Deutsche Kommunistische Partei Rheinland-Westfalen

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Zitat

»Der Ka­pi­ta­lis­mus hat im Kampf der Sys­te­me welt­weit den Sieg da­von ge­tra­gen. Scha­de, dass kein Mensch ge­won­nen hat, aber Sieg bleibt Sieg, und den fei­ern wir jetzt, das hei­ßt, wir wür­den den Sieg ger­ne fei­ern, wenn wir wüss­ten, wo der Sieg hin ist. Bis jetzt wis­sen wir nur, dass der Ka­pi­ta­lis­mus ihn da­von ge­tra­gen hat. Wahr­schein­lich hat er ihn in Si­cher­heit ge­bracht – nach Lu­xem­burg oder auf ein Schwei­zer Num­mern­kon­to, das weiß man nicht.«

Volker Pispers, Kabarettist

UZ 4

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Unsere Zeit

Sozialistische Wochenzeitung - Zeitung der DKP Unsere Zeit
  • Einschüchterungsversuch
    Vermutlich in der Nacht vom 21. auf den 22. August ist ein Anschlag auf das Wahlkreisbüro des Bundestagsabgeordneten Sascha H. Wagner („Die Linke“) und das...

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  • Für euch, für uns, für alle
    Kleine Gesten erhalten die Feindschaft. In einem Berliner Waldstück soll jemand zwei Pistolen versteckt haben. Eine Weile lang observierten „Sicherheitsbehörden“ das „geheime Lager“. Aber niemand...

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  • Wählt den Weg des Widerstandes
    Der Berliner Wahlkampf geht in die letzte Runde. Die bürgerlichen Parteien geben alles, was sie haben: Schicke Porträts und leere Versprechen. Doch die Fassade bröckelt....

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  • Liebe Gäste der UZ-Friedenstage,
    gemeinsam mit euch freuen wir uns auf drei heiße Tage in Berlin. Auf der Bühne vor dem FMP1 erwartet euch ein tolles Kulturprogramm mit Höhepunkten,...

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  • Das wird richtig teuer!
    Die Bundesnetzagentur versucht auf ihrer Website zu beruhigen: „Die Gasversorgung in Deutschland ist stabil. Die Versorgungssicherheit ist aktuell gewährleistet. Die Bundesnetzagentur schätzt die Gefahr einer...

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  • „Unsere Abschlüsse sind gut, weil die Laufzeit kurz ist“
    Am Montag und Dienstag verhandelten die Gewerkschaft ver.di und der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) zum dritten Mal über höhere Löhne in den norddeutschen Seehäfen...

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  • „Demontage des Arbeits- und Sozialrechts“
    Die „Vereinigung Demokratischer Jurist:innen“ (VDJ) hat sich in einer Erklärung zu den von der Bundesregierung geplanten Änderungen im Arbeits- und Sozialrecht geäußert und warnt darin...

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  • Lohndrücker am Werk
    „Die Lohn- und die Lohnnebenkosten sind zu hoch.“ Wenn man dieser Endlosschleife aus den Vorstandsetagen und dem Berliner Regierungsviertel glaubt, dann sind die wahren Schuldigen...

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  • Halbjahresbilanz zu Tariflöhnen
    Das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung hat eine Halbjahresbilanz zu den Tariflöhnen vorgelegt. Demnach steigen die Tariflöhne in diesem Jahr nach den bisher...

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  • Hitzeschäden
    Niedrigwasser, Ernteausfälle, gesundheitliche Belastungen, Waldbrände. Laut einer Aufstellung von Greenpeace hat die extreme Hitze in diesem Sommer auch wirtschaftliche Schäden in erheblichem Ausmaß verursacht. Die...

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  • Krisensitzungen bei VW
    Seit Dienstag finden an den Standorten des VW-Konzerns Betriebsversammlungen statt. Der Vorstand stellt dort seine Pläne vor. Geplant sind ein weiterer massiver Stellenabbau, auch Werkschließungen...

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  • „Zum Dialog gehören immer zwei“
    Fast jeden Tag werden neue Absurditäten über angebliche Sabotage- oder Spionageakte Russlands in der BRD verbreitet – am Dienstag war es eine dritte Drohne, die in...

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  • Brandmauerschau mit Gruselfaktor
    „Gebt mir einen festen Punkt, und ich hebe die Welt aus den Angeln“, soll Archimedes gesagt haben. Der hatte gut reden. Verdankt er es doch...

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  • Endlich Kriegspartei?
    „Wir stehen fest an der Seite der Ukraine“, prahlte am Montag dieser Woche der gerade aus seiner Tegernseer Sommerfrische zurückgekehrte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) auf...

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  • Wirtschaftsbosse im Griff
    Er galt weltweit als Symbol der Immobilienkrise, in die China im Jahr 2021 schlitterte: der Immobilienkonzern Evergrande, 1996 gegründet, der im Lauf der Jahre zu...

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  • Geheuchelte Verhandlungen
    Unisono bestätigen Trumps „Board of Peace“, die israelische Regierung und auch die Hamas selbst: Am Ende wird die Hamas entwaffnet sein. Ob aber die israelischen...

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  • Sponsoren Kiews eskalieren
    Jammerrufe aus Kiew nach „viel mehr Geld“ (Wladimir Selenski) und die Bekräftigung der Westeuropäer, „die militärische Unterstützung für die Ukraine zu erhöhen“ (Erklärung der Kovorsitzenden...

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  • Festnahme am Filmset
    Es klingt wie das schlechte Drehbuch eines absurden Politthrillers: Die Fahndung nach einem mutmaßlichen Saboteur der Nord-Stream-Pipelines endet ausgerechnet am Set eines Hollywoodfilms über die...

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  • Ökonomen in London
    Vom 5. bis 7. August fand in London das 19. Forum der „World Association for Political Economy“ (WAPE) statt. Die internationale Vereinigung marxistischer Ökonominnen und Ökonomen wurde...

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  • Film in Venedig
    Kurz vor Beginn am 2. September haben die Filmfestspiele von Venedig einen neuen Titel in den Wettbewerb aufgenommen: Der Dokumentarfilm „Naza“ über den Gaza-Krieg von Yuval...

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  • Haftbefehl in Istanbul
    Der türkische Justizminister Akın Gürlek teilte am Freitag vergangener Woche auf X mit, sein Land habe einen internationalen Haftbefehl gegen den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu...

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  • Kohle, Krieg, KI und Klima
    Aufgrund der Hitzewelle in Europa und der katastrophalen Waldbrände im Süden des Kontinents ist das Thema Klima zurück auf der politischen Agenda. Lange Trockenperioden, sinkende...

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  • Anlauf nehmen
    Als klar wurde, was die „Reformen“ der Bundesregierung für die meisten Menschen in diesem Land real bedeuten, sorgte das für Entrüstung. Anfang des Sommers kam...

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  • Süßen Sauferei
    Lars Klingbeil (SPD) schafft es, eine historisch unbeliebte Bundesregierung noch ein Stückchen unbeliebter zu machen. Anfang der Woche verlängerte der Bundesfinanzminister die ewige Talfahrt seines...

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  • Bitte still und leise
    Von Europa bis zum Golf sind sich alle einig: Das böse Tun, das Morden in Palästina, ist schon okay, aber hängt es nicht an die...

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  • Lektionen für das Volk
    Geschworen haben sie es alle: „Schaden vom deutschen Volk zu wenden“ – so der Eid der Ministerinnen und Minister bei Amtsantritt. Zumindest für die Bundeswirtschaftsministerin scheint...

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  • Warum nicht gegen die da oben?
    In der ARD-Dokumentation „Die da unten“ präsentiert der Soziologe und Eliteforscher Michael Hartmann die Erkenntnis: In Deutschland dominiert eine Elite von etwa 4.000 Personen alle wesentlichen...

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  • Lohnender Austausch
    Unter dem Motto „Hinter die Kulissen blicken“ startete im Mai die dritte UZ-Reise in die Volksrepublik China. Ziel war es, sich ein eigenes Bild zu...

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  • „Ich weine fast vor Begeisterung“
    Vor 90 Jahren sollte am 20. Juli die Eröffnung der Volksolympiade in Barcelona gefeiert werden (siehe UZ vom 31. Juli). Doch am 19. Juli erwachte die katalanische Stadt von...

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  • Kollwitz und der Krieg
    Die Grafikerin und Bildhauerin Käthe Kollwitz (1867 – 1945) gilt als eine der bedeutendsten bildenden Künstlerinnen der internationalen Kunstgeschichte. Ihr Werk ist nicht nur durch die...

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junge Welt

23. August 2026

junge Welt. Die linke Tageszeitung.
  • Ostfußball: »Es wird immer schwerer, die besten Talente im Osten zu halten«
    Eine gescheiterte Regionalligareform und die ungerechte Aufstiegsregelung zur dritten Liga beschäftigen Fußballfans, Medien und Funktionäre. Ein Gespräch mit dem NOFV-Präsidenten Hermann Winkler.
  • Klassiker: Der deutsche Imperialismus und die Juden [Online-Abo]
    Reinhard Opitz schilderte 1984 die Entwicklung der Judenpolitik des deutschen Monopolkapitalismus bis zum Ersten Weltkrieg: Nach dem deutschen Sieg sollten die Juden Osteuropas nach Palästina umgesiedelt werden.
  • Der schwarze Kanal: Märchenprinzen
    Im Spiegel konstatiert Sabine Rennefanz einen »Aufstand der Jammerwessis« – einige Märchenprinzen des westdeutschen Mediengewerbes lassen ihrer Wut über die Ostdeutschen, die schon wieder falsch wählen, freien Lauf. Im Osten liest sie keiner.
  • Volksrepublik: Theorie und Praxis
    Es ist ein lauer Abend in Chonqing, einer lebendigen Metropole, die ich auf meiner Reise nach China auf der Suche nach dem Sozialismus, besuche. »Wohlstand für alle« ist eine der Prämissen. Teil 4 und Schluss.
  • jW-Wochenendgeschichte: Affen in der Irrenanstalt [Online-Abo]
    Was sind Primus denn nun? Speed-Space-Metal-Pioniere? Proto-Post-Punker? Kaputte Thrash-Funk-Maniacs? Durchgebrutzelte Progrocker? Psychedelische Polkafanatiker? Jazzwütige Alleszertrümmerer?
  • Qualle Hawaii: Roter Lachs mit gelben Beilagen
    Narrisch freue ich mich, dass es wieder ein »Wetten, dass …?« geben wird! Und noch dazu vorm Nikolausi. Und noch dazu in Halle an der Saale, heimatmoderiert von den Kaulitz-Zwillingen, die mittlerweile ausschauen wie die Wirtsleute vom »Goldenen Posthorn« in Köthen.
  • Rätseln und gewinnen!: Kreuzworträtsel
    jW-Wochenendrätsel: Mitmachen und gewinnen!
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Gedenkveranstaltung für die Kinder im Gazastreifen

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Für die toten, verletzten, gefangenen Kinder in Gaza und den besetzten palästinensischen Gebieten

SharePic aus den Social Media.
Quelle: Palästina-Koordination Köln

Die Situation im Gazastreifen ist für die Kinder unerträglich:

16.000 Kinder wurden in Gaza getötet
Unicef Chefin Catherine Russel schrieb schon im November: Gaza sei «der gefährlichste Ort der Welt» für Kinder.
Save the Children schrieb im Juni 2024 in ihrer Pressemitteilung «Mindestens 21.000 Kinder werden Schätzungen zufolge im Gazastreifen vermisst. Sie irren allein umher, sind inhaftiert, unter Trümmern verschüttet oder in Massengräbern begraben.»


Aufruf Gedenkveranstaltung für die Kinder im Gazastreifen


 

Antikriegstag 2024 in Köln

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Keine atomaren Mittelstreckenwaffen in Europa! Heraus zum Antikriegstag 2024 in Köln!


Foto: DKP Köln-Innenstadt

Der INF-Vertrag war ein Abkommen, das US-Präsident Ronald Reagan und der sowjetische Generalsekretär Michail Gorbatschow im Dezember 1987 unterzeichnet hatten. Dieser Abrüstungsvertrag hatte zunächst den Abzug von atomaren Mittelstreckenraketen aus Deutschland zur Folge. Aber die Trump-Regierung kündigte den Vertrag am 1. Februar 2018.

Nun erklärten die USA vor einigen Wochen am Rande der jährlichen NATO-Konferenz, dass sie ab 2026 weitreichende Waffensysteme in Deutschland stationieren werden. Im Einzelnen sollen das SM-6, Tomahawks und „derzeit in Entwicklung befindliche hypersonische Waffen“ – also solche mit mehrfacher Schallgeschwindigkeit – sein.

Der strategische Kern dieser neuen Runde der Aufrüstung besteht in der Verkürzung der Vorwarnzeiten. Innerhalb von wenigen Minuten könnten derartige Raketen, nuklear bestückt oder konventionell, Moskau erreichen. Eine militärische Reaktion darauf ist ohne fehleranfällige Computertechnik und Künstliche Intelligenz schwer vorstellbar. Maschinen könnten sie übernehmen. Im Falle der Raketenstationierung wird Deutschland zur Zielscheibe.

Weiterlesen: Antikriegstag 2024 in Köln

Armut in den USA

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Referat über Armut und soziales Elend in den USA


Downtown Los Angeles 6th Street skid row, Foto: Russ Allison Loar, Quelle, CC-BY-SA 4.0

Schlafverbot für Obdachlose
Der Supreme Court hat am 28. Juni 2024 Gesetze für verfassungsgemäß erklärt, die Obdachlosen die Übernachtung im Freien verbieten. Sie dürfen keine Kissen, Decken oder Pappkartons an öffentlichen Orten verwenden. Der höchste Gerichtshof der Vereinigten Staaten gab damit der Stadtverwaltung des kleinen Ortes Grants Pass (40.000 Einwohner) im US-Bundesstaat Oregon in letzter Instanz Recht. Sie hatte Maßnahmen gegen Obdachlosencamps in öffentlichen Parks eingeführt. Das Argument, wonach ein Verbot von Obdachlosencamps eine „grausame Bestrafung“ darstelle, wies das Gericht zurück. Wer gegen die Vorschriften verstößt, muss mit Geldstrafen in Höhe von mehreren hundert Dollar und bei Wiederholung auch mit Gefängnisstrafen rechnen.

Weiterlesen: Armut in den USA

Rechtsruck in Europa

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Der Vormarsch der extremen Rechten ist aufzuhalten!

Rechtsruck in Europa. Bild zeigt Kleinwagen mit EU-Emblemen in schneller Rechtskurve hinter Verkehrsschild nur rechts abbiegen.Rechtsruck in Europa

© Photo: Public domain

Mit dem Erstarken der extremen Rechten und deren Etablierung in staatliche Strukturen und in die Institutionen der EU hat die Rechtsentwicklung, die sich national als auch europaweit schon lange beobachten lässt, eine neue Qualität angenommen. Die Hemmschwelle für die Zusammenarbeit mit der sogenannten «Neuen Rechten» fällt zunehmend. Die Einbeziehung extrem rechter bis faschistischer Kräfte zur Durchsetzung neoliberaler Politik droht zur Normalität zu werden.

Als Zäsur zumindest in Bezug auf Westeuropa können die Regierungsbildungen zusammen mit Parteien der extremen Rechten in Österreich und Italien bezeichnet werden.
In Italien stellt mit Giorgia Meloni die faschistische «Fratelli d'Italia» gar die Ministerpräsidentin.
In Österreich endete die Regierungskoalition von ÖVP und der rechtsextremen FPÖ unter Sebastian Kurz infolge der «Ibiza-Affäre» bereits nach 2 Jahren im Mai 2019. Schon jetzt stellt die äußerste Rechte neben Italien in Ungarn (Fidesz mit Ministerpräsident Victor Orban), in Finnland (Die Finnen) und in der Ukraine (Sluha narodu, deutsch: Diener des Volkes) Regierungsparteien.1
In Polen stellte die klerikal-konservative, nationalistische PiS (deutsch: Recht und Gerechtigkeit) bis Dezember 2023 die Regierung. Beinahe wäre der Faschist Geert Wilders (Partij voor de Vrijheid) Ministerpräsident der Niederlande geworden.
Laut den Angaben des European Council on Foreign Relations (ECFR) drohen Parteien der äußersten Rechten in neun Staaten Europas zur stärksten, in neun weiteren zur zweit- oder drittstärksten Kraft zu werden. Allerdings fehlt die Ukraine in der Auflistung.2

Weiterlesen: Rechtsruck in Europa

Die DKP Köln erklärt zu Palästina

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 Freiheit und Selbstbestimmung für Palästina!

 
Foto: DKP Köln

Im Mai 2024 fasste die DKP Kreisorganisation Köln den folgenden Beschluss:

Die UNO-Vollversammlung hat am 27. Oktober 2023 jegliche Gewalt gegen israelische und  palästinensische Zivilisten verurteilt. Sie fordert die Freilassung aller illegal festgehaltenen Zivilisten und verlangt ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfe in den Gazastreifen. Außerdem ruft sie zu einer sofortigen Waffenruhe auf.
Damit knüpft die UNO an die lange Reihe von Beschlüssen an, die seit 1967 Friedensregelungen und zwei Staaten in Palästina vorsehen.
Israels Ständiger Vertreter, Gilad Edan, daraufhin: Die UNO sei korrumpiert. Sie habe keinerlei Legitimität.

Weiterlesen: Die DKP Köln erklärt zu Palästina

Gemeinsam für Palästina auf den Straßen Kölns

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Zum genozidalen Krieg Israels und der BRD in Palästina

Die jungen palästinensisch-deutschen Frauen fallen auf, als Rednerinnen, immer wieder. Durchs Mikrophon, über die Lautsprecheranlage sind sie schon laut, aber mitunter reden sie zusätzlich noch mit so viel Nachdruck – über die Zeitgleichheit vom Genozid in Gaza und der entspannten Einkaufsatmosphäre der nahen Schildergasse. Die Kundgebung der Palästinensischen Gemeinde Köln auf dem Neumarkt am 16. März war dabei nur die letzte von einigen Demonstrationen, auf denen ich seit dem November letzten Jahres war, wenn es meine Schichtarbeit zuließ.

Immer geht es den Kolleginnen darum, Gegenöffentlichkeit herzustellen. Und niemand kann da seine Emotionen davor lassen, schon gar nicht, wenn Angehörige in Gaza leben oder durch den Krieg Israels ermordet wurden. Eine der Kolleginnen am Mikrophon zählt an diesem Samstag einige der Namen von Kindern auf, die von Israels Militär straflos erschossen wurden – schon seit Jahren. Aber es geht auch darum, Identität öffentlich zu machen, die seit Jahrzehnten bestenfalls als nachrangig zur israelischen dargestellt wird. Zu sagen: ihr kommt an unserem Leben, unserer Kultur, unserer Perspektive nicht vorbei! Nichts anderes hatte ich auch auf der Nakba Veranstaltung auf dem Heumarkt vor 3 Jahren (2021) erlebt: es war ein Fest palästinensischer Identität. Dort wurde auch gesungen und getanzt, dabei die Fahne Palästinas geschwenkt; es gibt uns, wir sind nicht niemand, wir sind wer und ihr könnt uns nicht hindern! (1)

Weiterlesen: Gemeinsam für Palästina auf den Straßen Kölns

«Demokratie schützen, AFD bekämpfen» Großdemo gegen AFD

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Fahrlässiger Kommentar des Kölner Stadt-Anzeigers fördert die AFD

«Demokratie schützen, AFD bekämpfen» Großdemo gegen AFD Foto mit einem Transparent der DKP «Unser Köln ist bunt!».
Foto: ℜ

Großdemo in Köln gegen die AFD vom 21. Januar: Fahrlässiger Kommentar des Kölner Stadt-Anzeigers fördert die AFD

Es muss ein ziemlicher Schock gewesen sein, das «Geheimtreffen» vom 26.11.23 in Potsdam mit der offen geäußerten Agenda zum Umgang mit nichtweißen Nichtbiodeutschen. Aber es sind wohl nicht nur diese Pläne – sondern vor allem damit im Zusammenhang die reale Gefahr durch eine – zumindest in Teilen – nicht mehr nur rechtspopulistische, sondern rechtsextreme, offen faschistischen Partei, die demnächst auch die Regierungsgeschäfte in einzelnen Bundesländern übernehmen könnte.

Für breite Mittelschichten heißt das wohl erstmals: mein eigenes Leben ist betroffen, wenn die Pläne durchgehen sollten. Meine eigene Art, mein Leben zu gestalten, ist bedroht, wenn das nicht gestoppt wird.

Weiterlesen: «Demokratie schützen, AFD bekämpfen» Großdemo gegen AFD

Wer gegen Nazis ist ...

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«Demokratie schützen, AFD bekämpfen» heute, am 21.01.2024 in Köln - So unglaublich wichtig!

Demonstration «Gemeinsam Köln zeigt Haltung» vom 16.09.2018 auf dem Heumarkt.
Demonstration «Gemeinsam Köln zeigt Haltung» vom 16.09.2018 auf dem Heumarkt.
Foto: ℜ

Ursprünglich für den Alter Markt geplant, der Heumarkt ist schon zu klein, die Demonstration «Demokratie schützen, AFD bekämpfen» von Arsch huh, Zäng ussenander findet auf der Deutzer Werft statt.
Hier der Aufruf der DKP Köln zu dieser Demonstration.

Wer gegen Nazis ist …

In Potsdam trafen sich zu einem «Geheimtreffen» AfD-Mitglieder, Unternehmensvertreter, Burschenschaftler und mit Ulrich Vosgerau, Hans-Georg Maaßen und Simone Baum laut «Redaktionsnetzwerk Deutschland» auch drei Mitglieder der CDU. Ihr Ziel: Menschen sollen aufgrund rassistischer Kriterien aus Deutschland vertrieben werden können – egal, ob sie einen deutschen Pass haben oder nicht.
Vorgestellt wurde dieser «Masterplan» von Martin Sellner, dem langjährigen Gesicht der rechtsextremen identitären Bewegung. Ziel dieses rassistischen Plans sind drei Gruppen von Menschen: Asylbewerber, Ausländer mit Bleiberecht – und «nicht assimilierte Staatsbürger». Letztere seien aus seiner Sicht das größte «Problem».
«Remigration ist kein Geheimplan, sondern ein Versprechen.» Das sagte der Bundestagsabgeordnete der AfD René Springer als Reaktion auf die Veröffentlichung dieser Pläne.
Es zeigt: rechte und rassistische Kräfte fühlen sich wieder sicher.

Deshalb aber ist diese Demo heute in Köln so unglaublich wichtig!

Weiterlesen: Wer gegen Nazis ist...

Weitere Beiträge ...

  1. Hanns Kralik - Mensch - wie stolz das klingt
  2. Auschwitz-Gedenktag 2024 Asoziale NS-Sozialpolitik
  3. Bleibt dran!
  4. Lenin und Demokratie

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Neue Beiträge

  • Der Beitrag der Künstlichen Intelligenz zur Überakkumulationskrise
  • Der sozialpolitische Krieg der Bundesregierung gegen die eigene Bevölkerung
  • Kreismitgliederversammlung der DKP Köln 2026
  • Tödliche Kürzungen und Kriegsertüchtigung
  • Armutsprogramme werden scheitern
  • 8. Mai 1945 – Tag der Befreiung Europas von Faschismus und Krieg – und heute?
  • Rote Maifeier der DKP Köln am 9. Mai!
  • Preisstopp!
  • Gruppen- und Kulturabend der Gruppe Innenstadt im April: Egon Erwin Kisch
  • Ostermarsch: Auf die Straße – gegen Krieg, Hochrüstung und Kahlschlag!
  • Referat über Rosa Meyer-Leviné zum Internationalen Frauentag 2026
  • Krieg gegen Iran und die Folgen
  • Demonstration am 14. März in Köln: Solidarität mit den Menschen im Iran!
  • Ford-Vertrauensleute: «Nein zum Umbau auf Kriegswirtschaft!»
  • Völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Iran stoppen!
  • Gruppenberatung des Bezirks Rheinland
UZ-Dokumentation «Umwelt – eine akute Menschheitsfrage»  Grün geht nicht ohne Rot.  DKP zu Ursachen und Lösungsansätzen für die ökologische Krise.

Termine

  • Veranstaltung in Bonn: Den Dritten Weltkrieg verhindern!
  • Veranstalltungsreihe: Friedensfähig statt kriegstüchtig
  • Demonstration zum Nakba-Tag am 15. Mai in Köln
  • Informations- und Diskussionsveranstaltung am 28. April in Köln: «Against War – Gegen Krieg»!
  • Hände weg von Kuba! Manifest der Kuba-Solidarität am 12. April
  • Veranstaltung: China – Marktwirtschaftlicher Sozialismus!?
  • DKP Köln lädt zum 8. März
  • Theater anlässlich des Internationalen Frauentags in Essen
  • Demonstration am 17. Januar in Köln: Manos fuera de Venzuela! Hände weg von Venezuela! Hands off Venezuela!
  • 3. Oktober: Bundesweite Demonstrationen in Berlin und in Stuttgart
  • 3. Oktober 2025: Demonstration in Uedem, für Frieden, Entspannungspolitik und Abrüstung
  • Vom Klassenzimmer in den Krieg?

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