Deutsche Kommunistische Partei Rheinland-Westfalen

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Zitat

»Das De­mo­kra­­ti­sche am Kom­­mu­­nis­­mus ist, dass in die­sem Ge­sel­l­­schafts­­­sys­­tem je­der Kom­­mu­­nist sein kann. Das un­­­de­­mo­kra­­ti­­sche am Ka­pi­­ta­­lis­­mus ist, dass in ihm nicht je­der Ka­pi­­ta­­list sein kann.«

Giacomo da Bruno,
wallonischer Philosoph

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Unsere Zeit

Sozialistische Wochenzeitung - Zeitung der DKP Unsere Zeit
  • Die nächste Kündigung
    Die Hamburger Sparkasse hat das Konto des Journalisten und Russland-Korrespondenten Ulrich Heyden gekündigt. In dem Kündigungsschreiben, das Heyden vor Kurzem im „Overton“-Magazin veröffentlichte, bezieht sich...

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  • Wo bleiben die Milliarden?
    Nur wenige dürften von dieser Nachricht überrascht sein: Die Bundesregierung nutzt das sogenannte „Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität“ nicht für Investitionen in die zivile Infrastruktur oder...

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  • Die Zeche bezahlen wir
    Der seit bald drei Wochen andauernde Angriff der USA und Israels auf den Iran hat gravierende Auswirkungen weit über die am stärksten leidenden Menschen im...

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  • Es ist an der Zeit, dass die Welt Kuba verteidigt!
    Es ist so zynisch wie pervers: Weil Donald Trumps mordende Soldateska voll damit ausgelastet ist, Mädchenschulen und andere zivile Objekte im Iran zu bombardieren, können...

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  • Der Russe im Vorgarten?
    In zwei Wochen ist Ostern. Angesichts der Weltlage denkt man: Endlich! Denn Ostern steht nicht nur für ein verlängertes Wochenende, sondern vor allem für bundesweite...

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  • Ausschüttung trotz „Gewinneinbruch“
    Wenn es darum geht, die praktizierte Arbeitsplatzvernichtung zu legitimieren, sind auch kreative Wortschöpfungen gefragt. Das jüngste Beispiel lieferte in der vergangenen Woche der VW-Konzernvorstand Oliver...

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  • Verfassungsfeinde bekämpfen!
    „Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.“ So steht es in Artikel 20 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Doch was bedeutet das? Es bedeutet, dass der...

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  • Nachhaltig töten
    Wenn es nach den Grünen geht, werden die Bomber, die Belgrad bombardieren, mit bleifreiem Benzin betankt, spotteten Kabarettisten noch während des Jugoslawienkriegs. Inzwischen hat die...

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  • Auf AfD-Niveau
    Im Mercedes-Werk Sindelfingen fanden vom 3. bis 5. März die Betriebsratswahlen statt. Das erste bemerkenswerte Ergebnis ist die Beteiligung: Sie lag mit 61,4 Prozent rund 6 Prozent höher als...

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  • Pleitewelle
    In Deutschland liegt die Zahl der Firmeninsolvenzen so hoch wie seit zehn Jahren nicht. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes registrierten die Amtsgerichte im letzten Jahr...

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  • Sparen ist teuer
    Die durch das Kaputtsparen der Infrastruktur und Personalmangel verursachten Verspätungen und Zugausfälle kommen die Deutsche Bahn (DB) teuer zu stehen: Für Entschädigungen von Fahrgästen hat...

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  • Reich sein ist gesund
    Laut Robert Koch-Institut (RKI) sterben Männer in „Wohnregionen mit der höchsten sozioökonomischen Benachteiligung“ 7,2 Jahre früher als Männer in den wohlhabendsten Regionen Deutschlands. Bei Frauen beträgt...

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  • Kriegsgewinne
    21 Millionen Euro täglich – so viel verdienen Mineralölkonzerne in Deutschland an den deutlich gestiegenen Spritpreisen seit Beginn der Bombardierung des Irans durch Israel und die USA....

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  • Die Freiheit welcher Wissenschaft?
    Der Bayerische Verfassungsgerichtshof (BayVerfGH) hat am 3. März sein Urteil über die Popularklage von mehr als 200 Einzelpersonen und Organisationen gegen das „Gesetz zur Förderung der...

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  • Blind in die Katastrophe
    Wie in jedem März trafen sich auch in diesem Jahr Freunde, Verwandte, ehemalige Kollegen und Kriegsgegner am Gedenkstein in Sassnitz, um an eine Katastrophe zu...

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  • Freie Deutsche Jugend
    Am 7. März vor 80 Jahren wurde einem Antrag junger Antifaschisten von der sowjetischen Besatzungsmacht stattgegeben. Damit war die „einheitliche, selbstständige, demokratische Jugendorganisation“ namens Freie Deutsche Jugend...

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  • Entschlossen solidarisch
    Am vergangenen Wochenende hat der 27. Bundeskongress der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) in Frankfurt am Main stattgefunden. Mehr als 200 Delegierte aus dem gesamten Bundesgebiet...

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  • Unvergessene Gräueltaten
    Vor einigen Wochen hat sich anlässlich des bevorstehenden 85. Jahrestages des Überfalls der faschistischen Wehrmacht auf die So­wjet­union die Kampagne „Russland ist nicht unser Feind“ gegründet....

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  • Nächster Angriff auf Journalisten
    Die Hamburger Sparkasse hat das Konto des Journalisten und Russland-Korrespondenten Ulrich Heyden gekündigt. In dem Kündigungsschreiben, das Heyden vor Kurzem im „Overton“-Magazin veröffentlichte, bezieht sich...

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  • „Linke“ streitet über Zionismus
    Nachdem sich der Landesparteitag der Partei „Die Linke“ in Niedersachsen in einem Beschluss gegen den „heute real existierenden Zionismus“ ausgesprochen hat, macht der pro-israelische Flügel...

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  • Im Schatten des Iran-Kriegs
    Es war eine Hinrichtung: Am vergangenen Wochenende starb eine ganze palästinensische Familie im Westjordanland im Kugelhagel der israelischen Armee. Der 35-jährigen Mutter, dem 37-jährigen Vater...

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  • Ölgeschäfte im Hinterhof
    Seit dem US-Angriff vom 3. Januar und der Verschleppung von Präsident Nicolás Maduro diktiert Washington faktisch den „Umbau“ der venezolanischen Wirtschaft. Nach Darstellung des US-Außenministeriums dient...

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  • US-Blockade trifft die Schwächsten
    Die Auswirkungen der US-Blockade gegen Kuba, die auf die Energiewirtschaft ausgeweitet wurde, sind dramatisch. Kubas Gesundheitsminister Dr. José Ángel Portal hat für die mexikanische Zeitung...

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  • Luxuriös, exklusiv und unter Beschuss
    Dubai kann wie ein moderner Traum aus Tausendundeiner Nacht wirken: Luxushotels, Touristenattraktionen, Formel-1-Rennen und profitable Geschäftsmöglichkeiten mit Öl und Gas. Die Stadt ist zudem ein...

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  • „Nicht unser Krieg“
    Die Europäische Union will vorerst nicht an einem Militäreinsatz zur Absicherung von Öl- und Gastransporten durch die Straße von Hormus teilnehmen. „Niemand will sich aktiv...

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  • Vogelfrei
    Die Brüder Michail und Alexander Kononowitsch, Mitglieder des Kommunistischen Jugendverbands und der Kommunistischen Partei der Ukraine, sind seit 2022 massiver staatlicher Repression ausgesetzt. Nach Festnahme,...

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  • Gaza 2.0
    Israels Militär hat am Wochenende bekanntgegeben, es plane die größte Bodenoffensive gegen den Libanon seit 2006. Man werde „im Libanon machen, was wir in Gaza...

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  • „Zurückdrängen der Bundeswehr ist möglich“
    Das „Camp Brocken“ sollte ein Höhepunkt bei der Werbung von jungen Rekruten für das deutsche Militär werden. In der vergangenen Woche sagte die Bundeswehr das...

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  • Ein Gespenst geht um im Villenviertel
    Dem allgemeinen Rechtsruck bei der bayerischen Kommunalwahl zum Trotz: Die stark von DKP und SDAJ unterstützte „Linke Liste Nürnberg“ konnte ihr Ratsmandat in der mittelfränkischen...

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  • Ramstein schließen!
    US-Präsident Donald Trump droht der NATO, falls europäische Verbündete nicht helfen, die Straße von Hormus offen zu halten. Seine Drohungen im Kontext eines unprovozierten Angriffskriegs...

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junge Welt

15. März 2026

junge Welt. Die linke Tageszeitung.
  • Zeitschrift Das Argument: »Das Wichtigste ist, die Linke hinreichend links zu machen«
    Über den Kollaps der DDR, die Militarisierung der BRD, die Aufgabe der Linken und was die Zeitschrift Das Argument dazu beitragen kann. Ein Gespräch mit dem neuen Herausgeber Lukas Meisner.
  • Klassiker: Unglückliches Persien
    Rosa Luxemburg sprach 1912 in Bremen über die Entwicklung des Kapitalismus, dessen »Katastrophenpraxis« und das »unglückliche Persien« als Beispiel für imperialistische Expansion.
  • Der schwarze Kanal: Trumps Flötentöne und Kohlers Mitmachmarine
    Zum Glück hat Deutschland mit der FAZ und deren Koherausgeber Berthold Kohler einen Wächterrat. Der steht mit Trump im Durchgeknalltheitswettbewerb und nimmt das wörtlich: Deutsche an die Straße von Hormus.
  • Italien: Der Wahn der extremen Rechten
    Italienische Faschisten machen für »Remigration« mobil und starten Volksinitiative.
  • Pop: Alles so schön bunt hier
    »Eight Miles High« von The Byrds oder eine kleine Geschichte des Psychedelic-Rock
  • Coole Wampe: Fat Green Dream
    Roswitha hat den Saum ihrer schwarzen Cordhose rausgelassen wegen Hochwasser und wusste dann nicht, wie man den aufgetrennten Stoff an den Hosenbeinenden abnäht, so dass sie nicht ausfransen.
  • Rätseln und gewinnen!: Kreuzworträtsel
    jW-Wochenendrätsel: Mitmachen und gewinnen!
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Demonstration am 14. März in Köln: Solidarität mit den Menschen im Iran!

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Sofortiger Stopp der Bombardierung von Iran und Libanon!
Völkerrecht verteidigen!
Selbstbestimmung für das iranische Volk!

Die DKP Köln unterstützt den Aufruf des Kölner Friedensforums zur Demonstration am 14. März 2026 in Köln.

Wann und Wo: 13 Uhr ab Hauptbahnhofsvorplatz (Dom-Seite)

Wir verurteilen den brutalen Angriff der USA und Israels auf den Iran! Unter dem Deckmantel eines “Präventivschlags” wird seit dem 28. Februar ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg geführt, der mittlerweile die gesamte Region destabilisiert.

Uns liegt fern, die iranische Regierung in Schutz zu nehmen, die noch im Januar die Proteste im Iran blutig niedergeschlagen hat. Aber es muss klar sein:

  • Selbstbestimmungsrecht wird nicht durch Bomben von außen geschaffen. Der Kampf der Menschen im Iran für Demokratie und Freiheit wird durch den Krieg von außen nicht gestärkt, sondern geschwächt.
  • Es ging keine nukleare Bedrohung vom iranischen Staat aus. Die Internationale Atomenergiebehörde bestätigte am 3. März erneut, dass es keine
    Hinweise darauf gibt, dass der Iran einsatzfähige Atomwaffen hat.
  • USA und Israel geht auch nicht um Demokratisierung oder Befreiung der Bevölkerung. US-Kriegsminister Hegseth machte klar: Es geht nicht um ein „Experiment zum Demokratie-Aufbau“ (Stern 2.3.26).

Was sie wollen, ist ein Régime-Change im Sinne von Trump und Netanyahu zur Festigung der regionalen Vorherrschaft.

Weiterlesen: Demonstration am 14. März in Köln: Solidarität mit den Menschen im Iran!

Völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Iran stoppen!

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Erklärung der Deutschen Kommunistischen Partei zum Angriff der USA und Israel auf den Iran

Die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) verurteilt die militärischen Angriffe Israels und der USA auf zivile und militärische Ziele in verschiedenen Regionen des Iran und solidarisiert sich mit dem angegriffenen Land.

Der Angriff ist völkerrechtswidrig und torpediert die Atomverhandlungen mit dem Iran. Die deutsche Bundesregierung wurde nach eigenen Angaben im Vorfeld über die Kriegshandlungen informiert und trägt aufgrund ihrer Untätigkeit eine Mitverantwortung für diese gefährliche Eskalation. Währenddessen verübt der Iran Gegenschläge auf US-Militär, zum Beispiel in Kuwait, den Arabischen Emiraten, Katar und Bahrain sowie gegen Israel, und mobilisiert seine Truppen gegen eine mögliche US-Bodeninvasion. Die Gefahr einer weiteren kriegerischen Eskalation ist groß.

Weiterlesen: Völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Iran stoppen!

Theater anlässlich des Internationalen Frauentags in Essen

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 Flyer zum Theater anlässlich des interantionalen Frauentages in EssenINTERNATIONALER FRAUENTAG 2026 in Essen

Ein verfressenes Rüstungskrokodil, der hinterhältige Räuber Lars Listig,
der Teufel, der verlockend für die Bundeswehr wirbt, und viele böse
Buben mehr treiben im Kaspertheater ihr Unwesen.
Zum Glück sind da aber der Kasper, die Gretel und die Großmutter, die
dem üblen Treiben Einhalt gebieten.

Weiterlesen: Theater anlässlich des Internationalen Frauentags in Essen

Was folgt auf die Entführung von Maduro?

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Hände weg von Venezuela. Foto: DKP Köln

Das Ereignis

Unmittelbar nach der Entführungsaktion in der Nacht vom 2. auf den 3. Januar teilten US-Präsident Trump und sein Generalstabschef Caine der Presse Einzelheiten und Zwecke des Angriffs auf Venezuela mit. Caine war sichtlich stolz auf die Aktion. Ohne die „unglaubliche Arbeit verschiedener Nachrichtendienste, darunter die CIA, die NSA und die NGA, hätten wir diese Mission nicht durchführen können“, erklärte er. Sie hätten Monate damit verbracht, „Maduro zu finden und herauszufinden, wie er sich bewegte, wo er lebte, wohin er reiste, was er aß, was er trug und welche Haustiere er hatte.“Die Operation begann kurz nach Mitternacht Ortszeit mit Bombenabwürfen auf Wohngebiete und militärische Einrichtungen in Caracas und Umgebung. Mehr als 150 Flugzeuge – Bomber, Kampfflugzeuge, Überwachungsflugzeuge und Hubschrauber, bemannt und unbemannt – seien von 20 verschiedenen Punkten an Land und auf See aufgebrochen, um gleichzeitig in Venezuela angreifen zu können.

Die Luftschläge galten den venezolanischen Luftabwehr- und Kommunikationssystemen. Das Land verfügt über russische S-300-Luftverteidigungssysteme. Deren Ausschaltung und Zerstörung hatte das US-Militär zuvor wochenlang trainiert. Explosionen auf dem Flugplatz La Carlota und dem Militärkomplex Fuerte Tiuna im Raum Caracas rissen die Leute aus dem Schlaf. Weiträumig war der Stromversorgung unterbrochen. Laut General Caine konnte der Überraschungseffekt genutzt werden, um die Interventionstruppe in die Innenstadt von Caracas zu bringen. Die Hubschrauberstaffel erreichte Maduros Anwesen um 1:00 Uhr US-amerikanischer Ostküstenzeit bzw. 2:00 Uhr Ortszeit in Caracas. „Bei der Ankunft im Zielgebiet gerieten die Hubschrauber unter Beschuss und erwiderten diesen mit überlegener Feuerkraft und in Ausübung ihrer Selbstverteidigung“, berichtete General Caine. Dabei sei ein Helikopter getroffen worden, aber flugfähig geblieben.

Trump, der zuvor (laut New York Times) Sorge hatte, es könnte ihm wie weiland Jimmy Carter mit dem Iran gehen, durfte sich freuen.

Weiterlesen: Was folgt auf die Entführung von Maduro?

Bericht der Demonstration in Köln: Hände weg von Venezuela!

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Foto: DKP Köln

Am 3. Januar griffen US-Militär und Geheimdienste Venezuela an. Sie entführten den venezolanischen Staatspräsidenten Nicolás Maduro samt seiner Ehefrau, Cilia Flores, nach New York. Als Vorwand dient eine Anklage wegen Drogengeschäften, aber in Wahrheit geht es um Öl, über das Venezuela reichlich verfügt.

In Köln machte sich zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage die Empörung Luft. Im Aufruf des Bündnisses heißt es:

„Gestern Venezuela, morgen Kolumbien und übermorgen Grönland?! Da machen wir nicht mit! Wir fordern die Bundesregierung auf, sich klar gegen den völkerrechtswidrigen militärischen Angriff der USA auf Venezuela zu positionieren. Wir demonstrieren gegen den US-Imperialismus und gegen das Wegschauen der Bundesregierung angesichts eklatanter Verstöße gegen das UN-Gewaltverbot.“

Weiterlesen: Bericht der Demonstration in Köln: Hände weg von Venezuela!

Demonstration am 17. Januar in Köln: Manos fuera de Venzuela! Hände weg von Venezuela! Hands off Venezuela!

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Samstag 17.01.2026

15 Uhr Zülpicher Platz, Köln
Kundgebung mit Demonstrationszug

Die DKP Köln begrüßt und unterstützt die Demonstration zur Solidarität mit der venezolanischen Bevölkerung. Die Angriffe des US-Imperialismus auf Venezuela, bedrohen aber auch direkt den sozialistischen Staat Kuba, Venezuelas Nachbar Kolumbien und Grönland.

Wir rufen dazu auf, sich an der Demonstration zu beteiligen.

Weiterlesen: Demonstration am 17. Januar in Köln: Manos fuera de Venzuela! Hände weg von Venezuela! Hands off...

8. Januar: Kundgebung in Köln – USA raus aus Venezuela!

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Nach den Angriffen der USA auf Venezuela und der Entführung des Präsidenten Nicolás Maduro, wird es in Köln eine Solidaritätskundgebung mit der Bevölkerung Venezuelas geben. Wir rufen dazu auf, sich daran zu beteiligen.

Die DKP verurteilt die völkerrechtswidrige und kriminelle Aktion der USA, durch die sie sich die weltweit größten Erdölvorräte aneignen wollen und die sich auch unmittelbar gegen alle fortschrittlichen Regierungen der Region – insbesondere gegen das sozialistische Kuba – richtet.

Kundgebung: Völkerrechtswidrige Aggression stoppen – USA-Raus aus Venezuela!

Donnerstag, 8. Januar 2026
17:30 Uhr
Köln, Bahnhofsvorplatz

Weiterlesen: 8. Januar: Kundgebung in Köln – USA raus aus Venezuela!

Hände weg von Venezuela!

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Erklärung der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) zum Angriff der USA auf Venezuela

In der Nacht auf den 3. Januar hat die US-Luftwaffe Venezuela angegriffen. Es gab mehrere Explosionen sowohl in der Hauptstadt Caracas als auch in anderen Orten. Ziele waren sowohl militärische Objekte und Flughäfen als auch das Parlament des Landes und der Präsidentenpalast.

US-Präsident Trump verkündete, dass der venezolanische Präsident Nicolás Maduro und seine Ehefrau von US-Kräften außer Landes gebracht worden seien. Die Vize-Präsidentin Venezuelas, Delcy Rodriguez, bestätigte die illegale Entführung. Der militärische Angriff der USA und die Verschleppung des legitimen Präsidenten sollen einen Staatsstreich gegen die antiimperialistische venezolanische Regierung erzwingen. Das Außenministerium in Caracas hat angekündigt, eine Sitzung des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen zu beantragen.

Die DKP verurteilt die völkerrechtswidrige und kriminelle Aktion der USA, durch die sie sich die weltweit größten Erdölvorräte aneignen wollen und die sich auch unmittelbar gegen alle fortschrittlichen Regierungen der Region – insbesondere gegen das sozialistische Kuba – richtet.

Die DKP verurteilt ebenso die zahlreichen weiteren militärischen Aggressionen Washingtons gegen Venezuela. Bereits im November hatten die USA ihren größten Flugzeugträger aus dem Mittelmeer vor die Küste Venezuelas verlegt. Die venezolanische Regierung hatte deswegen bereits zuvor den Ausnahmezustand ausgerufen und das venezolanische Volk, alle sozialen und politischen Kräfte aufgerufen, die Mobilisierungspläne zu aktivieren, um Souveränität und Frieden zu gewährleisten.

Während China, Russland, Kolumbien, der Iran und viele weitere Länder die völkerrechtswidrige Aggression des US-Imperialismus verurteilen, schweigt die Bundesregierung bislang. Offenbar möchte die Außenpolitik des deutschen Imperialismus einen gebührenden Platz in der „US-Sicherheitsstrategie“ einnehmen. Die DKP erklärt hingegen ihre Solidarität mit dem venezolanischen Volk und seiner Regierung und ruft dazu auf, sich an öffentlichen Kundgebungen und Aktionen zur Unterstützung Venezuelas zu beteiligen und diese zu organisieren.

Der Vorsitzende der DKP, Patrik Köbele, erklärte dazu: „Wir verurteilen die neuerlichen US-Aggressionen, die sich vor allem gegen Venezuela und Kuba richten. Die völkerrechtswidrigen Angriffe mit der Entführung des Präsidenten Maduros untergraben die Souveränität Venezuelas und soll einen Regierungssturz in Caracas herbeiführen und die Instabilität in der Region fördern. Wir drücken unsere Solidarität mit dem venezolanischen Volk und seiner Regierung aus!“

Die DKP ruft zu Solidaritätsaktionen auf. Sie sollen auch Druck auf die Bundesregierung machen, die den völkerrechtwidrigen Angriff verurteilen muss.

Die DKP bekräftigt ihre Mobilisierung zum LLL-Wochenende vom 9. bis 11. Januar 2026 in Berlin. Dieses soll ein Höhepunkt der Solidarität mit dem Kampf Venezuelas gegen die imperialistische Aggression sein.

Essen, 3. Januar 2026

Weiterlesen: Hände weg von Venezuela!

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