Deutsche Kommunistische Partei Rheinland-Westfalen

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Zitat

»Wir ha­ben Ka­pi­ta­lis­ten und So­zia­lis­ten und sol­che, die sich nicht ent­schei­den kön­nen: So­zi­al­de­mo­kra­ten.«

Volker Pispers, Kabarettist

UZ 5

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Unsere Zeit

Sozialistische Wochenzeitung - Zeitung der DKP Unsere Zeit
  • Kesseltreiben gegen „Frankfurt – Sozial!“
    Am 15. März wird in Frankfurt am Main ein neues Stadtparlament gewählt. Mit dabei ist die Bürgerinitiative „Frankfurt – Sozial!“, die auch von der DKP...

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  • „Stoppt die Eskalation der Aggression gegen Kuba!“
    Die USA versuchen das sozialistische Kuba zu vernichten. In einer Erklärung wenden sich kommunistische und Arbeiterparteien gegen die verbrecherische Blockade der USA und verurteilen die...

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  • Kuba kämpft
    Die Lage auf Kuba ist äußerst ernst. Nach dem Überfall der USA auf Venezuela und der Verhängung der Öl-Blockade gegen Kuba gelangt kein Treibstoff mehr...

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  • High-Tech-Betrieb wird zerschlagen
    Rund Hundert Beschäftigte von Mahle Fellbach haben gestern gegen die drohende Schließung ihres Standortes protestiert. Unterstützt wurden sie von Kolleginnen und Kollegen anderer Mahle-Betriebe. Immer...

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  • „Du schreibst Geschichte“
    Den ersten großen Jubel gibt es gleich am frühen Freitagmorgen, als aus den Verhandlungen mit der Leitung der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) verkündet wird, dass der...

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  • Krieger setzen auf Kerneuropa
    In diesen Tagen gleicht die bayerische Landeshauptstadt einer Festung. Zur „Münchener Sicherheitskonferenz“, die nach Redaktionsschluss von UZ von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) eröffnet wurde, sind...

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  • Butter statt Kanonen
    „Die Angriffe der Union und der Arbeitgeber auf den Sozialstaat und die Beschäftigten werden immer unverschämter.“ Mit diesem Satz beginnt eine Erklärung der DGB-Vorsitzenden Yasmin...

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  • Zusammenstehen!
    Nach der Forderung des hessischen Antisemitismusbeauftragten Uwe Becker (CDU), den Verein „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ so „schnell wie möglich“ zu verbieten, haben...

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  • Verhandlungsbereitschaft geht gegen Null
    Der Kampf der Beschäftigten um Gleichstellung ausgegliederter Klinikbereiche geht in eine neue Runde. Im Zuge der Tarifverhandlungen bei Vivantes in Berlin, die für diese Betriebsteile...

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  • To-Do-Liste der Totengräber
    Im Januar hat die Arbeitslosigkeit laut Bundesagentur für Arbeit mit 3,085 Millionen den höchsten Stand seit fast zwölf Jahren erreicht. Gleichzeitig sind immer mehr Menschen in...

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  • Respekt und 500 Euro
    Am Dienstag startete die zweite Verhandlungsrunde in der Tarifauseinandersetzung für die Beschäftigten der Arbeiterwohlfahrt (AWO) NRW (nach Redaktionsschluss). In der ersten Verhandlungsrunde am 20. Januar hatte...

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  • Teurer Flop in Neuauflage
    Nicht vor dem Parlament, nein, vor den versammelten Börsianern verkündet Kanzler Friedrich Merz sein Regierungsprogramm zu einem „Paradigmenwechsel in der deutschen Altersversorgungspolitik“: „Die gesetzliche Rentenversicherung...

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  • Jobabbau bei Osram
    Der deutsch-österreichische Konzern ams Osram will Stellen abbauen – und zwar weltweit. In Deutschland will ams Osram im Halbleitergeschäft, das in Regensburg angesiedelt ist, eine dreistellige...

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  • Mieten steigen ­ungebremst weiter
    Die NRW.Bank hat aktuelle Zahlen zum Wohnungsmarkt veröffentlicht. Diese zeigen: Die Mieten steigen auch in Nordrhein-Westfalen immer weiter. Demnach lagen die mittleren Angebotsmieten für Wiedervermietungsobjekte...

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  • Tarifrunde Chemie
    Die erste Verhandlungsrunde für die bundesweit 585.000 Beschäftigten in der Chemie- und Pharmaindustrie ist letzte Woche in Hannover ohne Ergebnis vertagt worden. Ein konkretes Angebot...

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  • Angst vor Uhren und Klamotten
    Das deutsche Außenministerium warnt: „Von Reisen in die Russische Föderation wird dringend abgeraten. In der Russischen Föderation besteht auch für deutsche Staatsangehörige und deutsch-russische Doppelstaater...

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  • Kein Ort für (junge) Menschen
    Florian Hahn, seit dem vergangenen Jahr Staatsminister beim Bundesminister des Auswärtigen und davor verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU, führte, angesprochen auf die Wehrpflicht für Frauen, im...

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  • „Das Wichtigste ist, die Bedrohungslüge zu entkräften“
    Von der geplanten Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen bis zum Widerstand gegen die Wehrpflicht: In den kommenden Monaten kommen viele Aufgaben auf die Friedensbewegung zu. UZ sprach...

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  • Mit deutscher Hilfe in den Knast
    Am 4. Februar ist in Budapest das Urteil gegen Maja T. gefallen. Die sich selbst als nicht-binäre definierende antifaschistische Person soll für acht Jahre ins Gefängnis...

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  • Wieder Debanking
    Die Postbank hat das Konto der Berliner „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Verband der Antifaschistinnen und Antifaschisten e. V.“ (VVN-VdA) gekündigt. Wie der Verband in seinem...

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  • US-Liebe schmilzt
    Laut einer aktuellen Umfrage des Allensbach-Instituts im Auftrag des Centrums für Strategie und Höhere Führung nennen 65 Prozent der Deutschen die USA, wenn sie nach den...

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  • Brandmauer-Trauer
    In der Thüringer Politik herrscht Aufregung. Im Landtag hat die AfD einem Antrag der Linkspartei zur Ausweitung der Sportstättenförderung zugestimmt und so für eine knappe...

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    „Dieser Schritt soll unsere Wurzeln in allen Regionen des Landes Israel vertiefen und die Vorstellung eines palästinensischen Staates begraben.“ So äußerte sich der zionistische Extremist...

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    Beobachter der britischen Justiz konnten sich in der vergangenen Woche die Augen reiben. Die sechs Aktivisten der „Filton 24“, die dem Netzwerk Palestine Action zugerechnet...

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  • Hafenarbeiter arbeiten nicht für den Krieg!
    Unter diesem Motto haben Hafenarbeiter in mehr als 20 europäischen Städten am Freitag vergangener Woche Haltung gezeigt. In einer von fünf Gewerkschaften (USB aus Italien,...

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  • Nebelkerzen, aber Bewegung
    Am 4. und 5. Februar fanden in Abu-Dhabi erneut Verhandlungen zur Regulierung des Ukraine-Konflikts statt. Es war das zweite trilaterale Treffen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und...

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  • Unspektakuläre Verhandlungen
    Das Atomabkommen – der sogenannte „Joint Comprehensive Plan of Action“ (JCPOA) – trat am 20. Januar 2016 in Kraft und verlangte vom Iran eine massive Reduzierung seines legalen...

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  • Besonnen gegen ­Blockade
    Völkerrecht, Charta der Vereinten Nationen, Selbstbestimmungsrecht von Völkern – den USA alles scheißegal. Das zeigt sich einmal mehr bei dem verbrecherischen Druck, den die Trump-Regierung auf...

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  • Vom Hitlerjungen zum Kommunisten
    Über 100.000 Kindersoldaten sind in den letzten Jahren des Vernichtungskriegs des deutschen Faschismus sinnlos gestorben. Von der Hitlerjugend über den Volkssturm bis zum „dritten Aufgebot“ wurden...

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junge Welt

08. Februar 2026

junge Welt. Die linke Tageszeitung.
  • FDGB: »Da wurde ohne Schönfärberei Klartext geredet«
    Über die Stimmung der Arbeiter in den letzten Jahren der DDR, die Arbeit im FDGB und die Kampagne gegen die Gewerkschaften 1989. Ein Gespräch mit Gerhard Nennstiel, von 1988 bis 1989 Vorsitzender der IG Metall im FDGB.
  • Klassiker: Selbstmörderqualifikation
    Karl Liebknecht untersuchte 1907 in »Militarismus und Antimilitarismus« die Methoden der Armee zur Beseitigung des Klassenbewusstseins von Wehrpflichtigen: Geistiges Zuckerbrot und disziplinarische Peitsche.
  • Der schwarze Kanal: Un(…)menschen in der FAZ
    »Russische Unmenschen« – die FAZ bewährt sich erneut als Frontorgan der deutschen Herrenmenschenkriegstüchtigkeit. Siehe die Feldzüge zur Zerschlagung Jugoslawiens in den 90er Jahren unter deutscher Federführung.
  • Japan: Frau ja, Feminismus nein [Online-Abo]
    Die erste Premierin bringt zwar frischen Wind in das männerdominierte Terrain – strukturelle Verbesserungen für Frauen sind von der neoliberalen Hardlinerin allerdings nicht zu erwarten.
  • XYZ: Dreisprung
    »Das grenzenlose Und«, »Delilah«, »Bemühungspflicht«, die bisherigen Bücher von Sandra Weihs verhalten sich dennoch wie ein Dreisprung. Sie gehören unmittelbar zusammen, sie sind wie eine in Phasen ablaufende Bewegung.
  • Coole Wampe: Ghriba
    Die Plauener Kommune versüßt sich ihren Kulturschock mit marokkanischer Patisserie.
  • Rätseln und gewinnen!: Kreuzworträtsel
    jW-Wochenendrätsel: Mitmachen und gewinnen!
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Was folgt auf die Entführung von Maduro?

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Hände weg von Venezuela. Foto: DKP Köln

Das Ereignis

Unmittelbar nach der Entführungsaktion in der Nacht vom 2. auf den 3. Januar teilten US-Präsident Trump und sein Generalstabschef Caine der Presse Einzelheiten und Zwecke des Angriffs auf Venezuela mit. Caine war sichtlich stolz auf die Aktion. Ohne die „unglaubliche Arbeit verschiedener Nachrichtendienste, darunter die CIA, die NSA und die NGA, hätten wir diese Mission nicht durchführen können“, erklärte er. Sie hätten Monate damit verbracht, „Maduro zu finden und herauszufinden, wie er sich bewegte, wo er lebte, wohin er reiste, was er aß, was er trug und welche Haustiere er hatte.“Die Operation begann kurz nach Mitternacht Ortszeit mit Bombenabwürfen auf Wohngebiete und militärische Einrichtungen in Caracas und Umgebung. Mehr als 150 Flugzeuge – Bomber, Kampfflugzeuge, Überwachungsflugzeuge und Hubschrauber, bemannt und unbemannt – seien von 20 verschiedenen Punkten an Land und auf See aufgebrochen, um gleichzeitig in Venezuela angreifen zu können.

Die Luftschläge galten den venezolanischen Luftabwehr- und Kommunikationssystemen. Das Land verfügt über russische S-300-Luftverteidigungssysteme. Deren Ausschaltung und Zerstörung hatte das US-Militär zuvor wochenlang trainiert. Explosionen auf dem Flugplatz La Carlota und dem Militärkomplex Fuerte Tiuna im Raum Caracas rissen die Leute aus dem Schlaf. Weiträumig war der Stromversorgung unterbrochen. Laut General Caine konnte der Überraschungseffekt genutzt werden, um die Interventionstruppe in die Innenstadt von Caracas zu bringen. Die Hubschrauberstaffel erreichte Maduros Anwesen um 1:00 Uhr US-amerikanischer Ostküstenzeit bzw. 2:00 Uhr Ortszeit in Caracas. „Bei der Ankunft im Zielgebiet gerieten die Hubschrauber unter Beschuss und erwiderten diesen mit überlegener Feuerkraft und in Ausübung ihrer Selbstverteidigung“, berichtete General Caine. Dabei sei ein Helikopter getroffen worden, aber flugfähig geblieben.

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Bericht der Demonstration in Köln: Hände weg von Venezuela!

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Foto: DKP Köln

Am 3. Januar griffen US-Militär und Geheimdienste Venezuela an. Sie entführten den venezolanischen Staatspräsidenten Nicolás Maduro samt seiner Ehefrau, Cilia Flores, nach New York. Als Vorwand dient eine Anklage wegen Drogengeschäften, aber in Wahrheit geht es um Öl, über das Venezuela reichlich verfügt.

In Köln machte sich zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage die Empörung Luft. Im Aufruf des Bündnisses heißt es:

„Gestern Venezuela, morgen Kolumbien und übermorgen Grönland?! Da machen wir nicht mit! Wir fordern die Bundesregierung auf, sich klar gegen den völkerrechtswidrigen militärischen Angriff der USA auf Venezuela zu positionieren. Wir demonstrieren gegen den US-Imperialismus und gegen das Wegschauen der Bundesregierung angesichts eklatanter Verstöße gegen das UN-Gewaltverbot.“

Weiterlesen: Bericht der Demonstration in Köln: Hände weg von Venezuela!

Demonstration am 17. Januar in Köln: Manos fuera de Venzuela! Hände weg von Venezuela! Hands off Venezuela!

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Samstag 17.01.2026

15 Uhr Zülpicher Platz, Köln
Kundgebung mit Demonstrationszug

Die DKP Köln begrüßt und unterstützt die Demonstration zur Solidarität mit der venezolanischen Bevölkerung. Die Angriffe des US-Imperialismus auf Venezuela, bedrohen aber auch direkt den sozialistischen Staat Kuba, Venezuelas Nachbar Kolumbien und Grönland.

Wir rufen dazu auf, sich an der Demonstration zu beteiligen.

Weiterlesen: Demonstration am 17. Januar in Köln: Manos fuera de Venzuela! Hände weg von Venezuela! Hands off...

8. Januar: Kundgebung in Köln – USA raus aus Venezuela!

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Nach den Angriffen der USA auf Venezuela und der Entführung des Präsidenten Nicolás Maduro, wird es in Köln eine Solidaritätskundgebung mit der Bevölkerung Venezuelas geben. Wir rufen dazu auf, sich daran zu beteiligen.

Die DKP verurteilt die völkerrechtswidrige und kriminelle Aktion der USA, durch die sie sich die weltweit größten Erdölvorräte aneignen wollen und die sich auch unmittelbar gegen alle fortschrittlichen Regierungen der Region – insbesondere gegen das sozialistische Kuba – richtet.

Kundgebung: Völkerrechtswidrige Aggression stoppen – USA-Raus aus Venezuela!

Donnerstag, 8. Januar 2026
17:30 Uhr
Köln, Bahnhofsvorplatz

Weiterlesen: 8. Januar: Kundgebung in Köln – USA raus aus Venezuela!

Hände weg von Venezuela!

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Erklärung der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) zum Angriff der USA auf Venezuela

In der Nacht auf den 3. Januar hat die US-Luftwaffe Venezuela angegriffen. Es gab mehrere Explosionen sowohl in der Hauptstadt Caracas als auch in anderen Orten. Ziele waren sowohl militärische Objekte und Flughäfen als auch das Parlament des Landes und der Präsidentenpalast.

US-Präsident Trump verkündete, dass der venezolanische Präsident Nicolás Maduro und seine Ehefrau von US-Kräften außer Landes gebracht worden seien. Die Vize-Präsidentin Venezuelas, Delcy Rodriguez, bestätigte die illegale Entführung. Der militärische Angriff der USA und die Verschleppung des legitimen Präsidenten sollen einen Staatsstreich gegen die antiimperialistische venezolanische Regierung erzwingen. Das Außenministerium in Caracas hat angekündigt, eine Sitzung des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen zu beantragen.

Die DKP verurteilt die völkerrechtswidrige und kriminelle Aktion der USA, durch die sie sich die weltweit größten Erdölvorräte aneignen wollen und die sich auch unmittelbar gegen alle fortschrittlichen Regierungen der Region – insbesondere gegen das sozialistische Kuba – richtet.

Die DKP verurteilt ebenso die zahlreichen weiteren militärischen Aggressionen Washingtons gegen Venezuela. Bereits im November hatten die USA ihren größten Flugzeugträger aus dem Mittelmeer vor die Küste Venezuelas verlegt. Die venezolanische Regierung hatte deswegen bereits zuvor den Ausnahmezustand ausgerufen und das venezolanische Volk, alle sozialen und politischen Kräfte aufgerufen, die Mobilisierungspläne zu aktivieren, um Souveränität und Frieden zu gewährleisten.

Während China, Russland, Kolumbien, der Iran und viele weitere Länder die völkerrechtswidrige Aggression des US-Imperialismus verurteilen, schweigt die Bundesregierung bislang. Offenbar möchte die Außenpolitik des deutschen Imperialismus einen gebührenden Platz in der „US-Sicherheitsstrategie“ einnehmen. Die DKP erklärt hingegen ihre Solidarität mit dem venezolanischen Volk und seiner Regierung und ruft dazu auf, sich an öffentlichen Kundgebungen und Aktionen zur Unterstützung Venezuelas zu beteiligen und diese zu organisieren.

Der Vorsitzende der DKP, Patrik Köbele, erklärte dazu: „Wir verurteilen die neuerlichen US-Aggressionen, die sich vor allem gegen Venezuela und Kuba richten. Die völkerrechtswidrigen Angriffe mit der Entführung des Präsidenten Maduros untergraben die Souveränität Venezuelas und soll einen Regierungssturz in Caracas herbeiführen und die Instabilität in der Region fördern. Wir drücken unsere Solidarität mit dem venezolanischen Volk und seiner Regierung aus!“

Die DKP ruft zu Solidaritätsaktionen auf. Sie sollen auch Druck auf die Bundesregierung machen, die den völkerrechtwidrigen Angriff verurteilen muss.

Die DKP bekräftigt ihre Mobilisierung zum LLL-Wochenende vom 9. bis 11. Januar 2026 in Berlin. Dieses soll ein Höhepunkt der Solidarität mit dem Kampf Venezuelas gegen die imperialistische Aggression sein.

Essen, 3. Januar 2026

Weiterlesen: Hände weg von Venezuela!

Erklärung der DKP zur Kündigung der Konten des Vereins Rote Hilfe e.V.

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Solidarisch gegen Debanking

In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass dem Verein Rote Hilfe e.V. sämtliche Konten bei der GLS Bank und bei der Sparkasse Göttingen gekündigt wurden. Die Rote Hilfe geht davon aus, dass sich die Banken mit diesem Schritt der US-Sanktionspolitik beugen, die sich auch gegen linke Strukturen in Deutschland richtet. Es handelt sich um einen weiteren Fall des sogenannten Debankings, mit dem derzeit gegen oppositionelle Organisationen, Strömungen und Einzelpersonen vorgegangen wird. Die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) ist solidarisch mit der Roten Hilfe, die seit mehr als 100 Jahren Solidarität gegen staatliche Repressionen organisiert.

„Wenn eine scheinbar alternative Genossenschaftsbank und ein öffentlich-rechtliches Institut wie die Sparkasse Göttingen in einer offenbar konzertierten Aktion gegen die Opposition in diesem Land vorgehen, dann müssen alle Alarmglocken schrillen“, sagt Patrik Köbele, Vorsitzender der Deutschen Kommunistischen Partei. 

Auch die DKP verliert zum Jahresende ihre Konten bei der GLS Bank. Eine Begründung dafür hat die Bank bis heute nicht geliefert. Es liegt jedoch ein Zusammenhang mit einer Spendenaktion für Kuba nah – und damit ebenfalls eine Unterordnung der Bank unter die US-Sanktionspolitik.

„Die Banken reihen sich in den reaktionär-militaristischen Gesellschaftsumbau ein. Sie nutzen ihren Handlungsraum, um über finanziellen Druck politische Bewegung zu sabotieren. Sie stellen sich in den Dienst derer, die Solidarität verbieten wollen, weil Solidarität eine Waffe ist – unsere Waffe“, so Köbele. „Aber das wird ihnen nicht gelingen.“

Die DKP ruft zur Solidarität mit der Roten Hilfe auf.

Weiterlesen: Erklärung der DKP zur Kündigung der Konten des Vereins Rote Hilfe e.V.

«Nein zur Wehrpflicht!»

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Zweierlei Solidarität

Auf Papkarton gemalter Vater hält zwei blutige Tüten, dazu den Text «Niemals werden wir den Vater vergessen, der die zerstückelten Leichen seiner Kinder in den Tüten trug!»

Die Wolkenburg ist laut Eigenwerbung eine der Premium-Eventlocations in Köln. Da «werden Hochzeiten nicht veranstaltet, Geburtstage nicht begangen und Tagungen nicht gehalten. Hier wird jeder Anlass zelebriert.»

Am 22. November war es eine Benefizgala, zelebriert von Women’s International Zionist Organization (WIZO). Motto «One Night for Children». Schirmherr dieser Charity-Veranstaltung war NRW-Innenminister Herbert Reul. 300 Gäste waren zum WIZO-Ball geladen, unter ihnen Oberbürgermeister Torsten Burmester und seine Vorgängerin Henriette Reker. Die Sammlung erbrachte stolze 200.000 Euro. Sie sollen für die Therapie traumatisierter Kinder und Jugendlicher verwendet werden. Israelischer Kinder.

Es ist zu begrüßen, wenn für traumatisierte Kinder in Israel Geld gesammelt wird. Störungen hat es offenbar nicht gegeben. Man war unter sich. Niemand verdarb den Gästen die Laune durch Fragen nach dem laut Amnesty andauernden Genozid in Gaza oder der ethnischen Säuberung der Westbank durch Siedler und IDF.

Niemand erinnerte die Gäste daran, dass Israel wiederholt die Einfuhr humanitärer Hilfslieferungen in den Gazastreifen blockiert. Schon am 22. August 2025 waren dort laut UNO eine halbe Million Menschen von einer Hungersnot betroffen. Gegenwärtig spricht die UNO von 9.300 Kindern unter fünf Jahren in Gaza, die unter schwerer akuter Unterernährung leiden.

Auf dem Ball betonte OB Burmester das Recht von Kindern, unbeschwert und fröhlich aufzuwachsen. Aber warum weigert sich Köln, bereits traumatisierte und schwer verletzte Kinder aus Gaza zur medizinischen Behandlung aufzunehmen?

Die Bundesregierung liefert just die Waffen nach Israel, die die Zerstörungen in der Westbank und in Gaza anrichten. Wie überhaupt sich unsere Staatsräson in Kriegsvorbereitungen durch Aufrüstung und Wehrpflicht fügt.

Aber zusammen mit dem Kölner Friedensforum wollen wir

alles dafür tun, dass die Kriege in der Ukraine, in Gaza, der Westbank, im Sudan und weltweit endlich beendet werden, alles tun für die unteilbare und unbedingte Verwirklichung der Menschenrechte, für Deeskalation, Entspannung und gemeinsame Sicherheit, für die universelle Geltung des Völkerrechts, für einen positiven Frieden als soziale, zivile und international solidarische Entwicklung.

 

Wir rufen auf zur Demonstration

«Nein zur Wehrpflicht»

Samstag, 6. Dezember, 14 Uhr ab Hans-Böckler-Platz



«Nein zur Wehrpflicht»


 

Einschätzung der Kölner Kommunalwahl vom September 2025

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DKP-Wahlplakat während der Europawahlen 2024. Foto: DKP Köln

Anlässlich der konstituierenden Sitzung des Stadtrats am kommenden Donnerstag (6. November 2025) spekuliert die Kölnische Rundschau (KR) vom vergangenen Samstag (25. Oktober) über mögliche Koalitionen.
Tatsächlich ist die Lage für die herrschenden Parteien prekär. Im Verhältnis zur Wahl 2020 haben Linke, nämlich Linkspartei und BSW, zusammen 6 Sitze gewonnen, die auf der bürgerlichen Seite verloren gegangen sind. Die CDU verliert einen Sitz, ebenso wie die SPD, Grüne vier, die Gruppen Klima und Gut drei, die FDP zwei (sie bildet jetzt zusammen mit der Kölner Stadtgesellschaft eine Fraktionsgemeinschaft, um wieder Fraktionsstatus zu genießen). Dieses Debakel kann die AfD mit einem Gewinn von vier Sitzen nutzen, aber unterm Strich bleibt für die bürgerliche Seite ein Verlust-Volumen von sechs Sitzen, wenn man die Gruppe Volt nicht unberücksichtigt lässt.

Weiterlesen: Einschätzung der Kölner Kommunalwahl vom September 2025

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