Deutsche Kommunistische Partei Rheinland-Westfalen

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Zitat

»Die Ver­nich­tung des Fa­schis­mus mit sei­nen Wur­zeln, der Auf­bau ei­ner neu­en Welt des Frie­dens und der Frei­heit ist un­ser Ziel.«

Schwur von Buchenwald

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Unsere Zeit

Sozialistische Wochenzeitung - Zeitung der DKP Unsere Zeit
  • Wem nutzt es?
    Am 7. August äußerte sich die Botschaft der Russischen Föderation in Deutschland zum Fund einer Angriffsdrohne am Leipziger Flughafen und der neuen Welle antirussischer Hysterie. Im...

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  • Solarenergie und „kreativer Widerstand“
    Im Stadtteil Alcides Pino in Holguín befindet sich auf dem Gelände einer ehemaligen Tankstelle seit Juni eine neuartige Einrichtung. Wo früher Benzin verkauft wurde, laden...

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  • Alles Chinas Schuld?
    Berichte diverser Medien haben in der vergangenen Woche zu massiven Kurseinbrüchen geführt. Die Aktie des Elektronikherstellers Samsung verlor an nur einem Tag 13 Prozent. Das „Handelsblatt“...

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  • Alle Zeichen stehn auf Frieden(stage)
    In drei Wochen finden in Berlin die UZ-Friedestage der DKP statt – sie werden ein Mutmacher in Zeiten des Generalangriffs auf unsere Lebens- und Arbeitsbedingungen sein,...

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  • Migrationskrise?
    Die Schlagzeilen der letzten Tage über eine „Migrationskrise“ offenbaren in aller Deutlichkeit sowohl den Unwillen als auch die Unfähigkeit der Europäischen Union, Probleme zu erkennen...

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  • Anlaufen für einen Marathon
    Die Audi-Beschäftigten in Neckarsulm kämpfen gegen die Schließung des dortigen Werks. Am 29. Juli beteiligten sich 6.000 Kolleginnen und Kollegen an einer Betriebsratssprechstunde am Tor...

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  • Schlimm und schlimmer
    „Bürokratieabbau“ lautet die neueste Zauberformel für mehr Wirtschaftswachstum. Dahinter verbirgt sich Deregulierung oder sogar vollständiger Verzicht auf Vorschriften und Kontrollen beim Arbeits- und Gesundheitsschutz. Wie...

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  • Unterfinanzierung bleibt
    Die im Schnellverfahren beschlossene Gesundheitsreform heißt offiziell „Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung“ (kurz GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz oder BstabG). Für dieses Gesetz sollte das...

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  • Zustellung bei jedem Wetter?
    Die aktuelle Ausgabe der Betriebszeitung „Der rote Postler“, die von der Betriebsgruppe Post der DKP Kassel herausgegeben wird, befasst sich mit den Auswirkungen von Wetterextremen....

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  • DGB-Erklärung zum Antikriegstag
    Zum Antikriegstag am 1. September 2026 hat der DGB eine Erklärung unter dem Titel „Friedensfähig statt kriegstüchtig! Gemeinsam für Völkerverständigung, soziale Gerechtigkeit und eine Welt...

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  • Vernetzung Tarifrunde ÖD
    Die Kommission „Betrieb und Gewerkschaft“ des Parteivorstandes der DKP lädt betrieblich Aktive aus dem Öffentlichen Dienst (Bund und Kommunen) für Mittwoch, den 19. August, ab...

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  • Sprengen, Aufbrechen, Löschen
    Es ist die Geschichte von Tino, Lothar und Katja. Erzählt wird sie an prominenter Stelle auf der Internetseite des Bundesnachrichtendienstes (BND). Auch wenn die Diktion...

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  • Wo die Feuerwehr nicht löschen darf
    Rekordwert für Deutschland: 41,8 Grad Celsius am 27. Juni 2026 in Sachsen-Anhalt. In vielen Teilen Europas und Deutschlands macht sich diesen Sommer extreme Hitze und Trockenheit breit....

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  • Grüne für „kriegsentscheidende“ Aufrüstung
    Der Nachrichtenplattform „Table Briefings“ war es am 29. Juli einen längeren Bericht wert: „Die Wirtschaftsvereinigung der Grünen fordert einen ‚verlässlichen und kosteneffizienten Rüstungshochlauf‘. Nur so lasse...

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  • Gewohnte Willkür
    Seit drei Jahren organisieren Kommunisten und Antifaschisten einmal pro Jahr ein antifaschistisches Sommerkino am Ernst-Thälmann-Denkmal im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg. 2024 lief „Führer seiner Klasse“...

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  • Gedrängel vor der Hürde
    Nachdem sich der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts Hans-Jürgen Papier gegenüber dem „Tagesspiegel“ geäußert hat, die im Wahlgesetz verankerte Fünfprozentklausel sei „nicht mehr zeitgemäß“ und solle...

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  • Umstrittene Wahlkampfhilfe
    Wahlkampfhilfe für die CDU in Sachsen-Anhalt von Dieter „Didi“ Hallervorden sorgt in der CDU-Zentrale für Unmut. Der Kabarettist hatte sich bei einem Auftritt in Halle...

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  • Fokus auf Linke
    Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) will sich künftig verstärkt den Themen „Linksextremismus und Islamismus“ zuwenden. Das sagte eine Sprecherin der bpb dem RedaktionsNetzwerk Deutschland...

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  • Zivildienst vorbereiten
    Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend bereitet die Grundlage für die Wiedereinführung des Zivildienstes vor. Werde die Wehrpflicht wieder eingesetzt, „müsste es...

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  • TKMS blockiert
    Am frühen Montagmorgen haben Rüstungsgegner beide Eingänge des Werftgeländes von ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) in Kiel besetzt. Mehr als ein Dutzend Aktive der „TurboKlimaKampfGruppe“ (TKKG)...

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  • Auf der Insel nichts Neues
    Bislang läuft es rund für Andrew Burnham, den neuen Premierminister Großbritanniens: Die zentralen Aufgaben, die seine informelle Jobbeschreibung beinhaltet, kann er bislang relativ gut erfüllen....

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  • Kein Inte­resse an Frieden
    Nach monatelangem Schweigen verkündete Trumps „Board of Peace“ wieder einmal einen „historischen Durchbruch“. Trumps Friedensplan zu Gaza werde endlich umgesetzt, die Hamas entwaffnet. „Gaza gehört...

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  • Jugend ist keine Manövriermasse
    „Die Gewerkschaftsjugend spricht sich klar gegen eine Wehrdienstverlängerung aus. Für junge Menschen zählt heute jeder Monat. Späterer Einstieg ins Berufsleben, weniger Einkommen, mehr Unsicherheit – das...

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  • Späte Gerechtigkeit?
    Es könnte ein Fall später Gerechtigkeit werden. Chilenische Behörden haben den Mörder Victor Jaras festgenommen. Der pensionierte Militärangehörigen Nelson Haase war auf der Flucht vor...

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  • Pipelines wichtiger als Menschen
    In ganz Ontario fordern zahlreiche Vertreter indigener Gemeinschaften, von Klima-, Gewerkschafts- und politischen Organisationen und Arbeiterorganisationen die Provinz- und Bundesregierung auf, Verantwortung für die anhaltenden...

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  • Terror in Moskau
    Nach einem tödlichen Sprengstoffanschlag in einem Restaurant in Moskau hat die russische Botschaft in Italien Vorwürfe gegen die Ukraine erhoben. „Die blutigen Fangarme der Terrorbande...

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  • Postengeschacher in Kiew
    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenski hat den bisherigen Chefunterhändler Rustem Umjerow zum neuen Chef des Auslandsgeheimdienstes ernannt. Umjerow, der auch schon Kriegsminister war, bleibe in...

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  • Einfallsreichtum auf Kuba
    Wahrend sich die Energieversorgung auf der Karibikinsel durch die von US-Präsident Donald Trump im Januar verhängte komplette Ölblockade immer weiter zuspitzt, leisten die Kubanerinnen und...

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  • Den Widerstand wählbar machen
    Die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) will bei den kommenden Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen antreten. Auf einer Landeswahlversammlung beschlossen die DKP-Bezirke Rheinland-Westfalen und Ruhr-Westfalen die Kandidatur mit...

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  • Erfolg und Misserfolg
    Nach dem Anschlag auf die Besucherinnen und Besucher des Berliner CSD bleibt alles beim vorgeschriebenen Programm: Bestrafen, Verbieten, Ausweisen, Abschotten, Zensieren und Freiheiten einschränken. Selbst...

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junge Welt

09. August 2026

junge Welt. Die linke Tageszeitung.
  • Ecuador: »Ecuador ist heute praktisch ein Narcostaat«
    Die Parlamentsabgeordnete Jahiren Noriega von der ecuadorianischen Oppositionspartei Revolución Ciudadana spricht über Spardiktate, Trump-Kuschelei, Gewalt und Autoritarismus unter der Noboa-Regierung.
  • Klassiker: Suche nach dem neuen Führer [Online-Abo]
    Reinhard Opitz über die Staatstreichpläne aller Fraktionen des deutschen Monopolkapitals gegen die Weimarer Republik nach 1918 und die Suche nach einem neuen Führer, einem massenwirksamen Volksdemagogen, nach dem Scheitern des Kapp-Putsches 1920.
  • Der schwarze Kanal: KI-Kompetenz aus China
    Am Montag meldet das Handelsblatt, Deutschland habe »keine KI-Kompetenz«. Am Mittwoch berichtet die FAZ von Konsequenzen: Das chinesische KI-Modell von Moonshot AI soll vor allem hierzulande verkauft werden. Der Spiegel bemüht Marx, um wieder einmal den Untergang anzukündigen.
  • Volksrepublik: Das Land der digitalen Revolution
    Im dritten Teil seiner Reise nach China auf der Suche nach dem Sozialismus stößt der Autor mit seinen Scheinen und Münzen auf wenig Gegenliebe. Die Digitalisierung und der dafür notwendige infrastrukturelle Ausbau sind weit fortgeschritten.
  • jW-Wochenendgeschichte: Obelixscher Lakonismus [Online-Abo]
    Andreas Maier hat mindestens eines als Kind von Goscinny gelernt: Lakonie. Mit einem Kind spricht niemand lakonisch. Am 14. August wäre der Comicautor René Goscinny 100 Jahre alt geworden. Eine Würdigung.
  • Qualle Hawaii: Heat-Dome-Chili
    Unser Planet ist außer Kontrolle, und der Schäffer lacht saudumm. Kommt von der Donau, und die Donau ist so trocken, dass die Rumänen für die sichere und saubere Atomenergie einen Felsen im Fluss haben sprengen müssen, damit kein Fukushima passiert.
  • Rätseln und gewinnen!: Kreuzworträtsel
    jW-Wochenendrätsel: Mitmachen und gewinnen!
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Briefe der Klara Schabrod

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Bericht zur Frauentagsveranstaltung 2025


Das Buch der Historikerin Mareen Heying, Foto: DKP Köln

Klara Tuchscherer ist aktiv bei den „Kindern des Widerstands“. Am Internationalen Frauentag 2025 berichtet sie von ihrer Mutter Klara Schabrod. Im Mittelpunkt steht der zehnjährige Briefwechsel Klara Schabrods mit ihrem Verlobten Karl Schabrod, der 1934 zu einer lebenslangen Zuchthausstrafe verurteilt worden ist. Dieser Briefwechsel unterliegt selbstverständlich der Zensur, aber lässt erkennen, wie Klaras Liebe, ihre Besuche und Briefe Karl helfen, mehr als zehn Jahre Haftzeit zu überstehen. Aber es wird auch der weibliche Rückhalt, der Fleiß, die Umsicht der Frauen deutlich, auf die der antifaschistische Widerstand bauen konnte.

Zeitweise war Klara als Vertreterin einer Textilfirma mit einem DKW, meistens aber mit zwei Musterkoffern auf dem Fahrrad unterwegs. Im übrigen hielt sie sich und ihren Sohn Konrad durch Schneiderarbeiten über Wasser.

Die Historikerin Mareen Heying hat zum Briefwechsel der beiden Verlobten gearbeitet. Daraus entstand ihre Masterarbeit und ein Buch über „Alltagskonstruktionen einer Kommunistin in Briefen zur Zeit des deutschen Faschismus“ (Bochum 2014). Florence Hervé schreibt im Vorwort: „Solcher Frauen wie Klara Schabrod muss man gedenken. Weil sie unangepasst waren. Weil sie ihr Leben riskierten. Weil sie sich für eine friedliche Zukunft einsetzten. Weil sie ein anderes Deutschlandbild vermitteln. Weil sie ein anderes Frauenbild als das der gefügigen Hausfrau prägten: das der Freiheitskämpferin.“

Weiterlesen: Briefe der Klara Schabrod

Bericht über das Gedenken in der Elsaßstraße

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Der dritte März 1933 warnt


Die DKP Köln erinnert an den Widerstand gegen Nazis in der Elsaßstraße am 3.3.1933. Foto: DKP Köln

Eine bronzene Gedenktafel in der Elsaßstraße (Südwand der Nr. 45) erinnert seit 1985 an den Überfall der SA auf die Bewohnerinnen und Bewohner der Elsaßstraße und an ihren Mut im Widerstand gegen die Nazibarbarei. Die SA hatte die Straße am 3. März 1933 gestürmt.
Es stimmt, hier waren die Kommunisten besonders stark. Zudem hatten die letzten Wahlen hatten die KPD gestärkt. Anläśslich der Reichstagswahlen am 6. November 1932 wählten 24,5 Prozent der Kölnerinnen und Kölner die KPD. Reichsweit hatten die Kommunisten an Stimmen gewonnen und die Nazis verloren.
Auf der Gegenseite führte das zur Eile. Am 30. Januar 1933 wurde Hitler zum Reichskanzler ernannt. Zwei Tage später wurde der Reichstag aufgelöst und Neuwahlen für den 5. März angesetzt. Sogleich nahm der Straßenterror Fahrt auf. Schon am 1. Februar musste die KPD-Zeitung „Sozialistische Republik“, unter der Überschrift „Nazi-Terror in Köln – Feuerüberfall auf das Parteibüro in Mülheim“ von Überfällen auf Arbeiter, Straßenpassanten und Arbeiterlokale berichten. 80 SA-Leute hatten das Büro der KPD-Stadtteilleitung überfallen. Sie gaben Serien von Schüssen auf das Lokal ab. Genossen wurden alarmiert, konnten den Überfall abwehren und die Bande in die Flucht schlagen.

Weiterlesen: Bericht über das Gedenken in der Elsaßstraße

Köln: Internationaler Frauentag 2025

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Frauenkämpfe gestern und heute

Briefe der Klara Schabrod

Klara Tuchscherer, aktiv bei den „Kindern des Widerstands“, wird über ihre Mutter Klara Schabrod, eine kommunistische Widerstandskämpferin berichten. Im Mittelpunkt wird der zehnjährige Briefwechsel mit Ihrem Verlobten Karl Schabrod stehen, der 1934 zu einer lebenslangen Zuchthausstrafe verurteilt worden war.

Dazu gibt es einen kurzen Film (ca. 15 Minuten).

Anschließend wollen wir über die Emanzipation der Frauen vor dem Hintergrund der derzeitigen reaktionären Entwicklungen diskutieren.

08. März 2025
Samstag, 15 Uhr

Saal des „Kat'18“ Kartäuserwall 18 (Nähe Chlodwigplatz)

Weiterlesen: Köln: Internationaler Frauentag 2025

Köln: Auschwitzgedenktag 2025

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27. Januar 2025 in der Antoniterkirche


Die Antoniterkirche war voll besetzt. Foto: DKP Köln

2025 jährt sich die Befreiung des Vernichtungs- und Konzentrationslagers Auschwitz zum 80. Mal. Der Ortsname dient als Metapher des Grauens. Sie verweist auf das System des industriellen Massenmordes. Aber sie steht auch für den festen Willen des „Nie wieder!“: Nie wieder Krieg, nie wieder Faschimus!
Demgegenüber drohen die Details der historischen Ereignisse zu verblassen. Das Grauen hat aber Gründe, Ziele und Nutznießer, deren sich die politische Erinnerung bemächtigen muss. Wie in den großen Demonstrationen gegen die AfD zu Anfang des Januar 2025.
Das KZ Auschwitz bestand aus drei großen Komplexen: dem Stammlager, dem Vernichtungslager Birkenau und dem KZ Monowitz, gebaut für Zwangsarbeit bei der IG Farben. Hinzu kamen 50 weitere Außenlager. Während der NS-Zeit ermordeten die Nazis dort über anderthalb Millionen Menschen. Auschwitz war Teil der gewaltigen Vernichtungsindustrie. Die faschistische Ideologie deklarierte Millionen Menschen im Namen der Herrschaft einer Rasse als minderwertig, missbrauchte sie als Arbeitssklaven und ermordete sie schließlich in den Lagern durch Hunger, Krankheiten und Gas. Und an den Fronten mit Panzern, Raketen, Gewehren.

Weiterlesen: Köln: Auschwitzgedenktag 2025

Referat zum Kölner Doppelhaushalt 2025/26

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Kommunale Kredite gewähren, was die Schuldenbremse verweigert


Die Gruppe DKP Köln-Innenstadt fordert einen Schuldenschnitt, statt die Anwendung der ruinösen Schuldenbremse. Foto: DKP Köln

Es ist noch kein ganzes Jahr her. Am 3. April 2024 warnte Verena Göppert, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Städtetages, vor der katastrophalen Lage der Städte und Gemeinden. Der kommunale Finanzierungssaldo sei um mehr als 9 Milliarden Euro abgestürzt, von einem geringen Überschuss von 2,6 Milliarden Euro im Jahr 2022 auf ein Defizit von 6,8 Milliarden Euro in 2023. Einen vergleichbaren Einbruch habe es zuletzt im Zuge der Finanzmarktkrise ab dem Jahr 2008 gegeben.
Drei Wochen zuvor, am 13. März 2024, hatten sich die Bundestagsfraktionen der Ampel die folgende Erklärung abringen lassen:

„Die Koalitionsfraktionen unterstreichen die Notwendigkeit, die angespannte finanzielle Situation vieler deutscher Kommunen in den Blick zu nehmen und sich mit der strukturellen Verbesserung der Kommunalfinanzierung auseinanderzusetzen, um auch auf kommunaler Ebene Impulse für mehr Wachstum und Transformation zu ermöglichen. Angesichts der zunehmenden Belastungen durch Altschulden, Soziallasten und den Herausforderungen der Digitalisierung, begrüßen wir die Zusage des BMF (Bundesfinanzministerium), eine größere Fachkonferenz mit dem Ziel zu organisieren, Maßnahmen für eine faire, transparente und nachhaltige Finanzierung für die kommunale Ebene zu diskutieren. Im Mittelpunkt der Diskussionen sollen Verbesserungen der kommunalen Investitionsfähigkeit und die kommunalen Finanzierungsgrundlagen im Steuerverbund stehen, beispielsweise Art und Umfang der Gewerbesteuerumlage sowie die Kriterien für die Verteilung der Umsatzsteuereinnahmen. Ebenso sollte die Frage des Abbaus der kommunalen Altschulden vor dem Hintergrund des verfassungsrechtlichen Auftrags zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse und der Finanzierungsverantwortung der für die Kommunen zuständigen Länder aufgegriffen werden. Angesichts des in diesem und den Folgejahren zu erwartenden negativen Saldos der kommunalen Haushalte ist es das Ziel der Fachkonferenz, tragfähige, innovative und gerechte Lösungen zu diskutieren, die es den Kommunen ermöglichen, ihren Verpflichtungen nachzukommen und gleichzeitig in die Zukunft zu investieren. Die Beteiligung an der Fachkonferenz soll angefangen von den kommunalen Spitzenverbänden und Ländervertretern, den Repräsentanten des Bundes und der Kommunen auch Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis sowie der Kommunalwirtschaft umfassen. Die Koalitionsfraktionen begrüßen die Zusage des BMF, diesen wichtigen Austausch noch vor der parlamentarischen Sommerpause durch eine fachliche Veranstaltung einzuleiten.“

Weiterlesen: Referat zum Kölner Doppelhaushalt 2025/26

Referat: Mieten und Wohnen

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Wohnungskonzerne ebenso wie Grund und Boden gehören in Gemeineigentum!

Friedrich Engels hält die Wohnungsnot für „ein notwendiges Erzeugnis der bürgerlichen Gesellschaftsform“. Er schreibt, dass „die eine Gesellschaft nicht ohne Wohnungsnot bestehen kann, in der die große arbeitende Masse auf Arbeitslohn, also auf die zu ihrer Existenz und Fortpflanzung notwendige Summe von Lebensmitteln, ausschließlich angewiesen ist; in der fortwährend neue Verbesserungen der Maschinerie usw. Massen von Arbeitern außer Arbeit setzen; in der heftige, regelmäßig wiederkehrende industrielle Schwankungen einerseits das Vorhandensein einer zahlreichen Reservearmee von unbeschäftigten Arbeitern bedingen, andereseits zeitweilig die große Masse der Arbeiter arbeitslos auf die Straße treiben; in der Arbeiter massenhaft in den großen Städten zusammengedrängt werden, und zwar rascher, als unter den bestehenden Verhältnissen Wohnungen für sie entstehn, in der also für die infamsten Schweineställe sich immer Mieter finden müssen; in der endlich der Hausbesitzer, in seiner Eigenschaft als Kapitalist, nicht nur das Recht, sondern, vermöge der Konkurrenz, auch gewissermaßen die Pflicht hat, aus seinem Hauseigentum rücksichtslos die höchsten Mietpreise herauszuschlagen. In einer solchen Gesellschaft ist die Wohnungsnot kein Zufall, sie ist eine notwendige Institution, sie kann mitsamt ihren Rückwirkungen auf die Gesundheit usw. nur beseitigt werden, wenn die ganze Gesellschaftsordnung, der sie entspringt, von Grund aus umgewälzt wird.“ (Zur Wohnungsfrage, 1872, MEW 18, 236)

Weiterlesen: Referat: Mieten und Wohnen

Köln: Flugblatt zu den Protesten gegen die AfD und andere rechte Parteien #5vor12

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Wer gegen Nazis ist …

Etwa vor einem Jahr gab es einen großen Aufschrei in der Bevölkerung, da öffentlich gemacht wurde, dass sich in Potsdam Mitglieder der „Alternative für Deutschland“ (AfD), Unternehmensvertreter, Burschenschaftler sowie drei (teilweise damalige) Mitglieder der CDU zu einem „Geheimtreffen“ versammelt hatten. Ihr Thema: Menschen sollen anhand rassistischer Kriterien aus Deutschland vertrieben werden. Die offene Menschenverachtung und das völkische Staatsbürgerverständnis wird seitdem im rechten politischen Lager noch offensiver mit Begriffen wie „Remigration“ und „Rückführung“ zum Ausdruck gebracht.

Weiterlesen: Köln: Flugblatt zu den Protesten gegen die AfD und andere rechte Parteien #5vor12

Bemerkungen zur Inauguration Donald Trumps

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Zur Inauguration Donald Trumps

„Im Interesse der nationalen Sicherheit und der Freiheit in der Welt sind die USA der Ansicht, dass der Besitz und die Kontrolle von Grönland eine absolute Notwendigkeit sind", erklärte Trump am (7. Januar 2025) in seiner Residenz Mar-a-Lago. „Kanada und die Vereinigten Staaten, das wäre wirklich etwas", sagte er über seine Eingemeindungsabsichten. „Man würde diese künstlich gezogene Linie loswerden und sich anschauen, wie das aussieht. Und es wäre auch viel besser für die nationale Sicherheit." Während er gegenüber Grönland und Panama militärische Gewalt nicht ausschloss, erklärte er auf die Frage, ob er zur Eingemeindung Kanadas auch militärische Gewalt anwenden würde: „Nein, wirtschaftliche Gewalt."

Weiterlesen: Bemerkungen zur Inauguration Donald Trumps

Weitere Beiträge ...

  1. Jahreshauptversammlung der Gruppe Köln-Innenstadt 2024
  2. 12. Dezember: Kundgebung zum Klinikerhalt in Köln und für den Erhalt der Gesundheitsversorgung
  3. Demonstration am 7. Dezember in Köln: Waffenstillstand in Gaza und Libanon jetzt – Stopp aller Waffenlieferungen!
  4. Podiumsdiskussion zu Aufrüstung in Neuss

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Neue Beiträge

  • Tödliche Kürzungen und Kriegsertüchtigung
  • Armutsprogramme werden scheitern
  • 8. Mai 1945 – Tag der Befreiung Europas von Faschismus und Krieg – und heute?
  • Rote Maifeier der DKP Köln am 9. Mai!
  • Preisstopp!
  • Gruppen- und Kulturabend der Gruppe Innenstadt im April: Egon Erwin Kisch
  • Ostermarsch: Auf die Straße – gegen Krieg, Hochrüstung und Kahlschlag!
  • Referat über Rosa Meyer-Leviné zum Internationalen Frauentag 2026
  • Krieg gegen Iran und die Folgen
  • Demonstration am 14. März in Köln: Solidarität mit den Menschen im Iran!
  • Ford-Vertrauensleute: «Nein zum Umbau auf Kriegswirtschaft!»
  • Völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Iran stoppen!
  • Gruppenberatung des Bezirks Rheinland
  • Der Markt richtet es nicht!
  • Was folgt auf die Entführung von Maduro?
  • Bericht der Demonstration in Köln: Hände weg von Venezuela!
UZ-Dokumentation «Umwelt – eine akute Menschheitsfrage»  Grün geht nicht ohne Rot.  DKP zu Ursachen und Lösungsansätzen für die ökologische Krise.

Termine

  • Veranstaltung in Bonn: Den Dritten Weltkrieg verhindern!
  • Veranstalltungsreihe: Friedensfähig statt kriegstüchtig
  • Demonstration zum Nakba-Tag am 15. Mai in Köln
  • Informations- und Diskussionsveranstaltung am 28. April in Köln: «Against War – Gegen Krieg»!
  • Hände weg von Kuba! Manifest der Kuba-Solidarität am 12. April
  • Veranstaltung: China – Marktwirtschaftlicher Sozialismus!?
  • DKP Köln lädt zum 8. März
  • Theater anlässlich des Internationalen Frauentags in Essen
  • Demonstration am 17. Januar in Köln: Manos fuera de Venzuela! Hände weg von Venezuela! Hands off Venezuela!
  • 3. Oktober: Bundesweite Demonstrationen in Berlin und in Stuttgart
  • 3. Oktober 2025: Demonstration in Uedem, für Frieden, Entspannungspolitik und Abrüstung
  • Vom Klassenzimmer in den Krieg?

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