Deutsche Kommunistische Partei Rheinland-Westfalen

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Zitat

»Grund und Bo­den, Bo­den­schät­ze und na­tür­li­che Kraft­quel­len, die der En­er­gie­er­zeu­gung die­nen, sind der ka­pi­ta­lis­ti­schen Aus­beu­tung zu ent­zie­hen und in den Dienst der Ge­mein­schaft zu über­füh­ren.«

aus Heidelberger Programm der SPD von 1925

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Unsere Zeit

Sozialistische Wochenzeitung - Zeitung der DKP Unsere Zeit
  • Damit für jeden klar ist, wo die Grenze ist
    „Die Sicherung der Staatsgrenze der DDR zur Bundesrepublik und der Grenze zu Westberlin am 13. August 1961 ist in diesen Tagen ein die Medien beherrschendes Thema....

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  • Fidel presente
    Pünktlich zum 100. Geburtstag von Fidel Castro versucht Washington zum finalen Schlag gegen die Insel auszuholen: Der Geheimdienst CIA verstärkt seine „Arbeit“ auf der Insel. Laut...

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  • Null Beweise, viel Gewissheit: Der Russe war‘s
    Der Flughafen Leipzig/Halle ist eines der großen Drehkreuze für Waffenlieferungen an die Ukraine. In der vergangenen Woche wurde eine mit Sprengstoff und Zünder ausgestattete Drohne...

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  • Dürfen die das?
    Lange verhandelten Fachleute des Oman und des Iran über die künftige Verwaltung der Straße von Hormus. Vertreter der USA saßen nicht mit am Tisch, waren...

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  • Teuerregierung
    Wer im letzten Herbst tausend Liter Heizöl bestellt hat, bekam dafür eine Rechnung von ungefähr 1.000 Euro präsentiert. Wer jetzt bestellt, weil er lieber nicht bis...

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  • Was, wann und wie produziert wird
    Darüber mitzuentscheiden, was, wann, wie und mit wieviel Personal produziert wird, ist eine alte Forderung der Gewerkschaft. Mitbestimmung reicht aber nicht. Das gilt besonders für...

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  • „Die machen Profit, wir die Arbeit“
    Es geht los! Für viele junge Menschen beginnt im August und September das neue Ausbildungsjahr. Rechtzeitig zum Ausbildungsstart gehen die Ortsjugendausschüsse (OJA) der IG Metall Stuttgart,...

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  • Am Thema vorbei
    Ist das Kunst oder kann das weg? Noch Ende Juni bezeichneten Bundeskanzler Friedrich Merz und SPD-Chefin Bärbel Bas die gerade vorgestellten Reformvorschläge der Rentenkommission übereinstimmend...

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  • Bundesweiter Protest
    Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften mobilisieren zum Protest gegen die Angriffe auf den Sozialstaat. Am 26. September wird es bundesweit zentrale Kundgebungen in 15 Städten geben:...

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  • Immer weiter
    Die Neuvertragsmieten in Mehrfamilienhäusern sind laut dem Verband deutscher Pfandbriefbanken (VDP) im zweiten Quartal um 3,2 Prozent gestiegen. Im VDP sind rund 50 Immobilienfinanzierer zusammengeschlossen. Demnach...

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  • Massiver Lohnraub
    Der Mindestlohn liegt aktuell bei 13,90 Euro. An diese gesetzlich festgeschriebene Untergrenze hält sich laut DGB aber nur ein Teil der Unternehmen. Wie der Gewerkschaftsbund vorrechnet,...

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  • Erfüllungsgehilfe für Vonovia
    Ungewöhnliche Töne am vergangenen Donnerstagmorgen vor der Vonovia-Zentrale in Bochum: Dort blockierten rund 90 Musikerinnen und Musiker der bundesweit aktiven Gruppe „Lebenslaute“ den Eingang zur...

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  • Mehrheit gegen Waffenfabrik
    Der israelische Rüstungskonzern Elbit Systems verdient sich eine goldene Nase am Völkermord in Gaza. Jetzt möchte der Konzern stärker von der Aufrüstungsorgie der Bundesregierung profitieren...

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  • Dünne Reserve
    Was aus dem Berliner Familienministerium zu hören ist, verrät alles zur aktuell von dort angestoßenen Debatte um die gesetzliche Novellierung des Zivildienstes. „Solange wir keine...

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  • Auf dem Trockenen
    Sommer 2026: Am Pegel Kaub, dem Nadelöhr der Rheinschifffahrt, schwankt der Wasserstand seit Tagen um die 20 Zentimeter – die niedrigste Marke seit Messbeginn vor 120 Jahren. Der...

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  • Hilferuf des Städtetags
    Der Präsident des Deutschen Städtetags, Burkhard Jung (SPD), hat die Bundesregierung aufgefordert, die Kommunen spürbar finanziell zu entlasten. „Glauben Sie mir: Die Stimmung in den...

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  • Keine Brücken abbrechen
    Eine von der BSW-Politikerin Josephine Thyrêt lancierte Online-Petition fordert den Bundestag auf, sich für den Erhalt des Russischen Hauses in Berlin einzusetzen. Steffen Krach, Spitzenkandidat...

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  • Desaster verhindert
    Das an Wahlskandalen nicht arme Berlin ist um ein Haar an einem Desaster vorbeigeschlittert, das zur Verschiebung der Wahl zum Abgeordnetenhaus am 20. September hätte...

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  • Haber verfassungswidrig
    Datenabfragen beim Bundesamt für „Verfassungsschutz“ vor einer Förderentscheidung im Kunst- und Kulturbereich sind nicht mit dem Grundgesetz vereinbar. Das sogenannte Haber-Verfahren wird seit 2004 angewendet...

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  • „Helfen, mehr Russen zu töten“
    Am Samstag fragte FAZ-Südosteuropakorrespondent Michael Martens in Belgrad bei der gemeinsamen Pressekonferenz von Serbiens Präsident Aleksandar Vučić und dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenski letzteren: „Can...

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  • Gedenken in Zeiten der Aufrüstung
    In Hiroshima und Nagasaki wurde der Atombombenabwürfe über den beiden Städten vor 81 Jahren gedacht. Die USA setzten am 6. und 9. August als erster und bisher einziger...

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  • Koloniale Ausbeutung
    Angesichts einer drohenden Düngemittelknappheit in den USA durch die Sperrung der Straße von Hormus hat die Trump-Regierung am 29. Juni die Zölle auf Phosphatimporte aus Marokko...

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  • Rückzug ausgeschlossen
    Schon vor einem Jahr forderte Amnesty International, die Aktionen des israelischen Militärs im Süden des Libanon als Kriegsverbrechen zu untersuchen. Mehr als 10.000 Häuser, Straßen,...

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  • US-Senat für neue ­Sanktionen
    Der Senat der USA stimmte nach langen Debatten für ein Sanktionsgesetz, das Russland stärker unter Druck setzen soll. Ob das Repräsentantenhaus als zweite Parlamentskammer zustimmen...

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  • Israel lehnt Gaza-Plan ab
    Israel weist den „Fahrplan“ des „Friedensrats“ für eine Entwaffnung der Hamas und einen Abzug Israels aus dem Gazastreifen zurück. „Israel lehnt das 15-Punkte-Dokument ab“, so...

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  • Internationale ­Konferenz in Havanna
    Am vergangenen Wochenende versammelten sich auf Einladung der Kommunistischen Partei Kubas (PCC) in der kubanischen Hauptstadt mehr als 100 Delegierte von 46 kommunistischen und Arbeiterparteien...

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  • Stadt der Rüstung? Stadt des Friedens!
    Seit 1989 saß die SPD in jedem Berliner Senat, seit der Wiederholungswahl 2023 wieder einmal in einer Koalition mit der CDU. In den drei Jahren...

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  • „Gezielte Schädigung unseres Sozialbündnisses“
    Am 15. März fanden in Hessen Kommunalwahlen statt. In Frankfurt am Main hatte die DKP das Bündnis „Frankfurt – Sozial!“ unterstützt, das vom ehemaligen Oberbürgermeister Peter Feldmann...

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  • Schutzwall für Frieden
    „Ohne Mauer hätte es Krieg gegeben“. So das Urteil hoher Politiker und Militärs der DDR in einer Publikation zur militärischen Grenzsicherung im August 1961. Auch...

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  • Wie’s innen aussieht, geht niemand was an …
    Es hätte so schön sein können. Borussia Dortmund hat ein neues Supertalent eingekauft, einen Griechen, und hat nun die Aufgabe, eben jenen Konstantinos Karetsas der...

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junge Welt

09. August 2026

junge Welt. Die linke Tageszeitung.
  • Ecuador: »Ecuador ist heute praktisch ein Narcostaat«
    Die Parlamentsabgeordnete Jahiren Noriega von der ecuadorianischen Oppositionspartei Revolución Ciudadana spricht über Spardiktate, Trump-Kuschelei, Gewalt und Autoritarismus unter der Noboa-Regierung.
  • Klassiker: Suche nach dem neuen Führer [Online-Abo]
    Reinhard Opitz über die Staatstreichpläne aller Fraktionen des deutschen Monopolkapitals gegen die Weimarer Republik nach 1918 und die Suche nach einem neuen Führer, einem massenwirksamen Volksdemagogen, nach dem Scheitern des Kapp-Putsches 1920.
  • Der schwarze Kanal: KI-Kompetenz aus China
    Am Montag meldet das Handelsblatt, Deutschland habe »keine KI-Kompetenz«. Am Mittwoch berichtet die FAZ von Konsequenzen: Das chinesische KI-Modell von Moonshot AI soll vor allem hierzulande verkauft werden. Der Spiegel bemüht Marx, um wieder einmal den Untergang anzukündigen.
  • Volksrepublik: Das Land der digitalen Revolution
    Im dritten Teil seiner Reise nach China auf der Suche nach dem Sozialismus stößt der Autor mit seinen Scheinen und Münzen auf wenig Gegenliebe. Die Digitalisierung und der dafür notwendige infrastrukturelle Ausbau sind weit fortgeschritten.
  • jW-Wochenendgeschichte: Obelixscher Lakonismus [Online-Abo]
    Andreas Maier hat mindestens eines als Kind von Goscinny gelernt: Lakonie. Mit einem Kind spricht niemand lakonisch. Am 14. August wäre der Comicautor René Goscinny 100 Jahre alt geworden. Eine Würdigung.
  • Qualle Hawaii: Heat-Dome-Chili
    Unser Planet ist außer Kontrolle, und der Schäffer lacht saudumm. Kommt von der Donau, und die Donau ist so trocken, dass die Rumänen für die sichere und saubere Atomenergie einen Felsen im Fluss haben sprengen müssen, damit kein Fukushima passiert.
  • Rätseln und gewinnen!: Kreuzworträtsel
    jW-Wochenendrätsel: Mitmachen und gewinnen!
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Was folgt auf die Entführung von Maduro?

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Hände weg von Venezuela. Foto: DKP Köln

Das Ereignis

Unmittelbar nach der Entführungsaktion in der Nacht vom 2. auf den 3. Januar teilten US-Präsident Trump und sein Generalstabschef Caine der Presse Einzelheiten und Zwecke des Angriffs auf Venezuela mit. Caine war sichtlich stolz auf die Aktion. Ohne die „unglaubliche Arbeit verschiedener Nachrichtendienste, darunter die CIA, die NSA und die NGA, hätten wir diese Mission nicht durchführen können“, erklärte er. Sie hätten Monate damit verbracht, „Maduro zu finden und herauszufinden, wie er sich bewegte, wo er lebte, wohin er reiste, was er aß, was er trug und welche Haustiere er hatte.“Die Operation begann kurz nach Mitternacht Ortszeit mit Bombenabwürfen auf Wohngebiete und militärische Einrichtungen in Caracas und Umgebung. Mehr als 150 Flugzeuge – Bomber, Kampfflugzeuge, Überwachungsflugzeuge und Hubschrauber, bemannt und unbemannt – seien von 20 verschiedenen Punkten an Land und auf See aufgebrochen, um gleichzeitig in Venezuela angreifen zu können.

Die Luftschläge galten den venezolanischen Luftabwehr- und Kommunikationssystemen. Das Land verfügt über russische S-300-Luftverteidigungssysteme. Deren Ausschaltung und Zerstörung hatte das US-Militär zuvor wochenlang trainiert. Explosionen auf dem Flugplatz La Carlota und dem Militärkomplex Fuerte Tiuna im Raum Caracas rissen die Leute aus dem Schlaf. Weiträumig war der Stromversorgung unterbrochen. Laut General Caine konnte der Überraschungseffekt genutzt werden, um die Interventionstruppe in die Innenstadt von Caracas zu bringen. Die Hubschrauberstaffel erreichte Maduros Anwesen um 1:00 Uhr US-amerikanischer Ostküstenzeit bzw. 2:00 Uhr Ortszeit in Caracas. „Bei der Ankunft im Zielgebiet gerieten die Hubschrauber unter Beschuss und erwiderten diesen mit überlegener Feuerkraft und in Ausübung ihrer Selbstverteidigung“, berichtete General Caine. Dabei sei ein Helikopter getroffen worden, aber flugfähig geblieben.

Trump, der zuvor (laut New York Times) Sorge hatte, es könnte ihm wie weiland Jimmy Carter mit dem Iran gehen, durfte sich freuen.

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Bericht der Demonstration in Köln: Hände weg von Venezuela!

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Foto: DKP Köln

Am 3. Januar griffen US-Militär und Geheimdienste Venezuela an. Sie entführten den venezolanischen Staatspräsidenten Nicolás Maduro samt seiner Ehefrau, Cilia Flores, nach New York. Als Vorwand dient eine Anklage wegen Drogengeschäften, aber in Wahrheit geht es um Öl, über das Venezuela reichlich verfügt.

In Köln machte sich zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage die Empörung Luft. Im Aufruf des Bündnisses heißt es:

„Gestern Venezuela, morgen Kolumbien und übermorgen Grönland?! Da machen wir nicht mit! Wir fordern die Bundesregierung auf, sich klar gegen den völkerrechtswidrigen militärischen Angriff der USA auf Venezuela zu positionieren. Wir demonstrieren gegen den US-Imperialismus und gegen das Wegschauen der Bundesregierung angesichts eklatanter Verstöße gegen das UN-Gewaltverbot.“

Weiterlesen: Bericht der Demonstration in Köln: Hände weg von Venezuela!

Demonstration am 17. Januar in Köln: Manos fuera de Venzuela! Hände weg von Venezuela! Hands off Venezuela!

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Samstag 17.01.2026

15 Uhr Zülpicher Platz, Köln
Kundgebung mit Demonstrationszug

Die DKP Köln begrüßt und unterstützt die Demonstration zur Solidarität mit der venezolanischen Bevölkerung. Die Angriffe des US-Imperialismus auf Venezuela, bedrohen aber auch direkt den sozialistischen Staat Kuba, Venezuelas Nachbar Kolumbien und Grönland.

Wir rufen dazu auf, sich an der Demonstration zu beteiligen.

Weiterlesen: Demonstration am 17. Januar in Köln: Manos fuera de Venzuela! Hände weg von Venezuela! Hands off...

8. Januar: Kundgebung in Köln – USA raus aus Venezuela!

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Nach den Angriffen der USA auf Venezuela und der Entführung des Präsidenten Nicolás Maduro, wird es in Köln eine Solidaritätskundgebung mit der Bevölkerung Venezuelas geben. Wir rufen dazu auf, sich daran zu beteiligen.

Die DKP verurteilt die völkerrechtswidrige und kriminelle Aktion der USA, durch die sie sich die weltweit größten Erdölvorräte aneignen wollen und die sich auch unmittelbar gegen alle fortschrittlichen Regierungen der Region – insbesondere gegen das sozialistische Kuba – richtet.

Kundgebung: Völkerrechtswidrige Aggression stoppen – USA-Raus aus Venezuela!

Donnerstag, 8. Januar 2026
17:30 Uhr
Köln, Bahnhofsvorplatz

Weiterlesen: 8. Januar: Kundgebung in Köln – USA raus aus Venezuela!

Hände weg von Venezuela!

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Erklärung der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) zum Angriff der USA auf Venezuela

In der Nacht auf den 3. Januar hat die US-Luftwaffe Venezuela angegriffen. Es gab mehrere Explosionen sowohl in der Hauptstadt Caracas als auch in anderen Orten. Ziele waren sowohl militärische Objekte und Flughäfen als auch das Parlament des Landes und der Präsidentenpalast.

US-Präsident Trump verkündete, dass der venezolanische Präsident Nicolás Maduro und seine Ehefrau von US-Kräften außer Landes gebracht worden seien. Die Vize-Präsidentin Venezuelas, Delcy Rodriguez, bestätigte die illegale Entführung. Der militärische Angriff der USA und die Verschleppung des legitimen Präsidenten sollen einen Staatsstreich gegen die antiimperialistische venezolanische Regierung erzwingen. Das Außenministerium in Caracas hat angekündigt, eine Sitzung des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen zu beantragen.

Die DKP verurteilt die völkerrechtswidrige und kriminelle Aktion der USA, durch die sie sich die weltweit größten Erdölvorräte aneignen wollen und die sich auch unmittelbar gegen alle fortschrittlichen Regierungen der Region – insbesondere gegen das sozialistische Kuba – richtet.

Die DKP verurteilt ebenso die zahlreichen weiteren militärischen Aggressionen Washingtons gegen Venezuela. Bereits im November hatten die USA ihren größten Flugzeugträger aus dem Mittelmeer vor die Küste Venezuelas verlegt. Die venezolanische Regierung hatte deswegen bereits zuvor den Ausnahmezustand ausgerufen und das venezolanische Volk, alle sozialen und politischen Kräfte aufgerufen, die Mobilisierungspläne zu aktivieren, um Souveränität und Frieden zu gewährleisten.

Während China, Russland, Kolumbien, der Iran und viele weitere Länder die völkerrechtswidrige Aggression des US-Imperialismus verurteilen, schweigt die Bundesregierung bislang. Offenbar möchte die Außenpolitik des deutschen Imperialismus einen gebührenden Platz in der „US-Sicherheitsstrategie“ einnehmen. Die DKP erklärt hingegen ihre Solidarität mit dem venezolanischen Volk und seiner Regierung und ruft dazu auf, sich an öffentlichen Kundgebungen und Aktionen zur Unterstützung Venezuelas zu beteiligen und diese zu organisieren.

Der Vorsitzende der DKP, Patrik Köbele, erklärte dazu: „Wir verurteilen die neuerlichen US-Aggressionen, die sich vor allem gegen Venezuela und Kuba richten. Die völkerrechtswidrigen Angriffe mit der Entführung des Präsidenten Maduros untergraben die Souveränität Venezuelas und soll einen Regierungssturz in Caracas herbeiführen und die Instabilität in der Region fördern. Wir drücken unsere Solidarität mit dem venezolanischen Volk und seiner Regierung aus!“

Die DKP ruft zu Solidaritätsaktionen auf. Sie sollen auch Druck auf die Bundesregierung machen, die den völkerrechtwidrigen Angriff verurteilen muss.

Die DKP bekräftigt ihre Mobilisierung zum LLL-Wochenende vom 9. bis 11. Januar 2026 in Berlin. Dieses soll ein Höhepunkt der Solidarität mit dem Kampf Venezuelas gegen die imperialistische Aggression sein.

Essen, 3. Januar 2026

Weiterlesen: Hände weg von Venezuela!

Erklärung der DKP zur Kündigung der Konten des Vereins Rote Hilfe e.V.

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Solidarisch gegen Debanking

In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass dem Verein Rote Hilfe e.V. sämtliche Konten bei der GLS Bank und bei der Sparkasse Göttingen gekündigt wurden. Die Rote Hilfe geht davon aus, dass sich die Banken mit diesem Schritt der US-Sanktionspolitik beugen, die sich auch gegen linke Strukturen in Deutschland richtet. Es handelt sich um einen weiteren Fall des sogenannten Debankings, mit dem derzeit gegen oppositionelle Organisationen, Strömungen und Einzelpersonen vorgegangen wird. Die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) ist solidarisch mit der Roten Hilfe, die seit mehr als 100 Jahren Solidarität gegen staatliche Repressionen organisiert.

„Wenn eine scheinbar alternative Genossenschaftsbank und ein öffentlich-rechtliches Institut wie die Sparkasse Göttingen in einer offenbar konzertierten Aktion gegen die Opposition in diesem Land vorgehen, dann müssen alle Alarmglocken schrillen“, sagt Patrik Köbele, Vorsitzender der Deutschen Kommunistischen Partei. 

Auch die DKP verliert zum Jahresende ihre Konten bei der GLS Bank. Eine Begründung dafür hat die Bank bis heute nicht geliefert. Es liegt jedoch ein Zusammenhang mit einer Spendenaktion für Kuba nah – und damit ebenfalls eine Unterordnung der Bank unter die US-Sanktionspolitik.

„Die Banken reihen sich in den reaktionär-militaristischen Gesellschaftsumbau ein. Sie nutzen ihren Handlungsraum, um über finanziellen Druck politische Bewegung zu sabotieren. Sie stellen sich in den Dienst derer, die Solidarität verbieten wollen, weil Solidarität eine Waffe ist – unsere Waffe“, so Köbele. „Aber das wird ihnen nicht gelingen.“

Die DKP ruft zur Solidarität mit der Roten Hilfe auf.

Weiterlesen: Erklärung der DKP zur Kündigung der Konten des Vereins Rote Hilfe e.V.

«Nein zur Wehrpflicht!»

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Zweierlei Solidarität

Auf Papkarton gemalter Vater hält zwei blutige Tüten, dazu den Text «Niemals werden wir den Vater vergessen, der die zerstückelten Leichen seiner Kinder in den Tüten trug!»

Die Wolkenburg ist laut Eigenwerbung eine der Premium-Eventlocations in Köln. Da «werden Hochzeiten nicht veranstaltet, Geburtstage nicht begangen und Tagungen nicht gehalten. Hier wird jeder Anlass zelebriert.»

Am 22. November war es eine Benefizgala, zelebriert von Women’s International Zionist Organization (WIZO). Motto «One Night for Children». Schirmherr dieser Charity-Veranstaltung war NRW-Innenminister Herbert Reul. 300 Gäste waren zum WIZO-Ball geladen, unter ihnen Oberbürgermeister Torsten Burmester und seine Vorgängerin Henriette Reker. Die Sammlung erbrachte stolze 200.000 Euro. Sie sollen für die Therapie traumatisierter Kinder und Jugendlicher verwendet werden. Israelischer Kinder.

Es ist zu begrüßen, wenn für traumatisierte Kinder in Israel Geld gesammelt wird. Störungen hat es offenbar nicht gegeben. Man war unter sich. Niemand verdarb den Gästen die Laune durch Fragen nach dem laut Amnesty andauernden Genozid in Gaza oder der ethnischen Säuberung der Westbank durch Siedler und IDF.

Niemand erinnerte die Gäste daran, dass Israel wiederholt die Einfuhr humanitärer Hilfslieferungen in den Gazastreifen blockiert. Schon am 22. August 2025 waren dort laut UNO eine halbe Million Menschen von einer Hungersnot betroffen. Gegenwärtig spricht die UNO von 9.300 Kindern unter fünf Jahren in Gaza, die unter schwerer akuter Unterernährung leiden.

Auf dem Ball betonte OB Burmester das Recht von Kindern, unbeschwert und fröhlich aufzuwachsen. Aber warum weigert sich Köln, bereits traumatisierte und schwer verletzte Kinder aus Gaza zur medizinischen Behandlung aufzunehmen?

Die Bundesregierung liefert just die Waffen nach Israel, die die Zerstörungen in der Westbank und in Gaza anrichten. Wie überhaupt sich unsere Staatsräson in Kriegsvorbereitungen durch Aufrüstung und Wehrpflicht fügt.

Aber zusammen mit dem Kölner Friedensforum wollen wir

alles dafür tun, dass die Kriege in der Ukraine, in Gaza, der Westbank, im Sudan und weltweit endlich beendet werden, alles tun für die unteilbare und unbedingte Verwirklichung der Menschenrechte, für Deeskalation, Entspannung und gemeinsame Sicherheit, für die universelle Geltung des Völkerrechts, für einen positiven Frieden als soziale, zivile und international solidarische Entwicklung.

 

Wir rufen auf zur Demonstration

«Nein zur Wehrpflicht»

Samstag, 6. Dezember, 14 Uhr ab Hans-Böckler-Platz



«Nein zur Wehrpflicht»


 

Einschätzung der Kölner Kommunalwahl vom September 2025

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DKP-Wahlplakat während der Europawahlen 2024. Foto: DKP Köln

Anlässlich der konstituierenden Sitzung des Stadtrats am kommenden Donnerstag (6. November 2025) spekuliert die Kölnische Rundschau (KR) vom vergangenen Samstag (25. Oktober) über mögliche Koalitionen.
Tatsächlich ist die Lage für die herrschenden Parteien prekär. Im Verhältnis zur Wahl 2020 haben Linke, nämlich Linkspartei und BSW, zusammen 6 Sitze gewonnen, die auf der bürgerlichen Seite verloren gegangen sind. Die CDU verliert einen Sitz, ebenso wie die SPD, Grüne vier, die Gruppen Klima und Gut drei, die FDP zwei (sie bildet jetzt zusammen mit der Kölner Stadtgesellschaft eine Fraktionsgemeinschaft, um wieder Fraktionsstatus zu genießen). Dieses Debakel kann die AfD mit einem Gewinn von vier Sitzen nutzen, aber unterm Strich bleibt für die bürgerliche Seite ein Verlust-Volumen von sechs Sitzen, wenn man die Gruppe Volt nicht unberücksichtigt lässt.

Weiterlesen: Einschätzung der Kölner Kommunalwahl vom September 2025

Weitere Beiträge ...

  1. 3. Oktober 2025: Demonstration in Uedem, für Frieden, Entspannungspolitik und Abrüstung
  2. 3. Oktober: Bundesweite Demonstrationen in Berlin und in Stuttgart
  3. Referat zur wachsenden Kriegsgefahr und zum Friedenskampf
  4. Erklärung zur Polizeigewalt gegen die Demonstration von Rheinmetall Entwaffnen und des Kölner Friedensforums zum Antikriegstag 2025 im Köln

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Neue Beiträge

  • Tödliche Kürzungen und Kriegsertüchtigung
  • Armutsprogramme werden scheitern
  • 8. Mai 1945 – Tag der Befreiung Europas von Faschismus und Krieg – und heute?
  • Rote Maifeier der DKP Köln am 9. Mai!
  • Preisstopp!
  • Gruppen- und Kulturabend der Gruppe Innenstadt im April: Egon Erwin Kisch
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  • Referat über Rosa Meyer-Leviné zum Internationalen Frauentag 2026
  • Krieg gegen Iran und die Folgen
  • Demonstration am 14. März in Köln: Solidarität mit den Menschen im Iran!
  • Ford-Vertrauensleute: «Nein zum Umbau auf Kriegswirtschaft!»
  • Völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Iran stoppen!
  • Gruppenberatung des Bezirks Rheinland
  • Der Markt richtet es nicht!
  • Was folgt auf die Entführung von Maduro?
  • Bericht der Demonstration in Köln: Hände weg von Venezuela!
UZ-Dokumentation «Umwelt – eine akute Menschheitsfrage»  Grün geht nicht ohne Rot.  DKP zu Ursachen und Lösungsansätzen für die ökologische Krise.

Termine

  • Veranstaltung in Bonn: Den Dritten Weltkrieg verhindern!
  • Veranstalltungsreihe: Friedensfähig statt kriegstüchtig
  • Demonstration zum Nakba-Tag am 15. Mai in Köln
  • Informations- und Diskussionsveranstaltung am 28. April in Köln: «Against War – Gegen Krieg»!
  • Hände weg von Kuba! Manifest der Kuba-Solidarität am 12. April
  • Veranstaltung: China – Marktwirtschaftlicher Sozialismus!?
  • DKP Köln lädt zum 8. März
  • Theater anlässlich des Internationalen Frauentags in Essen
  • Demonstration am 17. Januar in Köln: Manos fuera de Venzuela! Hände weg von Venezuela! Hands off Venezuela!
  • 3. Oktober: Bundesweite Demonstrationen in Berlin und in Stuttgart
  • 3. Oktober 2025: Demonstration in Uedem, für Frieden, Entspannungspolitik und Abrüstung
  • Vom Klassenzimmer in den Krieg?

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