Deutsche Kommunistische Partei Rheinland-Westfalen

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Zitat

»Wenn Ihr an mich denkt, seid nicht trau­rig, er­zählt lie­ber von mir und traut Euch ru­hig zu la­chen. Lasst mir den Platz zwi­schen Euch da, wo ich ihn im Le­ben hat­te.«

Gerd Humbach
(1926–2012)

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Unsere Zeit

Sozialistische Wochenzeitung - Zeitung der DKP Unsere Zeit
  • Sand im Getriebe
    Am 3. Oktober haben in Berlin und Stuttgart 35.000 Menschen für den Frieden demonstriert. Sie sorgten damit für einen erfolgreichen Abschluss der Protestwochen, bei denen Zehntausende auf...

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  • Viel Lärm um nichts
    Man sollte meinen, dass den meisten Menschen im 21. Jahrhundert bekannt ist, worin das Kerngeschäft von Geheimdiensten besteht. Sie lügen, erfinden, verdrehen Fakten und unterschlagen Informationen....

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  • ¡Viva Cuba!
    Kuba kämpft um seine Souveränität. In vielen Städten verstärken Solidaritätsgruppen ihre Öffentlichkeitsarbeit und laden zu Kundgebungen und Veranstaltungen ein: 10. Oktober 2026Osnabrück: „Kuba hilft –...

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  • Nächste Kampfansage des Kapitals
    Daniela Cavallo, Gesamtbetriebsratsvorsitzende von Volkswagen, wirkte ehrlich schockiert, als sie am Mittwoch letzter Woche in Hannover gemeinsam mit dem IG-Metall-Bezirksleiter Thomas Kröger vor die Presse...

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  • Das Gegenteil von sozial
    Die Kapitalseite findet mit Blick auf die in der vergangenen Woche auf den Weg gebrachte „Pflegereform“ klare Worte: Steffen Kampeter, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen...

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  • Enkelbesuch? Sozialbetrug!
    „Wir schließen Schlupflöcher im Sozialstaat und zeigen klare Kante gegenüber Sozialbetrügern“, tönte Innenminister Alexander Dobrindt (CDU). Und Sozialministerin Bärbel Bas ergänzte, wie das gehen soll:...

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  • „Gegen eine Militarisierung des gesellschaftlichen Lebens“
    Rund 300 delegierte Mitglieder kamen vom 27. bis 30. September in Kassel zum Gewerkschaftstag der IG BAU zusammen. Sie wählten Carsten Burckhardt zum neuen Bundesvorsitzenden der Industriegewerkschaft....

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  • Keine Streiks
    Nach einer Urabstimmung wird es keine unbefristeten Streiks an den deutschen Seehäfen geben. Zwar habe eine Mehrheit der Kolleginnen und Kollegen für unbefristete Streiks gestimmt,...

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  • Vierte Insolvenz
    Die Kaufhauskette Galeria hat beim Amtsgericht Düsseldorf erneut ein Insolvenzverfahren beantragt, das vierte innerhalb von sechs Jahren. Rund 12.000 Beschäftigte arbeiten in den 83 noch...

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  • Rüstungsauftrag für Bayer
    Der Chemiekonzern Bayer hat in den USA einen großen Rüstungsauftrag erhalten. Das US-amerikanische Militär bestellte für seine Waffenschmiede in Pine Bluff, Arkansas, das Glyphosat-Vorprodukt Phosphor....

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  • Die Rechnung ohne den Russen gemacht
    Beim Gesetzentwurf „zur Einrichtung einer Internationalen Schadensersatzkommission für die Ukraine“ will die Bundesregierung am Donnerstag dieser Woche (nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe von UZ) nach einem...

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  • Zwei Tage in M.
    Was gibt es Schöneres, als wenn junge Menschen die Demokratie mit all ihren Freiheiten hautnah erleben können? Das dachten sich auch die Schülervertretungen und Organisatoren...

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  • Kriegshafen mit Links
    Der Bremerhavener Hafen gilt als bestens geeignet für den Umschlag militärischer Güter. Er hat bedeutende Kapazitäten für das Anlanden nicht nur von Containern, sondern auch...

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  • Exzellenz mit Kater
    Die sogenannte Exzellenzkomission des Bundes und der Länder hat fünf neue „Exzellenzuniversitäten“ bekanntgegeben. Ab dem kommenden Jahr dürfen sich die Unis in Freiburg, Jena, Köln...

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  • Huch und Hetze
    Der ehemalige FDP-Politiker und heutige „Journalist“ Tobias Huch (unter anderem für den Neocon-Blog „Ruhrbarone“ und die „Jüdische Allgemeine“) hat nach eigenen Angaben Strafanzeige gegen die...

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  • Staatsbürgerkunde, ganz praktisch
    Überfüllte Klassenzimmer, massiver Lehrermangel, verfallende Schulen: Frankreichs Gymnasiasten haben viele und gute Gründe, auf die Straße zu gehen. Am 21. September entschlossen sich Schülerinnen und Schüler...

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  • Souveränität ohne Selbstbestimmung
    Am 30. September zogen die letzten US-Truppen aus dem Irak ab – und diesmal soll es endgültig sein. Nach 23 Jahren Krieg, Bürgerkrieg, Besetzung und Chaos feierte der...

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  • Ade Neutralität
    Am 27. September wurde in der Schweiz über die Volksinitiative „Wahrung der schweizerischen Neutralität (Neutralitätsinitiative)“ abgestimmt. Das Begehren wurde abgelehnt, nur knapp 30 Prozent der abgegebenen Stimmen...

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  • 90 Jahre Schlacht um die Cable Street
    Tausende Menschen zogen am Sonntag durch Ost-London, um zum 90. Jahrestag an die Schlacht um die Cable Street zu erinnern. Die Demonstranten versammelten sich vor dem...

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  • Keine Trommeln in der Garvaghy Road
    Im Norden Irlands sind die Spannungen so groß wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Auslöser ist die Entscheidung, nach 28 Jahren erstmals wieder einen Marsch des probritischen,...

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  • Stichwahl in Brasilien
    Der rechte Senator Flávio Bolsonaro geht am 25. Oktober leicht favorisiert in die Stichwahl um die brasilianische Präsidentschaft gegen den linken Amtsinhaber Luiz Inácio Lula da...

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  • Mietenprotest in Spanien
    Nach dem Nein des Parlaments zu einem Regulierungspaket gegen die Wohnungsnot haben am vergangenen Samstag erneut Hunderttausende Menschen in Spanien gegen Wohnungsnot und Mietwucher demonstriert –...

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  • Verhandlungsmasse Hochrüstung?
    Wie sehr der Wahlsieg der Berliner Linkspartei den bislang herrschenden Kräften der Stadt ein Dorn im Auge ist, wurde durch die großangelegte Hetzkampagne deutlich, mit...

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  • Grundsteuer-Drohungen
    Das Jahr 2027 wird für die arbeitenden Menschen und Normalverdiener erhebliche finanzielle Mehrbelastungen mit sich bringen. Obwohl der Staat BRD jährlich eine Billion Euro Steuereinnahmen...

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  • Duisburger Verbindungen
    Die Aufsichtsräte der kommunalen Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV), der Stadtwerke Duisburg AG und der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG bereiten eine Schadenersatzforderung in Höhe von 5,3 Millionen...

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  • Beklagenswerte Gemeindeordnung
    Vier Münchner Bürger haben vor dem Verfassungsgerichtshof eine Popularklage gegen die Bayerische Gemeindeordnung eingereicht. Die Kläger, zu denen der ehemalige FDP-Bundestagsabgeordnete Hildebrecht Braun und die...

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  • Protest gegen ­Stolpersteinverbot
    Knapp 200 Menschen haben am vergangenen Sonntag in Heidenau mit einem „Mahngang“ gegen einen Stadtratsbeschluss demonstriert, der die Verlegung von Stolpersteinen für die Opfer des deutschen...

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  • Keine Lust auf Krieg
    Der Befund zum diesjährigen 36. Jahrestag des Siegs der Konterrevolution in der DDR besagt: Die Spaltung Deutschlands ist wieder da. Sie hat ihre materielle Grundlage in...

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  • Seelenräuber
    Deutsche Rekrutierungsoffiziere, oder „Karriereberater“, wie es in der Bundeswehr-Sprache heißt, haben ein schweres Leben. Während die Kollegen in der Ukraine ihre Schützlinge direkt in Busse...

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  • Der 3 + 3-Kanzler
    Noch bei der Haushaltsdebatte hatte sich Bundeskanzler Friedrich Merz am 9. September mit einer Ankündigung von 1,3 Prozent Wirtschaftswachstum für dieses Jahr gebrüstet und, darauf gestützt, behauptet,...

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junge Welt

04. Oktober 2026

junge Welt. Die linke Tageszeitung.
  • Nelken: Blühende Landschaften
    Blühende Landschaften – »Wie die Nelken duftig atmen! / Wie die Sterne, ein Gewimmel / Goldner Bienen, ängstlich schimmern / An dem veilchenblauen Himmel!« – Heinrich Heine
  • Klassiker: Kolonien sprechen nicht
    Am 26. September 1960 sprach Fidel Castro als Vertreter der Kubanischen Revolution vor der UN-Vollversammlung in New York. Es wurde mit 269 Minuten die längste Rede, die bisher dort gehalten wurde – eine Abrechnung mit dem Kolonialismus und den USA.
  • Der schwarze Kanal: Thiels Berliner Mission
    Am Sonntag veröffentlichte Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner auf Welt.de die schriftliche Fassung eines Gesprächs, das er drei Tage zuvor mit dem US-Unternehmer Peter Thiel geführt hatte. Es wirkt wie eine Unterhaltung in einer psychiatrischen Anstalt.
  • Italien: Kampf um »Spin Time«
    Eine breite Bewegung fordert den Erhalt des selbstverwalteten Sozialzentrums in Rom, das unter anderem Menschen ohne Obdach einen Platz zum Leben bot. Aber es gibt auch Kritik an der Kooperation mit der Stadtregierung, die andernorts fragwürdige Großprojekte vorantreibt.
  • jW-Wochenendgeschichte: »Würdest du so wat machen?«
    Im spannungsreichen Jahr 1958 begab es sich, dass mehrere Absolventen der Berliner theologischen Fakultät ein Experiment verabredeten. Sie beschlossen, nach dem Staatsexamen auf eine der neuen sozialistischen Großbaustellen zu gehen.
  • Komische Kunst: »Der Verlust der Kneipe wird uns den Kopf kosten«
    Über gutes und schlechtes Kabarett, allgegenwärtige Infantilisierung, Mechanismen der Mischkalkulation und warum der Stammtisch geschützt gehört. Ein Gespräch von Jürgen Roth mit dem frischgebackenen »Eddi«-Preisträger Mathias Tretter.
  • Qualle Hawaii: Protestantische Mostricheier
    Ein Regisseur aus Prag staunte nicht schlecht, als er das längliche Ding mit sechs runden Aussparungen und einem einzigen Schalter drauf auf meiner Küchenzeile sah. Ein Messbecher mit einem spitzen Metalldorn auf der Unterseite daneben. »Was ist das denn?«
  • Rätseln und gewinnen!: Kreuzworträtsel
    jW-Wochenendrätsel: Mitmachen und gewinnen!
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Gedenkveranstaltung für die Kinder im Gazastreifen

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Für die toten, verletzten, gefangenen Kinder in Gaza und den besetzten palästinensischen Gebieten

SharePic aus den Social Media.
Quelle: Palästina-Koordination Köln

Die Situation im Gazastreifen ist für die Kinder unerträglich:

16.000 Kinder wurden in Gaza getötet
Unicef Chefin Catherine Russel schrieb schon im November: Gaza sei «der gefährlichste Ort der Welt» für Kinder.
Save the Children schrieb im Juni 2024 in ihrer Pressemitteilung «Mindestens 21.000 Kinder werden Schätzungen zufolge im Gazastreifen vermisst. Sie irren allein umher, sind inhaftiert, unter Trümmern verschüttet oder in Massengräbern begraben.»


Aufruf Gedenkveranstaltung für die Kinder im Gazastreifen


 

Antikriegstag 2024 in Köln

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Keine atomaren Mittelstreckenwaffen in Europa! Heraus zum Antikriegstag 2024 in Köln!


Foto: DKP Köln-Innenstadt

Der INF-Vertrag war ein Abkommen, das US-Präsident Ronald Reagan und der sowjetische Generalsekretär Michail Gorbatschow im Dezember 1987 unterzeichnet hatten. Dieser Abrüstungsvertrag hatte zunächst den Abzug von atomaren Mittelstreckenraketen aus Deutschland zur Folge. Aber die Trump-Regierung kündigte den Vertrag am 1. Februar 2018.

Nun erklärten die USA vor einigen Wochen am Rande der jährlichen NATO-Konferenz, dass sie ab 2026 weitreichende Waffensysteme in Deutschland stationieren werden. Im Einzelnen sollen das SM-6, Tomahawks und „derzeit in Entwicklung befindliche hypersonische Waffen“ – also solche mit mehrfacher Schallgeschwindigkeit – sein.

Der strategische Kern dieser neuen Runde der Aufrüstung besteht in der Verkürzung der Vorwarnzeiten. Innerhalb von wenigen Minuten könnten derartige Raketen, nuklear bestückt oder konventionell, Moskau erreichen. Eine militärische Reaktion darauf ist ohne fehleranfällige Computertechnik und Künstliche Intelligenz schwer vorstellbar. Maschinen könnten sie übernehmen. Im Falle der Raketenstationierung wird Deutschland zur Zielscheibe.

Weiterlesen: Antikriegstag 2024 in Köln

Armut in den USA

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Referat über Armut und soziales Elend in den USA


Downtown Los Angeles 6th Street skid row, Foto: Russ Allison Loar, Quelle, CC-BY-SA 4.0

Schlafverbot für Obdachlose
Der Supreme Court hat am 28. Juni 2024 Gesetze für verfassungsgemäß erklärt, die Obdachlosen die Übernachtung im Freien verbieten. Sie dürfen keine Kissen, Decken oder Pappkartons an öffentlichen Orten verwenden. Der höchste Gerichtshof der Vereinigten Staaten gab damit der Stadtverwaltung des kleinen Ortes Grants Pass (40.000 Einwohner) im US-Bundesstaat Oregon in letzter Instanz Recht. Sie hatte Maßnahmen gegen Obdachlosencamps in öffentlichen Parks eingeführt. Das Argument, wonach ein Verbot von Obdachlosencamps eine „grausame Bestrafung“ darstelle, wies das Gericht zurück. Wer gegen die Vorschriften verstößt, muss mit Geldstrafen in Höhe von mehreren hundert Dollar und bei Wiederholung auch mit Gefängnisstrafen rechnen.

Weiterlesen: Armut in den USA

Rechtsruck in Europa

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Der Vormarsch der extremen Rechten ist aufzuhalten!

Rechtsruck in Europa. Bild zeigt Kleinwagen mit EU-Emblemen in schneller Rechtskurve hinter Verkehrsschild nur rechts abbiegen.Rechtsruck in Europa

© Photo: Public domain

Mit dem Erstarken der extremen Rechten und deren Etablierung in staatliche Strukturen und in die Institutionen der EU hat die Rechtsentwicklung, die sich national als auch europaweit schon lange beobachten lässt, eine neue Qualität angenommen. Die Hemmschwelle für die Zusammenarbeit mit der sogenannten «Neuen Rechten» fällt zunehmend. Die Einbeziehung extrem rechter bis faschistischer Kräfte zur Durchsetzung neoliberaler Politik droht zur Normalität zu werden.

Als Zäsur zumindest in Bezug auf Westeuropa können die Regierungsbildungen zusammen mit Parteien der extremen Rechten in Österreich und Italien bezeichnet werden.
In Italien stellt mit Giorgia Meloni die faschistische «Fratelli d'Italia» gar die Ministerpräsidentin.
In Österreich endete die Regierungskoalition von ÖVP und der rechtsextremen FPÖ unter Sebastian Kurz infolge der «Ibiza-Affäre» bereits nach 2 Jahren im Mai 2019. Schon jetzt stellt die äußerste Rechte neben Italien in Ungarn (Fidesz mit Ministerpräsident Victor Orban), in Finnland (Die Finnen) und in der Ukraine (Sluha narodu, deutsch: Diener des Volkes) Regierungsparteien.1
In Polen stellte die klerikal-konservative, nationalistische PiS (deutsch: Recht und Gerechtigkeit) bis Dezember 2023 die Regierung. Beinahe wäre der Faschist Geert Wilders (Partij voor de Vrijheid) Ministerpräsident der Niederlande geworden.
Laut den Angaben des European Council on Foreign Relations (ECFR) drohen Parteien der äußersten Rechten in neun Staaten Europas zur stärksten, in neun weiteren zur zweit- oder drittstärksten Kraft zu werden. Allerdings fehlt die Ukraine in der Auflistung.2

Weiterlesen: Rechtsruck in Europa

Die DKP Köln erklärt zu Palästina

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 Freiheit und Selbstbestimmung für Palästina!

 
Foto: DKP Köln

Im Mai 2024 fasste die DKP Kreisorganisation Köln den folgenden Beschluss:

Die UNO-Vollversammlung hat am 27. Oktober 2023 jegliche Gewalt gegen israelische und  palästinensische Zivilisten verurteilt. Sie fordert die Freilassung aller illegal festgehaltenen Zivilisten und verlangt ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfe in den Gazastreifen. Außerdem ruft sie zu einer sofortigen Waffenruhe auf.
Damit knüpft die UNO an die lange Reihe von Beschlüssen an, die seit 1967 Friedensregelungen und zwei Staaten in Palästina vorsehen.
Israels Ständiger Vertreter, Gilad Edan, daraufhin: Die UNO sei korrumpiert. Sie habe keinerlei Legitimität.

Weiterlesen: Die DKP Köln erklärt zu Palästina

Gemeinsam für Palästina auf den Straßen Kölns

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Zum genozidalen Krieg Israels und der BRD in Palästina

Die jungen palästinensisch-deutschen Frauen fallen auf, als Rednerinnen, immer wieder. Durchs Mikrophon, über die Lautsprecheranlage sind sie schon laut, aber mitunter reden sie zusätzlich noch mit so viel Nachdruck – über die Zeitgleichheit vom Genozid in Gaza und der entspannten Einkaufsatmosphäre der nahen Schildergasse. Die Kundgebung der Palästinensischen Gemeinde Köln auf dem Neumarkt am 16. März war dabei nur die letzte von einigen Demonstrationen, auf denen ich seit dem November letzten Jahres war, wenn es meine Schichtarbeit zuließ.

Immer geht es den Kolleginnen darum, Gegenöffentlichkeit herzustellen. Und niemand kann da seine Emotionen davor lassen, schon gar nicht, wenn Angehörige in Gaza leben oder durch den Krieg Israels ermordet wurden. Eine der Kolleginnen am Mikrophon zählt an diesem Samstag einige der Namen von Kindern auf, die von Israels Militär straflos erschossen wurden – schon seit Jahren. Aber es geht auch darum, Identität öffentlich zu machen, die seit Jahrzehnten bestenfalls als nachrangig zur israelischen dargestellt wird. Zu sagen: ihr kommt an unserem Leben, unserer Kultur, unserer Perspektive nicht vorbei! Nichts anderes hatte ich auch auf der Nakba Veranstaltung auf dem Heumarkt vor 3 Jahren (2021) erlebt: es war ein Fest palästinensischer Identität. Dort wurde auch gesungen und getanzt, dabei die Fahne Palästinas geschwenkt; es gibt uns, wir sind nicht niemand, wir sind wer und ihr könnt uns nicht hindern! (1)

Weiterlesen: Gemeinsam für Palästina auf den Straßen Kölns

«Demokratie schützen, AFD bekämpfen» Großdemo gegen AFD

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Fahrlässiger Kommentar des Kölner Stadt-Anzeigers fördert die AFD

«Demokratie schützen, AFD bekämpfen» Großdemo gegen AFD Foto mit einem Transparent der DKP «Unser Köln ist bunt!».
Foto: ℜ

Großdemo in Köln gegen die AFD vom 21. Januar: Fahrlässiger Kommentar des Kölner Stadt-Anzeigers fördert die AFD

Es muss ein ziemlicher Schock gewesen sein, das «Geheimtreffen» vom 26.11.23 in Potsdam mit der offen geäußerten Agenda zum Umgang mit nichtweißen Nichtbiodeutschen. Aber es sind wohl nicht nur diese Pläne – sondern vor allem damit im Zusammenhang die reale Gefahr durch eine – zumindest in Teilen – nicht mehr nur rechtspopulistische, sondern rechtsextreme, offen faschistischen Partei, die demnächst auch die Regierungsgeschäfte in einzelnen Bundesländern übernehmen könnte.

Für breite Mittelschichten heißt das wohl erstmals: mein eigenes Leben ist betroffen, wenn die Pläne durchgehen sollten. Meine eigene Art, mein Leben zu gestalten, ist bedroht, wenn das nicht gestoppt wird.

Weiterlesen: «Demokratie schützen, AFD bekämpfen» Großdemo gegen AFD

Wer gegen Nazis ist ...

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«Demokratie schützen, AFD bekämpfen» heute, am 21.01.2024 in Köln - So unglaublich wichtig!

Demonstration «Gemeinsam Köln zeigt Haltung» vom 16.09.2018 auf dem Heumarkt.
Demonstration «Gemeinsam Köln zeigt Haltung» vom 16.09.2018 auf dem Heumarkt.
Foto: ℜ

Ursprünglich für den Alter Markt geplant, der Heumarkt ist schon zu klein, die Demonstration «Demokratie schützen, AFD bekämpfen» von Arsch huh, Zäng ussenander findet auf der Deutzer Werft statt.
Hier der Aufruf der DKP Köln zu dieser Demonstration.

Wer gegen Nazis ist …

In Potsdam trafen sich zu einem «Geheimtreffen» AfD-Mitglieder, Unternehmensvertreter, Burschenschaftler und mit Ulrich Vosgerau, Hans-Georg Maaßen und Simone Baum laut «Redaktionsnetzwerk Deutschland» auch drei Mitglieder der CDU. Ihr Ziel: Menschen sollen aufgrund rassistischer Kriterien aus Deutschland vertrieben werden können – egal, ob sie einen deutschen Pass haben oder nicht.
Vorgestellt wurde dieser «Masterplan» von Martin Sellner, dem langjährigen Gesicht der rechtsextremen identitären Bewegung. Ziel dieses rassistischen Plans sind drei Gruppen von Menschen: Asylbewerber, Ausländer mit Bleiberecht – und «nicht assimilierte Staatsbürger». Letztere seien aus seiner Sicht das größte «Problem».
«Remigration ist kein Geheimplan, sondern ein Versprechen.» Das sagte der Bundestagsabgeordnete der AfD René Springer als Reaktion auf die Veröffentlichung dieser Pläne.
Es zeigt: rechte und rassistische Kräfte fühlen sich wieder sicher.

Deshalb aber ist diese Demo heute in Köln so unglaublich wichtig!

Weiterlesen: Wer gegen Nazis ist...

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UZ-Dokumentation «Umwelt – eine akute Menschheitsfrage»  Grün geht nicht ohne Rot.  DKP zu Ursachen und Lösungsansätzen für die ökologische Krise.

Termine

  • «De Rude Pooz»-Pressefest Sommer 2026
  • Veranstaltung in Bonn: Den Dritten Weltkrieg verhindern!
  • Veranstalltungsreihe: Friedensfähig statt kriegstüchtig
  • Demonstration zum Nakba-Tag am 15. Mai in Köln
  • Informations- und Diskussionsveranstaltung am 28. April in Köln: «Against War – Gegen Krieg»!
  • Hände weg von Kuba! Manifest der Kuba-Solidarität am 12. April
  • Veranstaltung: China – Marktwirtschaftlicher Sozialismus!?
  • DKP Köln lädt zum 8. März
  • Theater anlässlich des Internationalen Frauentags in Essen
  • Demonstration am 17. Januar in Köln: Manos fuera de Venzuela! Hände weg von Venezuela! Hands off Venezuela!
  • 3. Oktober: Bundesweite Demonstrationen in Berlin und in Stuttgart
  • 3. Oktober 2025: Demonstration in Uedem, für Frieden, Entspannungspolitik und Abrüstung

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