Deutsche Kommunistische Partei Rheinland-Westfalen

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Zitat

»Ka­pi­tal ist ver­stor­be­ne Ar­beit, die sich nur vam­pyr­mä­ßig be­lebt durch Ein­sau­gen le­ben­di­ger Ar­beit und um so mehr lebt, je mehr sie da­von ein­saugt.«

MEW Bd. 23, S. 247

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Unsere Zeit

Sozialistische Wochenzeitung - Zeitung der DKP Unsere Zeit
  • Her mit den Milliarden!
    Am vergangenen Samstag demonstrierten 175.000 Menschen gegen die Kahlschlagpolitik der Regierung. Am Vortag hatten 45.000 Schülerinnen und Schüler gegen Wehrpflicht und Militarisierung gestreikt. Wenige Tage zuvor...

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  • Bis einer heult
    Nach Monaten des öffentlichen Scheiterns sahen die PR-Berater der Bundesregierung den Zeitpunkt gekommen, Friedrich Merz (CDU) als besorgten Vater, Großvater und Gönner mit menschlichen Eigenschaften...

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  • Gemeinsam Handeln
    Zu Beginn des Jahres legte die DKP Vorschläge für das Zusammenwirken der Arbeiter- und Friedensbewegung vor. Als Hauptaufgabe bestimmen die Kommunistinnen und Kommunisten darin, die...

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  • Nur ein Anfang
    Schluss mit Arbeitsplatzvernichtung und Sozialstaatsdemontage! Finger weg von unseren Tarifverträgen!“ Die Botschaft an die Berliner Regierungskoalition und die Entscheider in den Vorstandsetagen war unmissverständlich. Über...

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  • Rosinenpickerei
    Bereits vor dem bundesweiten Protest am vergangenen Samstag war der Unmut über neue Grausamkeiten der Bundesregierung unüberhörbar. Im Zentrum der Kritik steht neben der Gesundheitsreform...

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  • Kämpfen will gelernt sein
    Die Regierung überschüttet uns mit Angriffen: Das Arbeitszeitgesetz sei nicht mehr zeitgemäß, der Achtstundentag und die Fünftagewoche Hemmnisse für ein dringend benötigtes Wirtschaftswachstum, und alle...

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  • Nicht kostendeckend
    Der Verband der Kranken- und Behindertenfahrdienste in NRW (VdKBf) empfiehlt seinen rund 160 Mitgliedsunternehmen derzeit, nicht mehr kostendeckende Krankenkassenfahrten einzuschränken oder einzustellen. Stefan van Asch vom...

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  • Kommunistische Betriebsgruppen sind Keimzellen
    Die erfolgreichen Gründungen kommunistischer Betriebsgruppen und ihre Strategien waren auf den Friedenstagen Ende August in Berlin ein Thema, das viele Genossinnen und Genossen aus der...

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  • Hannover: Entlastungstarifvertrag gekündigt
    Im Mai kündigte die Geschäftsführung der Berliner Charité den seit 2021 geltenden Entlastungstarifvertrag (siehe UZ vom 25. September). Die Befürchtung, andere Kliniken könnten nachziehen, bestätigt sich...

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  • Geistige Mobilmachung
    Am 10. September lief die Nachricht über die Ticker. „Tagesschau“, „Süddeutsche Zeitung“ und folgsame Wissenschaftsportale griffen sie genüsslich auf: „Die Bundesregierung warnt vor Wissenschaftsspionage durch Chinesen.“...

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  • Ein Milliardär wird Messias
    Am Donnerstag erhielt der 1967 in Deutschland geborene US-Unternehmer Peter Thiel in Berlin den Axel-Springer-Award. In der Begründung hieß es, Thiel, der in Apartheid-Südafrika die...

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  • 80 Jahre gegen Krieg und Faschismus
    In der Bochumer Quartiershalle KoFabrik wurde am vergangenen Samstag ein wichtiges Jubiläum begangen. Die NRW-Landesvereinigung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und...

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  • Gleichberechtigung war nie gewollt
    Aufregung und Hektik bei Politik und Medien, Moderatoren hilflos, Erklärungsnot bei „Experten“: Die vorbereiteten Reden und Kommentare zum „Einheitstag“ müssen neu geschrieben, blühende Landschaften besser...

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  • Klagelieder
    Die Berliner Linkspartei hat Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) wegen Beleidigung und übler Nachrede angezeigt. Dobrindt habe sich in einer Talkshow einen Versprecher von Moderatorin Maybrit...

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  • Alle raus
    Die Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) hat im Podcast „Meine schwerste Entscheidung“ damit gedroht, künftig ganze Fraktionen aus Sitzungen des Deutschen Bundestags zu werfen. „Wenn es...

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  • Wo gehobelt wird …
    Der ehemalige Unionsfraktionsvorsitzende Jens Spahn (CDU) hat sich von seinem Posten im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags zurückgezogen. „Alles rund um meine Person ist aktuell so...

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  • Mehr als Augenhöhe
    Symbolik kann großartig sein. Rückblende: Im Mai wird US-Präsident Donald Trump von Chinas Präsident Xi Jinping in Peking empfangen. Ein wenig prunkvoll soll es sein;...

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  • Schocks für Kriegstreiber
    An der Fortsetzung des Ukraine-Krieges haben allein die Westeuropäer aus EU und NATO unter Führung Deutschlands Inte­resse. Das zeigten die Auftritte ihrer Vertreter und der...

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  • Haftstrafe für einen Freiheitshelden des Westens
    25 Jahre Knast für Hashim Thaçi. Bei dieser Nachricht aus Den Haag haben sich viele verwundert die Augen gerieben. Die einen fassungslos darüber, dass dies einem...

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  • Meilensteine für Ex-Terroristen
    Auf der internationalen Bühne war der frühere gesuchte Terrorist und jetzige syrische Präsident Ahmed al-Scharaa schon bald nach dem Sturz von Baschar al-Assad ein gern...

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  • Kommunisten ­ausgeschlossen
    Auf Antrag von Benjamin Netanjahus Likud-Partei hat das Zentrale Wahlkomitee in Israel arabische Parteien von der Ende Oktober stattfindenden Parlamentswahlen ausgeschlossen. Von dem Ausschluss betroffen...

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  • Siedlungsbau ­unterstützt
    Mindestens 214 Unternehmen tragen zum Bau illegaler Siedlungen in den von Israel besetzten Gebieten bei. Die allermeisten haben ihren Sitz in Israel, mit großem Abstand...

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  • Plan vorgelegt
    Der Iran hat den USA einen neuen Vorschlag zur Wiederaufnahme der Verhandlungen über ein Ende des Krieges vorgelegt. Über Vermittler sei der US-Regierung ein Plan...

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  • Ein Marsch der Unzufriedenheit
    Der Demonstrationszug, der am 26. September mit leichter Verspätung kurz vor Mittag vom Waterlooplatz aus aufbrach, wollte gar kein Ende nehmen. Er zog durch die Innenstadt...

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  • Starker Protest, zahme Führung
    Am vergangenen Samstag sind in Leipzig zehntausend Menschen gegen Sozialabbau auf die Straße gegangen. Im Zubringer zur DGB-Kundgebung setzte ein antimilitaristischer Block einen eigenen Akzent: Gewerkschafter,...

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  • Wen schützen Razzien?
    Medienwirksam wurden am 24. September unter anderem in Duisburg, Essen und Gelsenkirchen sogenannte „Schrottimmobilien“ durchsucht. Mehr als hundert Beamte waren an den Razzien beteiligt. Auch die...

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  • Fähige Berufspolitiker (m/w/d)
    Fähige Berufspolitiker (m/w/d)Du möchtest wissen, wie eine große Organisation funktioniert und Verantwortung übernehmen? Du möchtest Politik nicht nur in der Theorie, sondern in der größten...

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  • Drei Affen
    Weit mehr als 170.000 Beschäftigte nahmen bereits am 21. September an den Protesten der IG Metall an fast 300 Standorten der Automobilindustrie teil. Ihre unmissverständliche Botschaft Richtung Regierung:...

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  • Trump bedroht UNO
    Die Charta der Vereinten Nationen verbietet den Mitgliedstaaten in ihren internationalen Beziehungen jede gegen einen anderen Staat gerichtete Androhung oder Anwendung von Gewalt. Das hat...

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  • Misstraut den „Anlässen“!
    Alte Bellizistenlogik: Willst du das Volk kriegsbereit machen, suggeriere ihm Bedrohungen. Die Vorgeschichten blutigster Gemetzel sind voller Belege für die Haftkraft solcher Lügen. Wenige Tage...

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junge Welt

01. Oktober 2026

junge Welt. Die linke Tageszeitung.
  • Nelken: Blühende Landschaften
    Blühende Landschaften – »Wie die Nelken duftig atmen! / Wie die Sterne, ein Gewimmel / Goldner Bienen, ängstlich schimmern / An dem veilchenblauen Himmel!« – Heinrich Heine
  • Klassiker: Kolonien sprechen nicht [Online-Abo]
    Am 26. September 1960 sprach Fidel Castro als Vertreter der Kubanischen Revolution vor der UN-Vollversammlung in New York. Es wurde mit 269 Minuten die längste Rede, die bisher dort gehalten wurde – eine Abrechnung mit dem Kolonialismus und den USA.
  • Der schwarze Kanal: Thiels Berliner Mission
    Am Sonntag veröffentlichte Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner auf Welt.de die schriftliche Fassung eines Gesprächs, das er drei Tage zuvor mit dem US-Unternehmer Peter Thiel geführt hatte. Es wirkt wie eine Unterhaltung in einer psychiatrischen Anstalt.
  • Italien: Kampf um »Spin Time«
    Eine breite Bewegung fordert den Erhalt des selbstverwalteten Sozialzentrums in Rom, das unter anderem Menschen ohne Obdach einen Platz zum Leben bot. Aber es gibt auch Kritik an der Kooperation mit der Stadtregierung, die andernorts fragwürdige Großprojekte vorantreibt.
  • jW-Wochenendgeschichte: »Würdest du so wat machen?« [Online-Abo]
    Im spannungsreichen Jahr 1958 begab es sich, dass mehrere Absolventen der Berliner theologischen Fakultät ein Experiment verabredeten. Sie beschlossen, nach dem Staatsexamen auf eine der neuen sozialistischen Großbaustellen zu gehen.
  • Komische Kunst: »Der Verlust der Kneipe wird uns den Kopf kosten«
    Über gutes und schlechtes Kabarett, allgegenwärtige Infantilisierung, Mechanismen der Mischkalkulation und warum der Stammtisch geschützt gehört. Ein Gespräch von Jürgen Roth mit dem frischgebackenen »Eddi«-Preisträger Mathias Tretter.
  • Qualle Hawaii: Protestantische Mostricheier
    Ein Regisseur aus Prag staunte nicht schlecht, als er das längliche Ding mit sechs runden Aussparungen und einem einzigen Schalter drauf auf meiner Küchenzeile sah. Ein Messbecher mit einem spitzen Metalldorn auf der Unterseite daneben. »Was ist das denn?«
  • Rätseln und gewinnen!: Kreuzworträtsel
    jW-Wochenendrätsel: Mitmachen und gewinnen!
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Gedenkveranstaltung für die Kinder im Gazastreifen

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Für die toten, verletzten, gefangenen Kinder in Gaza und den besetzten palästinensischen Gebieten

SharePic aus den Social Media.
Quelle: Palästina-Koordination Köln

Die Situation im Gazastreifen ist für die Kinder unerträglich:

16.000 Kinder wurden in Gaza getötet
Unicef Chefin Catherine Russel schrieb schon im November: Gaza sei «der gefährlichste Ort der Welt» für Kinder.
Save the Children schrieb im Juni 2024 in ihrer Pressemitteilung «Mindestens 21.000 Kinder werden Schätzungen zufolge im Gazastreifen vermisst. Sie irren allein umher, sind inhaftiert, unter Trümmern verschüttet oder in Massengräbern begraben.»


Aufruf Gedenkveranstaltung für die Kinder im Gazastreifen


 

Antikriegstag 2024 in Köln

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Keine atomaren Mittelstreckenwaffen in Europa! Heraus zum Antikriegstag 2024 in Köln!


Foto: DKP Köln-Innenstadt

Der INF-Vertrag war ein Abkommen, das US-Präsident Ronald Reagan und der sowjetische Generalsekretär Michail Gorbatschow im Dezember 1987 unterzeichnet hatten. Dieser Abrüstungsvertrag hatte zunächst den Abzug von atomaren Mittelstreckenraketen aus Deutschland zur Folge. Aber die Trump-Regierung kündigte den Vertrag am 1. Februar 2018.

Nun erklärten die USA vor einigen Wochen am Rande der jährlichen NATO-Konferenz, dass sie ab 2026 weitreichende Waffensysteme in Deutschland stationieren werden. Im Einzelnen sollen das SM-6, Tomahawks und „derzeit in Entwicklung befindliche hypersonische Waffen“ – also solche mit mehrfacher Schallgeschwindigkeit – sein.

Der strategische Kern dieser neuen Runde der Aufrüstung besteht in der Verkürzung der Vorwarnzeiten. Innerhalb von wenigen Minuten könnten derartige Raketen, nuklear bestückt oder konventionell, Moskau erreichen. Eine militärische Reaktion darauf ist ohne fehleranfällige Computertechnik und Künstliche Intelligenz schwer vorstellbar. Maschinen könnten sie übernehmen. Im Falle der Raketenstationierung wird Deutschland zur Zielscheibe.

Weiterlesen: Antikriegstag 2024 in Köln

Armut in den USA

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Referat über Armut und soziales Elend in den USA


Downtown Los Angeles 6th Street skid row, Foto: Russ Allison Loar, Quelle, CC-BY-SA 4.0

Schlafverbot für Obdachlose
Der Supreme Court hat am 28. Juni 2024 Gesetze für verfassungsgemäß erklärt, die Obdachlosen die Übernachtung im Freien verbieten. Sie dürfen keine Kissen, Decken oder Pappkartons an öffentlichen Orten verwenden. Der höchste Gerichtshof der Vereinigten Staaten gab damit der Stadtverwaltung des kleinen Ortes Grants Pass (40.000 Einwohner) im US-Bundesstaat Oregon in letzter Instanz Recht. Sie hatte Maßnahmen gegen Obdachlosencamps in öffentlichen Parks eingeführt. Das Argument, wonach ein Verbot von Obdachlosencamps eine „grausame Bestrafung“ darstelle, wies das Gericht zurück. Wer gegen die Vorschriften verstößt, muss mit Geldstrafen in Höhe von mehreren hundert Dollar und bei Wiederholung auch mit Gefängnisstrafen rechnen.

Weiterlesen: Armut in den USA

Rechtsruck in Europa

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Der Vormarsch der extremen Rechten ist aufzuhalten!

Rechtsruck in Europa. Bild zeigt Kleinwagen mit EU-Emblemen in schneller Rechtskurve hinter Verkehrsschild nur rechts abbiegen.Rechtsruck in Europa

© Photo: Public domain

Mit dem Erstarken der extremen Rechten und deren Etablierung in staatliche Strukturen und in die Institutionen der EU hat die Rechtsentwicklung, die sich national als auch europaweit schon lange beobachten lässt, eine neue Qualität angenommen. Die Hemmschwelle für die Zusammenarbeit mit der sogenannten «Neuen Rechten» fällt zunehmend. Die Einbeziehung extrem rechter bis faschistischer Kräfte zur Durchsetzung neoliberaler Politik droht zur Normalität zu werden.

Als Zäsur zumindest in Bezug auf Westeuropa können die Regierungsbildungen zusammen mit Parteien der extremen Rechten in Österreich und Italien bezeichnet werden.
In Italien stellt mit Giorgia Meloni die faschistische «Fratelli d'Italia» gar die Ministerpräsidentin.
In Österreich endete die Regierungskoalition von ÖVP und der rechtsextremen FPÖ unter Sebastian Kurz infolge der «Ibiza-Affäre» bereits nach 2 Jahren im Mai 2019. Schon jetzt stellt die äußerste Rechte neben Italien in Ungarn (Fidesz mit Ministerpräsident Victor Orban), in Finnland (Die Finnen) und in der Ukraine (Sluha narodu, deutsch: Diener des Volkes) Regierungsparteien.1
In Polen stellte die klerikal-konservative, nationalistische PiS (deutsch: Recht und Gerechtigkeit) bis Dezember 2023 die Regierung. Beinahe wäre der Faschist Geert Wilders (Partij voor de Vrijheid) Ministerpräsident der Niederlande geworden.
Laut den Angaben des European Council on Foreign Relations (ECFR) drohen Parteien der äußersten Rechten in neun Staaten Europas zur stärksten, in neun weiteren zur zweit- oder drittstärksten Kraft zu werden. Allerdings fehlt die Ukraine in der Auflistung.2

Weiterlesen: Rechtsruck in Europa

Die DKP Köln erklärt zu Palästina

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 Freiheit und Selbstbestimmung für Palästina!

 
Foto: DKP Köln

Im Mai 2024 fasste die DKP Kreisorganisation Köln den folgenden Beschluss:

Die UNO-Vollversammlung hat am 27. Oktober 2023 jegliche Gewalt gegen israelische und  palästinensische Zivilisten verurteilt. Sie fordert die Freilassung aller illegal festgehaltenen Zivilisten und verlangt ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfe in den Gazastreifen. Außerdem ruft sie zu einer sofortigen Waffenruhe auf.
Damit knüpft die UNO an die lange Reihe von Beschlüssen an, die seit 1967 Friedensregelungen und zwei Staaten in Palästina vorsehen.
Israels Ständiger Vertreter, Gilad Edan, daraufhin: Die UNO sei korrumpiert. Sie habe keinerlei Legitimität.

Weiterlesen: Die DKP Köln erklärt zu Palästina

Gemeinsam für Palästina auf den Straßen Kölns

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Zum genozidalen Krieg Israels und der BRD in Palästina

Die jungen palästinensisch-deutschen Frauen fallen auf, als Rednerinnen, immer wieder. Durchs Mikrophon, über die Lautsprecheranlage sind sie schon laut, aber mitunter reden sie zusätzlich noch mit so viel Nachdruck – über die Zeitgleichheit vom Genozid in Gaza und der entspannten Einkaufsatmosphäre der nahen Schildergasse. Die Kundgebung der Palästinensischen Gemeinde Köln auf dem Neumarkt am 16. März war dabei nur die letzte von einigen Demonstrationen, auf denen ich seit dem November letzten Jahres war, wenn es meine Schichtarbeit zuließ.

Immer geht es den Kolleginnen darum, Gegenöffentlichkeit herzustellen. Und niemand kann da seine Emotionen davor lassen, schon gar nicht, wenn Angehörige in Gaza leben oder durch den Krieg Israels ermordet wurden. Eine der Kolleginnen am Mikrophon zählt an diesem Samstag einige der Namen von Kindern auf, die von Israels Militär straflos erschossen wurden – schon seit Jahren. Aber es geht auch darum, Identität öffentlich zu machen, die seit Jahrzehnten bestenfalls als nachrangig zur israelischen dargestellt wird. Zu sagen: ihr kommt an unserem Leben, unserer Kultur, unserer Perspektive nicht vorbei! Nichts anderes hatte ich auch auf der Nakba Veranstaltung auf dem Heumarkt vor 3 Jahren (2021) erlebt: es war ein Fest palästinensischer Identität. Dort wurde auch gesungen und getanzt, dabei die Fahne Palästinas geschwenkt; es gibt uns, wir sind nicht niemand, wir sind wer und ihr könnt uns nicht hindern! (1)

Weiterlesen: Gemeinsam für Palästina auf den Straßen Kölns

«Demokratie schützen, AFD bekämpfen» Großdemo gegen AFD

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Fahrlässiger Kommentar des Kölner Stadt-Anzeigers fördert die AFD

«Demokratie schützen, AFD bekämpfen» Großdemo gegen AFD Foto mit einem Transparent der DKP «Unser Köln ist bunt!».
Foto: ℜ

Großdemo in Köln gegen die AFD vom 21. Januar: Fahrlässiger Kommentar des Kölner Stadt-Anzeigers fördert die AFD

Es muss ein ziemlicher Schock gewesen sein, das «Geheimtreffen» vom 26.11.23 in Potsdam mit der offen geäußerten Agenda zum Umgang mit nichtweißen Nichtbiodeutschen. Aber es sind wohl nicht nur diese Pläne – sondern vor allem damit im Zusammenhang die reale Gefahr durch eine – zumindest in Teilen – nicht mehr nur rechtspopulistische, sondern rechtsextreme, offen faschistischen Partei, die demnächst auch die Regierungsgeschäfte in einzelnen Bundesländern übernehmen könnte.

Für breite Mittelschichten heißt das wohl erstmals: mein eigenes Leben ist betroffen, wenn die Pläne durchgehen sollten. Meine eigene Art, mein Leben zu gestalten, ist bedroht, wenn das nicht gestoppt wird.

Weiterlesen: «Demokratie schützen, AFD bekämpfen» Großdemo gegen AFD

Wer gegen Nazis ist ...

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«Demokratie schützen, AFD bekämpfen» heute, am 21.01.2024 in Köln - So unglaublich wichtig!

Demonstration «Gemeinsam Köln zeigt Haltung» vom 16.09.2018 auf dem Heumarkt.
Demonstration «Gemeinsam Köln zeigt Haltung» vom 16.09.2018 auf dem Heumarkt.
Foto: ℜ

Ursprünglich für den Alter Markt geplant, der Heumarkt ist schon zu klein, die Demonstration «Demokratie schützen, AFD bekämpfen» von Arsch huh, Zäng ussenander findet auf der Deutzer Werft statt.
Hier der Aufruf der DKP Köln zu dieser Demonstration.

Wer gegen Nazis ist …

In Potsdam trafen sich zu einem «Geheimtreffen» AfD-Mitglieder, Unternehmensvertreter, Burschenschaftler und mit Ulrich Vosgerau, Hans-Georg Maaßen und Simone Baum laut «Redaktionsnetzwerk Deutschland» auch drei Mitglieder der CDU. Ihr Ziel: Menschen sollen aufgrund rassistischer Kriterien aus Deutschland vertrieben werden können – egal, ob sie einen deutschen Pass haben oder nicht.
Vorgestellt wurde dieser «Masterplan» von Martin Sellner, dem langjährigen Gesicht der rechtsextremen identitären Bewegung. Ziel dieses rassistischen Plans sind drei Gruppen von Menschen: Asylbewerber, Ausländer mit Bleiberecht – und «nicht assimilierte Staatsbürger». Letztere seien aus seiner Sicht das größte «Problem».
«Remigration ist kein Geheimplan, sondern ein Versprechen.» Das sagte der Bundestagsabgeordnete der AfD René Springer als Reaktion auf die Veröffentlichung dieser Pläne.
Es zeigt: rechte und rassistische Kräfte fühlen sich wieder sicher.

Deshalb aber ist diese Demo heute in Köln so unglaublich wichtig!

Weiterlesen: Wer gegen Nazis ist...

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  2. Auschwitz-Gedenktag 2024 Asoziale NS-Sozialpolitik
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  • Gruppen- und Kulturabend der Gruppe Innenstadt im September: Die Tage der Commune
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  • Krieg gegen Iran und die Folgen
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  • Völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Iran stoppen!
UZ-Dokumentation «Umwelt – eine akute Menschheitsfrage»  Grün geht nicht ohne Rot.  DKP zu Ursachen und Lösungsansätzen für die ökologische Krise.

Termine

  • «De Rude Pooz»-Pressefest Sommer 2026
  • Veranstaltung in Bonn: Den Dritten Weltkrieg verhindern!
  • Veranstalltungsreihe: Friedensfähig statt kriegstüchtig
  • Demonstration zum Nakba-Tag am 15. Mai in Köln
  • Informations- und Diskussionsveranstaltung am 28. April in Köln: «Against War – Gegen Krieg»!
  • Hände weg von Kuba! Manifest der Kuba-Solidarität am 12. April
  • Veranstaltung: China – Marktwirtschaftlicher Sozialismus!?
  • DKP Köln lädt zum 8. März
  • Theater anlässlich des Internationalen Frauentags in Essen
  • Demonstration am 17. Januar in Köln: Manos fuera de Venzuela! Hände weg von Venezuela! Hands off Venezuela!
  • 3. Oktober: Bundesweite Demonstrationen in Berlin und in Stuttgart
  • 3. Oktober 2025: Demonstration in Uedem, für Frieden, Entspannungspolitik und Abrüstung

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