestätigen Regierungspartei
    Vom 18. bis 20. September fand in der Russischen Föderation wie jedes Jahr im September der „Einheitliche Wahltag“ statt, an dem auf verschiedenen Ebenen gewählt wird. Insgesamt...

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  • Bloß keine Details
    Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen hat sich nach der verkündeten Einigung im Streit um Grönland zurückhaltend gezeigt, was Aussagen zum Inhalt der Vereinbarung betrifft. Darauf...

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  • Neue Russland-­Sanktionen
    Die Europäische Union hat nach der Parlamentswahl in Russland Sanktionen gegen diejenigen angekündigt, die die Wahlen in Donezk und Lugansk organisiert haben. Weder die dort...

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  • Achter Stromausfall
    Wie unter anderem „Cuba heute“ berichtet, ist Kubas Stromnetz am vergangenen Wochenende „nach rund 32 Stunden wieder vollständig wiederhergestellt“ worden. Das habe der staatliche Stromversorger Unión...

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  • Gewalt gegen ­Palästinenser
    Kurz vor Beginn des höchsten jüdischen Feiertags Jom Kippur ist die Gewalt im Westjordanland eskaliert. Nach Angaben der israelischen Armee töteten Soldaten einen Palästinenser. Zudem...

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  • Rechts-Links-Schwäche
    Es ist eine weitere Klatsche für die Merz-Klingbeil-Bande. Die Große Koalition, die seit 2023 in Berlin regierte, war in den Monaten vor der Hauptstadt-Wahl die...

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  • Das große Wedeln
    Die neue Ausgabe der Betriebszeitung „Auf Draht“, die von der DKP München und der Gruppe KAZ herausgegeben wird, ist erschienen. Die aktuelle Ausgabe befasst sich...

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  • Vollversicherung ­gefordert
    Der Deutsche Städtetag hat die von der Bundesregierung geplante Pflegereform als „Schlag ins Gesicht für die Kommunen“ bezeichnet. „Dort steht, dass die Kommunen in den...

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  • Teurer Ganztag
    Der Start des Rechtsanspruchs auf eine Ganztagsbetreuung an Grundschulen ist chaotisch verlaufen. Seit dem 1. August müssen die Kommunen Erstklässlerinnen und Erstklässlern bundesweit eine tägliche Betreuung...

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  • Aufstand verschoben
    Die Gemeinde Gerstungen wird trotz vorangegangener Drohungen vorerst nicht versuchen, das Bundesland Thüringen zu verlassen und sich in Hessen einzugliedern. Das entschied der Hauptausschuss in...

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  • Generation Widerstand
    „Wir wurden verarscht“ sagen Schülerinnen und Schüler – zu Recht. Von der Demokratie, Freiheit und Freiwilligkeit, die der Kriegsminister noch vor dem ersten Schulstreik gegen die...

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  • Die Vorzüge des ­Simulators
    „Ein Blick über den Tellerrand hinaus.“ So liest es sich, wenn die Bundeswehr die Presse auf Krieg vorbereitet. 21 Journalistinnen und Journalisten der „Mainpost-Mediengruppe“ aus...

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junge Welt

26. September 2026

junge Welt. Die linke Tageszeitung.
  • Deutsche Kolonialverbrechen: »Die Pläne wurden mit der ›ethnischen Säuberung‹ realisiert«
    Ein Gespräch mit Forscher Mark Mushiva über Funde verwahrloster Massengräber und die ersten Konzentrationslager des 20. Jahrhunderts im vom deutschen Kaiserreich ausgeraubten Namibia, über genozidalen Siedlerkolonialismus und die Verantwortung der BRD.
  • Klassiker: Wir brauchen keine Geschenke des Imperiums [Online-Abo]
    Wir brauchen keine Geschenke des Imperiums: Im März 2016 hielt der damalige US-Präsident Barack Obama in Havanna eine Rede. Ein Auszug aus dem Kommentar, den Fidel Castro dazu schrieb.
  • Der schwarze Kanal: Da fehlt ein Plan
    Am Freitag erscheint das Handelsblatt mit der Schlagzeile »Wohlstand ist alle«. Chefredakteur Matthes geht den Ursachen für diese Lage nach und kommt zu dem Schluss: »Was fehlt, ist ein Plan.« Das ist aber nicht Erhard, sondern sind Marx, Engels, Lenin und Ulbricht.
  • Unblock Cuba: Gelebte Solidarität
    Vom 12. bis 19.9. fand in Berlin vor der US-Botschaft eine ganztägige Protestwache statt, um die Öffentlichkeit über die Blockade Kubas zu informieren und gegen die Kriegsdrohungen der USA zu protestieren.
  • jW-Wochenendgeschichte: Das schöpferische Gedächtnis [Online-Abo]
    Hans Reimann machte sich in der Weimarer Republik durch humoristische Zeitschriftenglossen und Parodien einen Namen. 1933 gelang ihm der Ausgleich mit dem Naziregime. Trotzdem stellte er sich in seinen Memoiren als Opfer dar.
  • Qualle Hawaii: Käsespätzle mit Salat
    Der Himmel bricht auf, gleißendes Licht. Es steigt ein Engel mit kantigem Kiefer herab. In seiner linken Hand ein Fußball, in seiner rechten eine Deutschland-Fahne. Seine strahlenden Zähne blenden die verängstigten Menschen.
  • Rätseln und gewinnen!: Kreuzworträtsel
    jW-Wochenendrätsel: Mitmachen und gewinnen!
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Briefe der Klara Schabrod

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Bericht zur Frauentagsveranstaltung 2025


Das Buch der Historikerin Mareen Heying, Foto: DKP Köln

Klara Tuchscherer ist aktiv bei den „Kindern des Widerstands“. Am Internationalen Frauentag 2025 berichtet sie von ihrer Mutter Klara Schabrod. Im Mittelpunkt steht der zehnjährige Briefwechsel Klara Schabrods mit ihrem Verlobten Karl Schabrod, der 1934 zu einer lebenslangen Zuchthausstrafe verurteilt worden ist. Dieser Briefwechsel unterliegt selbstverständlich der Zensur, aber lässt erkennen, wie Klaras Liebe, ihre Besuche und Briefe Karl helfen, mehr als zehn Jahre Haftzeit zu überstehen. Aber es wird auch der weibliche Rückhalt, der Fleiß, die Umsicht der Frauen deutlich, auf die der antifaschistische Widerstand bauen konnte.

Zeitweise war Klara als Vertreterin einer Textilfirma mit einem DKW, meistens aber mit zwei Musterkoffern auf dem Fahrrad unterwegs. Im übrigen hielt sie sich und ihren Sohn Konrad durch Schneiderarbeiten über Wasser.

Die Historikerin Mareen Heying hat zum Briefwechsel der beiden Verlobten gearbeitet. Daraus entstand ihre Masterarbeit und ein Buch über „Alltagskonstruktionen einer Kommunistin in Briefen zur Zeit des deutschen Faschismus“ (Bochum 2014). Florence Hervé schreibt im Vorwort: „Solcher Frauen wie Klara Schabrod muss man gedenken. Weil sie unangepasst waren. Weil sie ihr Leben riskierten. Weil sie sich für eine friedliche Zukunft einsetzten. Weil sie ein anderes Deutschlandbild vermitteln. Weil sie ein anderes Frauenbild als das der gefügigen Hausfrau prägten: das der Freiheitskämpferin.“

Weiterlesen: Briefe der Klara Schabrod

Bericht über das Gedenken in der Elsaßstraße

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Der dritte März 1933 warnt


Die DKP Köln erinnert an den Widerstand gegen Nazis in der Elsaßstraße am 3.3.1933. Foto: DKP Köln

Eine bronzene Gedenktafel in der Elsaßstraße (Südwand der Nr. 45) erinnert seit 1985 an den Überfall der SA auf die Bewohnerinnen und Bewohner der Elsaßstraße und an ihren Mut im Widerstand gegen die Nazibarbarei. Die SA hatte die Straße am 3. März 1933 gestürmt.
Es stimmt, hier waren die Kommunisten besonders stark. Zudem hatten die letzten Wahlen hatten die KPD gestärkt. Anläśslich der Reichstagswahlen am 6. November 1932 wählten 24,5 Prozent der Kölnerinnen und Kölner die KPD. Reichsweit hatten die Kommunisten an Stimmen gewonnen und die Nazis verloren.
Auf der Gegenseite führte das zur Eile. Am 30. Januar 1933 wurde Hitler zum Reichskanzler ernannt. Zwei Tage später wurde der Reichstag aufgelöst und Neuwahlen für den 5. März angesetzt. Sogleich nahm der Straßenterror Fahrt auf. Schon am 1. Februar musste die KPD-Zeitung „Sozialistische Republik“, unter der Überschrift „Nazi-Terror in Köln – Feuerüberfall auf das Parteibüro in Mülheim“ von Überfällen auf Arbeiter, Straßenpassanten und Arbeiterlokale berichten. 80 SA-Leute hatten das Büro der KPD-Stadtteilleitung überfallen. Sie gaben Serien von Schüssen auf das Lokal ab. Genossen wurden alarmiert, konnten den Überfall abwehren und die Bande in die Flucht schlagen.

Weiterlesen: Bericht über das Gedenken in der Elsaßstraße

Köln: Internationaler Frauentag 2025

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Frauenkämpfe gestern und heute

Briefe der Klara Schabrod

Klara Tuchscherer, aktiv bei den „Kindern des Widerstands“, wird über ihre Mutter Klara Schabrod, eine kommunistische Widerstandskämpferin berichten. Im Mittelpunkt wird der zehnjährige Briefwechsel mit Ihrem Verlobten Karl Schabrod stehen, der 1934 zu einer lebenslangen Zuchthausstrafe verurteilt worden war.

Dazu gibt es einen kurzen Film (ca. 15 Minuten).

Anschließend wollen wir über die Emanzipation der Frauen vor dem Hintergrund der derzeitigen reaktionären Entwicklungen diskutieren.

08. März 2025
Samstag, 15 Uhr

Saal des „Kat'18“ Kartäuserwall 18 (Nähe Chlodwigplatz)

Weiterlesen: Köln: Internationaler Frauentag 2025

Köln: Auschwitzgedenktag 2025

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27. Januar 2025 in der Antoniterkirche


Die Antoniterkirche war voll besetzt. Foto: DKP Köln

2025 jährt sich die Befreiung des Vernichtungs- und Konzentrationslagers Auschwitz zum 80. Mal. Der Ortsname dient als Metapher des Grauens. Sie verweist auf das System des industriellen Massenmordes. Aber sie steht auch für den festen Willen des „Nie wieder!“: Nie wieder Krieg, nie wieder Faschimus!
Demgegenüber drohen die Details der historischen Ereignisse zu verblassen. Das Grauen hat aber Gründe, Ziele und Nutznießer, deren sich die politische Erinnerung bemächtigen muss. Wie in den großen Demonstrationen gegen die AfD zu Anfang des Januar 2025.
Das KZ Auschwitz bestand aus drei großen Komplexen: dem Stammlager, dem Vernichtungslager Birkenau und dem KZ Monowitz, gebaut für Zwangsarbeit bei der IG Farben. Hinzu kamen 50 weitere Außenlager. Während der NS-Zeit ermordeten die Nazis dort über anderthalb Millionen Menschen. Auschwitz war Teil der gewaltigen Vernichtungsindustrie. Die faschistische Ideologie deklarierte Millionen Menschen im Namen der Herrschaft einer Rasse als minderwertig, missbrauchte sie als Arbeitssklaven und ermordete sie schließlich in den Lagern durch Hunger, Krankheiten und Gas. Und an den Fronten mit Panzern, Raketen, Gewehren.

Weiterlesen: Köln: Auschwitzgedenktag 2025

Referat zum Kölner Doppelhaushalt 2025/26

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Kommunale Kredite gewähren, was die Schuldenbremse verweigert


Die Gruppe DKP Köln-Innenstadt fordert einen Schuldenschnitt, statt die Anwendung der ruinösen Schuldenbremse. Foto: DKP Köln

Es ist noch kein ganzes Jahr her. Am 3. April 2024 warnte Verena Göppert, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Städtetages, vor der katastrophalen Lage der Städte und Gemeinden. Der kommunale Finanzierungssaldo sei um mehr als 9 Milliarden Euro abgestürzt, von einem geringen Überschuss von 2,6 Milliarden Euro im Jahr 2022 auf ein Defizit von 6,8 Milliarden Euro in 2023. Einen vergleichbaren Einbruch habe es zuletzt im Zuge der Finanzmarktkrise ab dem Jahr 2008 gegeben.
Drei Wochen zuvor, am 13. März 2024, hatten sich die Bundestagsfraktionen der Ampel die folgende Erklärung abringen lassen:

„Die Koalitionsfraktionen unterstreichen die Notwendigkeit, die angespannte finanzielle Situation vieler deutscher Kommunen in den Blick zu nehmen und sich mit der strukturellen Verbesserung der Kommunalfinanzierung auseinanderzusetzen, um auch auf kommunaler Ebene Impulse für mehr Wachstum und Transformation zu ermöglichen. Angesichts der zunehmenden Belastungen durch Altschulden, Soziallasten und den Herausforderungen der Digitalisierung, begrüßen wir die Zusage des BMF (Bundesfinanzministerium), eine größere Fachkonferenz mit dem Ziel zu organisieren, Maßnahmen für eine faire, transparente und nachhaltige Finanzierung für die kommunale Ebene zu diskutieren. Im Mittelpunkt der Diskussionen sollen Verbesserungen der kommunalen Investitionsfähigkeit und die kommunalen Finanzierungsgrundlagen im Steuerverbund stehen, beispielsweise Art und Umfang der Gewerbesteuerumlage sowie die Kriterien für die Verteilung der Umsatzsteuereinnahmen. Ebenso sollte die Frage des Abbaus der kommunalen Altschulden vor dem Hintergrund des verfassungsrechtlichen Auftrags zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse und der Finanzierungsverantwortung der für die Kommunen zuständigen Länder aufgegriffen werden. Angesichts des in diesem und den Folgejahren zu erwartenden negativen Saldos der kommunalen Haushalte ist es das Ziel der Fachkonferenz, tragfähige, innovative und gerechte Lösungen zu diskutieren, die es den Kommunen ermöglichen, ihren Verpflichtungen nachzukommen und gleichzeitig in die Zukunft zu investieren. Die Beteiligung an der Fachkonferenz soll angefangen von den kommunalen Spitzenverbänden und Ländervertretern, den Repräsentanten des Bundes und der Kommunen auch Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis sowie der Kommunalwirtschaft umfassen. Die Koalitionsfraktionen begrüßen die Zusage des BMF, diesen wichtigen Austausch noch vor der parlamentarischen Sommerpause durch eine fachliche Veranstaltung einzuleiten.“

Weiterlesen: Referat zum Kölner Doppelhaushalt 2025/26

Referat: Mieten und Wohnen

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Wohnungskonzerne ebenso wie Grund und Boden gehören in Gemeineigentum!

Friedrich Engels hält die Wohnungsnot für „ein notwendiges Erzeugnis der bürgerlichen Gesellschaftsform“. Er schreibt, dass „die eine Gesellschaft nicht ohne Wohnungsnot bestehen kann, in der die große arbeitende Masse auf Arbeitslohn, also auf die zu ihrer Existenz und Fortpflanzung notwendige Summe von Lebensmitteln, ausschließlich angewiesen ist; in der fortwährend neue Verbesserungen der Maschinerie usw. Massen von Arbeitern außer Arbeit setzen; in der heftige, regelmäßig wiederkehrende industrielle Schwankungen einerseits das Vorhandensein einer zahlreichen Reservearmee von unbeschäftigten Arbeitern bedingen, andereseits zeitweilig die große Masse der Arbeiter arbeitslos auf die Straße treiben; in der Arbeiter massenhaft in den großen Städten zusammengedrängt werden, und zwar rascher, als unter den bestehenden Verhältnissen Wohnungen für sie entstehn, in der also für die infamsten Schweineställe sich immer Mieter finden müssen; in der endlich der Hausbesitzer, in seiner Eigenschaft als Kapitalist, nicht nur das Recht, sondern, vermöge der Konkurrenz, auch gewissermaßen die Pflicht hat, aus seinem Hauseigentum rücksichtslos die höchsten Mietpreise herauszuschlagen. In einer solchen Gesellschaft ist die Wohnungsnot kein Zufall, sie ist eine notwendige Institution, sie kann mitsamt ihren Rückwirkungen auf die Gesundheit usw. nur beseitigt werden, wenn die ganze Gesellschaftsordnung, der sie entspringt, von Grund aus umgewälzt wird.“ (Zur Wohnungsfrage, 1872, MEW 18, 236)

Weiterlesen: Referat: Mieten und Wohnen

Köln: Flugblatt zu den Protesten gegen die AfD und andere rechte Parteien #5vor12

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Wer gegen Nazis ist …

Etwa vor einem Jahr gab es einen großen Aufschrei in der Bevölkerung, da öffentlich gemacht wurde, dass sich in Potsdam Mitglieder der „Alternative für Deutschland“ (AfD), Unternehmensvertreter, Burschenschaftler sowie drei (teilweise damalige) Mitglieder der CDU zu einem „Geheimtreffen“ versammelt hatten. Ihr Thema: Menschen sollen anhand rassistischer Kriterien aus Deutschland vertrieben werden. Die offene Menschenverachtung und das völkische Staatsbürgerverständnis wird seitdem im rechten politischen Lager noch offensiver mit Begriffen wie „Remigration“ und „Rückführung“ zum Ausdruck gebracht.

Weiterlesen: Köln: Flugblatt zu den Protesten gegen die AfD und andere rechte Parteien #5vor12

Bemerkungen zur Inauguration Donald Trumps

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Zur Inauguration Donald Trumps

„Im Interesse der nationalen Sicherheit und der Freiheit in der Welt sind die USA der Ansicht, dass der Besitz und die Kontrolle von Grönland eine absolute Notwendigkeit sind", erklärte Trump am (7. Januar 2025) in seiner Residenz Mar-a-Lago. „Kanada und die Vereinigten Staaten, das wäre wirklich etwas", sagte er über seine Eingemeindungsabsichten. „Man würde diese künstlich gezogene Linie loswerden und sich anschauen, wie das aussieht. Und es wäre auch viel besser für die nationale Sicherheit." Während er gegenüber Grönland und Panama militärische Gewalt nicht ausschloss, erklärte er auf die Frage, ob er zur Eingemeindung Kanadas auch militärische Gewalt anwenden würde: „Nein, wirtschaftliche Gewalt."

Weiterlesen: Bemerkungen zur Inauguration Donald Trumps

Weitere Beiträge ...

  1. Jahreshauptversammlung der Gruppe Köln-Innenstadt 2024
  2. 12. Dezember: Kundgebung zum Klinikerhalt in Köln und für den Erhalt der Gesundheitsversorgung
  3. Demonstration am 7. Dezember in Köln: Waffenstillstand in Gaza und Libanon jetzt – Stopp aller Waffenlieferungen!
  4. Podiumsdiskussion zu Aufrüstung in Neuss

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Neue Beiträge

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  • Der Beitrag der Künstlichen Intelligenz zur Überakkumulationskrise
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  • Kreismitgliederversammlung der DKP Köln 2026
  • Tödliche Kürzungen und Kriegsertüchtigung
  • Armutsprogramme werden scheitern
  • 8. Mai 1945 – Tag der Befreiung Europas von Faschismus und Krieg – und heute?
  • Rote Maifeier der DKP Köln am 9. Mai!
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  • Referat über Rosa Meyer-Leviné zum Internationalen Frauentag 2026
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  • Ford-Vertrauensleute: «Nein zum Umbau auf Kriegswirtschaft!»
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UZ-Dokumentation «Umwelt – eine akute Menschheitsfrage»  Grün geht nicht ohne Rot.  DKP zu Ursachen und Lösungsansätzen für die ökologische Krise.

Termine

  • «De Rude Pooz»-Pressefest Sommer 2026
  • Veranstaltung in Bonn: Den Dritten Weltkrieg verhindern!
  • Veranstalltungsreihe: Friedensfähig statt kriegstüchtig
  • Demonstration zum Nakba-Tag am 15. Mai in Köln
  • Informations- und Diskussionsveranstaltung am 28. April in Köln: «Against War – Gegen Krieg»!
  • Hände weg von Kuba! Manifest der Kuba-Solidarität am 12. April
  • Veranstaltung: China – Marktwirtschaftlicher Sozialismus!?
  • DKP Köln lädt zum 8. März
  • Theater anlässlich des Internationalen Frauentags in Essen
  • Demonstration am 17. Januar in Köln: Manos fuera de Venzuela! Hände weg von Venezuela! Hands off Venezuela!
  • 3. Oktober: Bundesweite Demonstrationen in Berlin und in Stuttgart
  • 3. Oktober 2025: Demonstration in Uedem, für Frieden, Entspannungspolitik und Abrüstung

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